Beiträge von Anyway

    Hallo Suse,


    nun ja - wenn die Ärztin der Meinung ist....


    Ist in Ihrem Bundesland bei Isolation (nicht Fixierung!) eine 1:1 Betreuung gesetzlich vorgeschrieben? Falls nicht, würde mich als Gutachter brennend interessieren, warum überhaupt eine unmittelbare 1:1-Betreuung durchgeführt wurde.


    Schöne Grüße, Anyway

    Hallo TiBo, Sie dürfen sich freuen, die Losgewinner sind meines Wissens bereits informiert worden...


    Schöne Grüße, Anyway

    ...und ein besseres neues Jahr...

    Hallo allerseits,


    im Rahmen eines Bestreitens (in diesem Fall ohne EV, dürfte aber bei der Fragestellung egal sein) kommt es mit der KK zu einer Einigung dahingehend, dass sie entgegen dem MD-Gutachten auf eine Beanstandung der Abrechnung verzichtet (EKK01).


    Daraus ergeben sich nun für uns zwei Fragen:

    Hat dies nun Auswirkung auf die §301-Vereinbarung, also muss eine bereits erfolgte MDK02 durch MDK01 korrigiert werden?
    Hat dies nun Auswirkung auf die Quartalsmeldung an die GKV zur Berechnung der Prüfquote?


    Die KK teilt dazu nur lapidar mit, dass der Fall durch die EKK01 abgeschlossen sei - laut PrüfVv sei kein MDK01 vorgesehen. Nun, die PrüfVv regelt für diesen Fall tatsächlich....nichts!


    Vielen Dank im Voraus für mögliche Hinweise einer korrekten Verfahrensweise.


    Schöne Grüße, Anyway

    Ich stimme mit Medizin-Controller1 absolut überein. Wichtig ist es, dass Erörterungsverfahren fristgerecht und offiziell in Gang zu setzen (EKH02) und der KK dann innerhalb von 4 Wochen die Unterlagen zukommen zu lassen - völlig wurscht, ob die KK das Bestreiten als "medizinisch nicht begründet" zurückweist oder nicht.


    Aber trotzdem bleibt die Frage interessant, ob die KK den MD überhaupt mit einem "Widerspruchsgutachten" oder wie immer man es nennen mag beauftragen darf!


    Schöne Grüße, Anyway

    Zitat

    Einer unserer Ideen war evtl. die F25 zu kodieren...?

    Von ärztlicher Seite können wir keine Hilfe erwarten...

    Auf wenn es "off topic" ist: Ich denke mal, diese beiden Sätze irritieren am meisten.


    Selbstverständlich unterstützen wir bei der Frage nach der korrekten Entlassungsdiagnose unsere Ärzte, aber alleine dort liegt auch die letzte Entscheidung - ohne Wenn und Aber! Insofern sind wir nicht auf die Hilfe von ärztlicher Seite angewiesen.

    In der Handvoll Einzelfälle pro Jahr, bei denen wir die Hauptdiagnose anzweifeln, klären wir das mit Arzt/Oberarzt und wenn die bei ihrer Meinung bleiben, verschriftlichen wir unsere Bedenken, waschen damit unsere Hände in Unschuld und kodieren dann wie gewünscht. Unsere Oberarztriege weiß, dass bei der Ausbuchung aufgrund eines MD-Negativgutachtens stets eine Stellungnahme notwendig ist...

    Ich kann Herrn Sommerhäuser nur beipflichten: die Erstellung einer Hauptdiagnose ist einzig und allein Aufgabe des Behandlers und kann auch nicht an eine Kodierfachkraft o.ä. delegiert werden.


    Zum Thema Hebephrenie: wir kodieren diese nicht häufig, aber regelmäßig auch bei älteren Patienten, denn man verliert die Diagnose ja nicht aufgrund des Alters...


    Schöne Grüße, Anyway

    "Pech gehabt und die Kosten ans Bein binden" trifft es wohl so ziemlich genau.


    Sollte der MD in solchen Fällen aber Tage streichen, müsste man sich die tagesbezogenen Kosten für gegebene teure Medikamente aber eigentlich wieder zurückholen können (da ja dann keine Krankenhausbehandlung!).


    Schöne Grüße, Anyway

    Deshalb sollte man im jeweiligen Fall dann nochmals einen entsprechend positiven LE verlangen.

    Das ist schon richtig und wichtig, aber es ist eben keine Gewähr, dass die KK dann auch die richtige Variante an die GKV meldet - zumindest haben wir in der Vergangenheit entsprechende Erfahrungen machen müssen.


    Es führt (auch für potentielle Klagefälle) kein Weg daran vorbei, möglichst penibel eine eigene Statistik über die Anzahl der Schlussrechnungen und Leistungsentscheide pro Kassen und Quartal zu führen und die Zahlen mit den GKV-Quartalsstatistiken zu vergleichen.


    Schöne Grüße, Anyway

    Hallo allerseits,


    Auswirkung auf die Quote hat doch nicht das Gutachten, sondern der Leistungsentscheid der KK bzw. was die KK für die GKV-Quartalsstatistik gemeldet hat.
    Und hier tappen die Kliniken nach wie vor im Dunkeln, da im Gegensatz zur Anzahl der übermittelten Schlussrechnungen kein Bezug zu einer KK hergestellt werden kann. Dieses Problem dürfte aber allen bekannt sein.


    Wir stellen bei den GKV-Quartalszahlen regelmässig Abweichungen zu unseren Ungunsten fest, aber noch liegen wir trotz allem im grünen Bereich.

    Man wird wohl auf die ersten Klagen warten müssen, bevor sich hier etwas klärt - falls überhaupt...


    Schöne Grüße

    Wir nutzen das LE-Portal schon seit langer Zeit und es war wirklich eine weitgehend gelungene Plattform. In der letzten Zeit gab es immer mehr Verschlimmbesserungen. Seit Kurzem ist das Portal nur noch bedingt nutzbar. Um eine korrekte Behandlung nachzuweisen muss man nun die richtige Eingruppierung für jedes einzelne Dokument treffen - unglaublich!
    Es wird von Tag zu Tag deutlicher, dass sich Deutschland mit immer größerer Energie zu Tode reguliert. Der Staat hat scheinbar eine große Freude daran, Menschen möglichst viel Zeit mit möglichst unproduktiven und überflüssigen Sachen zu beschäftigen. Egal, wohin man gerade schaut, wir werden von Irren gegängelt.


    Sorry, aber das musste mal raus!

    Hallo Curley-Sue,

    ich befürchte, der MDK hat Recht, denn "formal" handelt es sich bei Fallzusammenführungen um einen einzigen Fall, der eben mit dem Hauptfall beginnt.

    Das hat mit Logik zu tun - nichts mit gesundem Menschenverstand ;) . Der ICD macht hier klare Vorgaben, auch wenn diese in dem betreffenden Fall überhaupt nicht umsetzbar waren.


    Schöne Grüße