Beiträge von ck-pku

    Hallo,


    zunächst einmal möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir in den letzten Wochen und Monaten ein so positives Feedback zu diesem Thread gegeben haben. :)


    Wer die gestrige erste Beratung des PsychEntgG-E in der 168. Sitzung des Bundestages nicht live sehen konnte, findet hier das Protokoll ( S. 19922 - 19928 ) und hier auch die Möglichkeit, den gesamten TOP, aber auch die einzelnen Redebeiträge, als Video zu sehen.


    Ich wünsche ein schönes, sonniges Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo,


    auch wir haben eine gute Erfahrung mit der Beantwortung einer Anfrage zur inhaltlichen Prüfung durch die Datenstelle gemacht. Dabei ging es um ein komplexes Problem (Fehler E0026) mit den "Tagen ohne Berechnung" (Entgelte.csv).


    Nach noch nicht mal 27 Stunden hatten wir einen individuellen und qualifizierten Lösungsvorschlag.


    Dafür gebührt der Datenstelle Dank! :thumbup:


    MfG,


    ck-pku

    Hallo NuxVomica,


    ich habe die 76seitige Anlage 1 der Bundestags-Drucksache 17/8986 (PsychEntgG-E) zwar nicht detailliert mit dem ebenfalls 76seitigen Kabinettsbeschluss zum PsychEntgG-E vom 18.01.2012 verglichen, diese dürften sich jedoch nicht voneinander unterscheiden.


    Das Gesetzgebungsverfahren läuft ja bisher wie vorgesehen (siehe auch hier:(



    • Referentenentwurf BMG über ein PsychEntgG vom 17.11.2011
    • Kabinettsbeschluss (zum Referentenentwurf) vom 18.01.2012
    • Stellungnahme des Bundesrates zum von der Bundesregierung vorgelegten PsychEntgG-E vom 02.03.2012
    • Gegenäußerung der Bundesregierung vom 14.03.2012


    Da das Gesetz bekanntlich nicht zustimmungspflichtig ist, gibt es bisher seitens der Bundesregierung keinen Anlass, den Entwurf inhaltlich zu ändern. Die in der Gegenäußerung der Bundesregierung erwähnten Änderungsprüfungen werden nun in den verschiedenen Bundestags-Lesungen ggfs. "eingepflegt".


    Sollte doch jemand einen geänderten Wortlaut finden, lasse ich mich gern eines Besseren belehren.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    als Anlage 4 der Bundestags-Drucksache 17/8986 vom 14.03.2012 ist die "Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates" veröffentlicht worden. Die separierte Anlage 4 habe ich auch diesem Thread angehängt.


    In der 168. Sitzung des Deutschen Bundestages am Donnerstag, dem 22. März 2012, ab 09:00 Uhr findet unter TOP 5 die erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Psych-Entgeltgesetz (PsychEntgG) statt.
    Vorgeschlagen wird zunächst die Überweisung an den Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages (siehe auch hier und hier).


    MfG,


    ck-pku

    Hallo NuxVomica,


    Sie meinen wahrscheinlich den Passus zu Artikel 2 Nummer 5 (§ 3 Absatz 1 Satz 4 BPflV) und Nummer 22 (§ 18 BPflV) des Kabinettsbeschlusses zum PsychEntgG vom 18.01.2012.


    Ihre Frage wird in der Begründung des Kabinettsbeschlusses genau beantwortet (S. 49, letzter Absatz): "Einrichtungen, die das Entgeltsystem bereits im Jahr 2013 einführen, können Personalstellen nach der Psych-PV somit grundsätzlich noch bis zum Budgetjahr 2016 nachverhandeln. Einrichtungen, die von dem ersten Optionsjahr 2013 keinen Gebrauch machen, dafür aber das Optionsjahr 2014 nutzen, können für das Jahr 2013 keine Personalstellen nachverhandeln, dafür aber für das Jahr 2014 und die folgenden Jahre bis zum Budgetjahr 2016."


    Bitte beachten Sie aber, dass der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum PsychEntgG vom 02.03.2012 (Drucksache 30/12(B)) auf den Seiten 5 ff. in der Begründung (S. 6) die Streichung dieser Regelung empfiehlt:
    "Durch die Nichtweitergeltung des § 6 Absatz 4 BPflV für die Nicht-Optionshäuser würden diese aber faktisch bestraft und schlechter gestellt als nach geltendem Recht. Es wird daher eine Weitergeltung des § 6 Absatz 4 BPflV für alle Krankenhäuser bis zum Ende der budgetneutralen Phase vorgeschlagen."


    Da das Gesetz allerdings nach wie vor als nicht zustimmungspflichtig eingestuft wird, empfehlen Krankenhausgesellschaften, "dass alle Krankenhäuser jetzt an ihre jeweiligen Bundestags- bzw. Landtagsabgeordneten herantreten und die Umsetzung der Beschlüsse des Bundesrates zur Abmilderung der prekären finanziellen Situation der Krankenhäuser einfordern."


    Ich hoffe, dass Ihre Frage damit nach dem derzeitigen Stand der Dinge beantwortet ist.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo Herr Schaffert, hallo Herr Gohr,


    in der Beantwortung der Anfrage liegen wir doch gar nicht auseinander und die Frage der Psych-PV-Einstufung (Pseudo-OPS-Übermittlung) ist ja hierfür auch nur bedingt relevant...


    Dass die Psych-PV lt. dem zu erwartenden PsychEntgG ab 01.01.2017 aufgehoben werden soll, ist ja hinlänglich bekannt.
    Das bedeutet m.E. jedoch wahrscheinlich nicht, dass zukünftig auf eine "Einstufungs-Praxis" verzichtet wird, das InEK (Herr Dr. Heimig) hat ja selbst die Diskussion um evtl. Major Diagnostic Categories (MDC) auch für den PSY-Bereich gem. § 17d KHG eröffnet.
    Ob und inwiefern diese dann entgeltrelevant würden, bleibt abzuwarten...


    Ich wünsche noch einen schönen Tag.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    Ihre Frage ist nicht unberechtigt, sofern Sie die sog. "Basisanforderungen" der Primär bzw. Komplexkodes nicht erfüllen, können diese auch nicht gem. DKR-Psych kodiert werden.


    Trotzdem besteht die Verpflichtung, ggfs. andere OPS-Kodes zu kodieren (vgl. PP001a der DKR-Psych 2012), also z.B. "Aufwendige Diagnostik bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen": 1-903 oder "Native Computertomographie des Schädels": 3-200.


    Aber diese Erkenntnis hilft Ihnen im zu erwartenden zukünftigen Entgeltsystem Psychiatrie nicht weiter, denn die Bewertungsrelation wird im (noch zu entwickelnden) Grouper ja (auch) aus den Daten der Psych-PV-Einstufung, den Haupt- und Nebendiagnosen und eben den OPS-Kodes generiert. Die Bewertungsrelation wird dann mit dem noch zu vereinbarenden (zunächst krankenhausindividuellen) Basisentgeltwert multipliziert und ergibt dann das Tagesentgelt.


    M.a.W.: Jeder (zu Recht kodierte) OPS-Kode (außer denen ohne TE pro Woche) erhöht das Tagesentgelt.


    Sie sollten sich also schnellstmöglich Gedanken machen, wie Sie die "Basisanforderungen" erfüllen, damit die entsprechenden OPS-Kodes generiert werden können!


    Dabei wünsche ich Ihnen viel Kraft, Ausdauer und Erfolg.


    MfG,


    ck-pku