Beiträge von Garda

    Hallo Famico,


    ich würde stattdessen das Symptom/Problem des Patienten nehmen, z.B. affektive oder Verhaltens-Störung. Eine Diagnose scheint es ja (noch) nicht zu geben.


    Schöne Feiertage und Grüße, Garda

    Hallo Forum,
    wie halten Sie es mit Operationen, die während des Psychiatrie-Aufenthaltes notwendig sind? Sofern der Patient über Nacht in der Somatik verbleibt, eigener DRG-Fall, bei kleinen Eingriffen wohl "Sockelleistung" (Hautnaht z.B.). Aber was ist mit den anderen aufwändigeren Operationen mit umfangreicher Überwachung und ggf. auch Einbindung auf der somatischen Station (z.B. Osteosynthese)? Das muss doch extra vergütet werden können. M.E. sind zumindest die Fälle, die sonst auch einen eigenen Fall in der Somatik ergeben hätten, als DRG-Fall zu sehen. Diese werden aber gerne mit einem Hinweis auf eine "Verbringung" versucht wegzudiskutieren. Und was ist mit den ganzen im AOP-Katalog genannten Eingriffen?


    Viele Grüße, Garda





    Hallo Forum,


    wie bilden Sie eine Elektrokrampftherapie bzgl. Intensivmerkmalen und Psych-PV ab? Ich halte es für korrekt an dem Tag der EKT das Intensivkriterium "besondere Sicherungsmaßnahmen" aufgrund "... fehlender Orientierung" o.ä. zu vergeben. Entsprechend würde ich den Patienten an diesem Tag auch als A2 einstufen wollen, ggf. plus 1:1-Betreuung.


    Das ist von der Kodierung her aber ein unheimlicher Aufwand und im Grunde muss man sich ja doch fragen, ob die Prozedur diese Merkmale nicht alle beinhalten sollte. Schließlich wird nach einer EKT regelhaft überwacht. Wie handhaben Sie dies?


    Viele Grüße, Garda

    Hallo Forum,


    ich habe vom DIMDI eine Klarstellung erhalten:


    Die Schlüsselnummern U69.30! Intravenöser Konsum von Heroin und U69.31! Nichtintravenöser Konsum von Heroin sind nur zu verwenden, wenn der Heroinkonsum entsprechend vorliegt. Bei dem Konsum von (oder der Substitution mit) Methadon sind diese Schlüsselnummern nicht zu verwenden.
    (Fragen in Zusammenhang mit dem PEPP-Entgeltsystem, bitten wir Sie an das InEK zu richten. Hinweis auf Kataloge etc.)


    Also strenge Auslegung, aktueller Konsum zählt, Substitut ist kein Heroin, also F11.x ohne U69.3x wie einige es hier ja auch machen - wir derzeit auch.


    Ich hätte es gerne anders gehabt, primär Heroin Abhängige (jetzt substituierte) mit Aufnahmeindikation sind ähnlich aufwändig wie aktuell noch Heroin konsumierende und deutlich von sonstigen Abhängigen zu unterscheiden. Daher gehören sie auch klarer kodiert (ich werde um eine offizielle allg. Klarstellung bitten) und entsprechend eingruppiert (PA02A?). Dann könnte ich auch den relativ hohen Anteil PA02A zu B nachvollziehen oder gibt es bundesweit tatsächlich noch so viele aktuell Heroin konsumierende Patienten? Eine solch große Fallgruppe gehört m.E. im InEK-Abschlussbericht auch an entsprechender Stelle namentlich berücksichtigt und begründet. Ich werde mich diesbzgl. auch noch mal ans InEK wenden. Zumindest ist es jetzt klarer geworden.


    Sonnige Grüße, Garda

    Hallo,


    wir haben das damals sehr zurückhaltend verwendet. In der Regel ist m.E. Intensiv eher nicht mit TK vereinbar - Ausnahmen bestätigen aber die Regel... Wenn ein Kind also tatsächlich über ein paar Stunden ein oder mehrere Mindestmerkmal erfüllt - und das kommt m.E. vor - dann kann und sollte man auch den Kode verwenden. Sonst hat man ja auch noch die kriseninterventionelle Behandlung, um den erhöhten Aufwand abzubilden.


    Viele Grüße, Garda

    Hallo BPEPP,


    genauso haben wir es damals auch gemacht - mit den Betreuern den Tagesablauf durchgehen, geguckt, in welche Kategorie was passt und dann entsprechend dokumentiert und als OPS abgebildet. Ich habe zum Vergleich dann auch einfach mal überschlagen und mit den Betreuern besprochen, wie viel mehr Aufwand und Intensität so eine "Freizeit" hat. War dann recht schnell klar, was wir wie abbilden können und wollen.


