Beiträge von bobrowski

    Univadis hatte gestern oder heute eine Meldung der Presseagentur Gesundheit vom 16.04.2019 eingestellt mit dem Titel "MDK: Jede zweite Krankenhausabrechnung ist falsch". Ich erspare es mir, den Link zu posten.


    Vielleicht findet man etwas Rationalität an ganz anderer Stelle. In der Bucerius Law School in Hamburg findet am 21.05. von 18:00 bis 21:00 ein Vortrag (Podiumsdiskussion?) statt mit dem Titel "Abrechnung unter Druck – 5. Medizinstrafrechtsabend ":

    https://www.law-school.de/term…-medizinstrafrechtsabend/

    Das könnte interessant werden.

    Moin,
    heute hat medinfoweb auf den Artikel in der Ärztezeitung aufmerksam gemacht:
    "Laumann will einen von den Kassen unabhängigen MDK
    Misstrauen gegen den Medizinischen Dienst hält Staatssekretär Karl-Josef Laumann für berechtigt – und will dessen Unabhängigkeit. Geld dafür soll aus dem Gesundheitsfonds kommen.
    "



    Mit dem derzeitigen System bin ich unzufrieden und als Arzt und QMer/Controller schon ziemlich unglücklich. ABER: Strukturell ist das System immer noch so aufgebaut, dass man sich innerhalb der Selbstverwaltung durch einen Dialog der Protagonisten einigt. Wenn ein unabhängiger "Medizinischer Dienst des deutschen Gesundheitssystems" (sagen wir mal: MDDG) gegründet würde, haben wir eine - schlimmstenfalls - völlig intransparente und nicht mehr komntrollierbare agency, die alles bestimmt. Mit wirklicher oder vermeintlicher Evidenz.



    Also bitte keine Schnellschüsse durch Politiker ohne Blick auf die Realität.



    Grüße aus M-V

    Hallo,


    hier gibt es einen - zumindest derzeit - herunterladbaren Vortrag von Dr. Heimig zum Thema. Wenn ich es richtig verstehe werden im Anschluss an die normale Kostenkalkulation die eindeutigen Sachkosten, nämlich die Kostenarten 4a, 4b, 5, 6a und 6b nicht durch die Bezugsgröße sondern durch den Bundesbasisfallwert des Systemjahres geteilt - der etwa 10 bis 15% über der Bezugsgröße liegt - um die Bewertungsrelationen zu ermitteln. Anschließend wir die Bezugsgröße neu ermittelt, weil ja die Summe der Bewertungsrelationen auf Bundesebene gleichbleiben soll. Es wird also keine Bewertungsrelation und auch kein Geld dem System entzogen, sondern es steigen die Anteile an den Bewertungsrelationen in den anderen Kostenarten (also insbesondere bei den Personalkostenarten).

    Hallo,


    habe ich alles gelesen, kann ich im Groben nachvollziehen. Nur ganz genau verstehe ich es nicht - also nicht so genau, dass ich darüber vortragen kann. Aber leider habe ich das vor. Wo finde ich denn Hintergrundinformation, z.B. Definiton der Bezugsgröße, Bundesbasisfallwert oder eine vernünftige Zusammenfassung des Kalkulationshandbuchs (für nicht-BWLer) ?


    Grüße aus Schwerin

    Guten Abend,
    ähnliches Thema: Manchmal hat man beim Assessment eine Sprachbarriere zu überwinden, denn der MMSE und der GDS machen wenig Sinn, wenn Arzt und Patient nur radebrechen. Wie wird dieses Problem an anderer Stelle gelöst: Mit Angehörigen, mit einem "offiziellen" (Berufs-)Dolmetscher oder mit einem Mitarbeiter des KH, der zufällig die Sprache des Patienten spricht.


    Viele Grüße


    Christoph Bobrowski

    Hallo Kollegin B.W.,
    ja, das man das bereinigt scheint ja OK für mich. Nur wie macht das InEK das technisch, ohne die Vorschriften des Kalkulationshandbuchs zu ändern? Oder reicht die Änderung der Bezugsgröße?


    Viele Grüße
    Christoph Bobrowski

    Liebes Forum,
    habe eben den Katalogeffekt für unsere Klinik bekommen und nack Komplexbehandlung und Nicht-Komplexbehandlung aufgeschlüsselt. Man hört allerorten, dass Sachleistungen im DRG-System 2017 geringer und personelle Leistungen höher bewertet werden.


    Ich dachte aber immer, es gebe ein "heiliges" Kalkulationshandbuch, in dem 3M ca. 2002/2003 die Vollkostenrechnung festgelegt hat. Das InEK kann doch aber nur solche Änderungen in der Bewertung von Sach- und/oder personellen Leistungen vornehmen, wenn die Kalkulationssystematik geändert wird. Oder übersehe ich da etwas ?


    Viele Grüße aus Schwerin

    Liebes Forum,
    und hier die Antwort des 3M Supports zu der Frage, was passiert, wenn ein DMI wg. Zähler=Null und Nenner=Null nicht zu ermitteln ist:


    " kann für eine Abteilung kein DMI ermittelt werden, erfolgt die Verteilung der Erlöse für Fälle mit dieser Abteilung rein verweildauerbasiert. Für diese Fälle wird die Meldung U0014 generiert.Alternativ kann für eine Abteilung ein konkreter DMI angegeben werden. Wie die Pflege erfolgt ist im Handbuch im Kapitel 12.4 beschrieben. "


    Grüße aus Hamburg

    Liebes Forum,
    ich möchte hier zu DDMI die Experten fragen: Wie rechnet DDMI den Day-Mix-Index einer Fachabteilung aus, wenn diese Fachabteilung gar keine nicht-intern-verlegte Patienten hat ? Formal würde in der Methode ein Zähler und ein Nenner von Null resultieren. Gibt es eine Fehlermeldung oder wird da irgendwie pragmatisch vorgegangen?


    Grüße aus Hamburg