    Viele Grüße, Garda

    Hallo Melete,


    haben Sie zwischenzeitlich eine Antwort vom InEK erhalten? Es ging ja um die Kodierung von substituierten Patienten, die m.E. nach eben auch mit "andere Opiate" und ohne Zusatzkode (da nicht i.v.) kodiert werden müssen. Damit sind diese aber eben nicht mehr als ursprünglich Heroinabhängige kenntlich und im PEPP differenziert (A-PEPP), wie es aber ja offenbar sein sollte und m.E. auch Sinn macht. Stationäre Patienten mit aktuell tatsächlich noch Heroinkonsum dürften ja eher selten sein.


    Viele Grüße, Garda

    Hallo zusammen,


    statt einer Antwort habe ich zum 9-700 noch eine Frage. Wie sind die 3 Therapieelemente zu verstehen, 3 inhaltlich unterschiedliche Therapien mit mind. 25 Min.?


    Bzgl. dem "Leitlinienbasiert, standardisiert" habe ich mich auf unsere Fachabteilung verlassen, die mir ein solches - auch schriftlich niedergelegtes - Vorgehen versichert hat. Werde ich mir noch mal ansehen.


    Sie sprachen die "üblichen Benchmarks" an - meinen Sie öffentlich zugängige? Mit welchen arbeiten Sie da? Der InEK-Browser lässt ja leider keine Aussage über alle PEPPs zu, wie z.B. wie häufig eine bestimmte Prozedur oder wie viele Nebendiagnosen kodiert wurden.


    Viele Grüße, Garda

    Hallo Forum,


    vom DIMDI gibt es zum Thema "Berechnung des Entlassungsaufwandes" übrigens derzeit keine klare Stellungnahme. Sie haben einige Anfragen hierzu und klären es derzeit intern, anschließend wird es in den FAQs veröffentlicht. Tendenz geht aber in die Richtung, dass die Summe aller Berufsgruppen gebildet und dann bei der "überwiegend" beteiligten abgebildet wird - so wie Sie es auch für richtig halten. Es gibt einen anlaogen Kode für die KJP und da ist es etwas klarer formuliert.


    Viele Grüße, Garda

    Hallo Forum,


    also unsere EDV hilft uns bzgl. "Therapieelementen" leider nicht. Wir prüfen das per Hand, geht aber auch schon aus dem Wocheprogramm hervor.


    Ich muss noch mal das Thema "somatischer Entzug" für die 9-700 in Abgrenzung auch zur Intensiv ansprechen. Wenn ich davon ausgehe, dass ein Patient im somatischen Entzug engmaschig überwacht wird, entsprechende Medikamente erhält - und ich ihn in der Zeit eher als Intensiv einstufe (das hatten wir ja schon mal diskutiert), wo bleibt dann der "somatische Entzug" im Rahmen der 9-700? Dass er ggf. vorher stattgefunden hat? Der somatische Entzug ist ja auch zeitlich nicht definiert und wird für die überwiegenden Tage des qualifizierten Entzugs sowieso nicht gelten. Dann kann ich den Kode auch in der Tagesklinik einsetzen - sofern die Patienten am Anfang noch "leicht" entzügig sind?


    Anyway bzgl. illegaler Drogen/S2. Mit "vernünftiger" Einstufung meinte ich, dass bisher als aufwändig erkannte Fälle (Absprache S2) doch kaum im neuen Entgeltsystem plötzlich als wenig aufwändig erkannt werden können. Nicht umsonst wird die Heroinabhängigkeit ja in die PA02A geführt, fragt sich nur, warum die anderen nicht. Sind diese Fälle tatsächlich weniger aufwändig?


    Nichtsdestotrotz vertrete ich ja wie gesagt die Linie, die Fälle OPS-konform abzubilden, also wenn ein Intensiv-Mindestmerkmal tatsächlich vorhanden ist -> Intensiv; wenn qualifizierter Entzug -> 9-700 oder bei Regelbehandlung 9-6xx. Psych-PV bleibt bei S2.


    Bis auf wenige Ausnahmen sehe ich Psych-PV und Behandlungsart (Intensiv, Regel, qualifizierter Entzug) ansonsten ziemlich identisch und es sind m.E. von daher eher Fehler, wenn sie nicht übereinstimmen.


    Viele Grüße, Garda