Beiträge von Huth

    Hallo Forum,


    hatte diese Jahr auch mit diesem Problem zu tun, mussten ein Neugeborenes verlegen, hatten es 15h beatmet und auf unserer Kinderintensiv versorgt. Unserer Grouper hat hierfür die P60C mit BWR von 0,0 ermittelt. Wir nutzen ORBIS und in den hinterlegten DRG Katalogen ist neben den bekannten Spalten auch eine Zusatzspalte für die Mindestverweildauer von 24h vorhanden, die nur bei der P60C aktiv gesetzt ist. Die Mindestverweildauer ist ausschließlich aus der Bezeichnung zur DRG abzuleiten und für das Krankenhaus, in dem die Geburt stattfand, zu berücksichtigen. Das ist vom InEK im Dezember 2005 für das DRG-System 2006 auf Bitten von GKV und DKG klargestellt worden.


    Gruß

    Stephan Huth

    Moin Forum,


    die Einschränkung in Bezug auf die angezeigten Prüfaufträge der Krankenkassen mit Rechnungsdatum Quartal 1 2020 ist nur bei Anwendung der Eingrenzung der Prüfeingänge auf alle anderen Kennzahlen des MDK Reformgesetztes nachvollziehbar. Ob das die Kostenträger auch so sehen würde ich stark bezweifeln, da "Treu und Glaube" bei Kostenträgern eine völlig andere Intonation hat als Leistungsempfänger oder Leistungserbringer sehen und erwarten. Da der GKV Spitzenverband bis Mitte April zur Veröffentlichung der Rechnungseingänge im Quartal 3 2019 eine völlig andere Auffassung hatte als mit seiner Veröffentlichung zum 17.4.2020 kundgetan hat, lässt das weitere Vorgehen in den nachfolgenden Kennzahlen nichts Gutes erwarten. Es wird weiterhin viel Geld außerhalb der Patientenversorgung versenkt für Abrechnungsstreitigkeiten.

    Hallo,


    da die Zuzahlung durch das KHRG auf das Kranknenhaus übertragen wurde, stellt sich für mich folgnede Frage:


    KK lässt VWD durch MDK prüfen. Gutachten kommt zu dem Schluß das VWD um 2 Tage gekürzt werden kann. VWD nach MDK aber weiterhin über der uGVD. Ist in diesem Fall gegnüber der KK die Zuzahlung zu kürzen und eine Nachtragsrechnung um die gekürzten Zuzahlungstage zu erstellen, natürlich neben den 300 € MDK Pauschale ?


    MfG

    Hallo Herr Heller,


    ich habe vor einiger Zeit in einem Krankenhaus gearbeitet in dem der MCAP bei Produkteinführung auch angeschafft wurde. Die Ergebnisse des MCAP waren für eien Controlling damals nicht zu gebrauchen und haben eine Reihe von Supportanfragen gestellt. Da ich seit 1 1/2 Jahren keinen direkten Zugang mehr zu MCAP habe, kann ich die bisher geleisteten Weiterentwicklungen nicht beurteilen. Aber aus der Erstinstalltion und einigenUpdates wieß ich, daß man manchmal den Chronoserver für den MCAP Datensatz aktualisieren muß. Versuchen Sie doch mal das einmalige Chronoserverkommando zu aktualisieren und erneuern so alle bisherigen MCVAP Datensätze. Wahrscheinlich wurden die Änderungen aus MDKM nicht in den MCAP-Datensatz übernommen!


    MfG

    Hallo Systemlernender,


    Bei der Fragestellung muß man zwischen zwei Verteilungen unterscheiden.


    1. In Deutschland sind rund 74 Mio Menschen in der GKV versichert. Bezogen auf die KK kann man damit den Versichertenanteil ermitteln.


    2. Nicht alle 74 Mio Versicherten haben jährlich einen oder mehrere Krankenhausaufenthalte. Aus den den rund 17 Mio KH-Fällen kann man eine Kostenträgerverteilung erstellen.


    Die Werte aus 1 und 2 müssen, wie Sie ja bereits festgestellt haben, nicht deckungsgleich sein. Das liegt an der unterschiedlichen Grundgesamtheit.


    MfG

    Hallo rogerrabbit,


    Die Spezifikation 8.0 greift auf alle Aufnahmen 2005, also vom 1.1.2005 bis 31.12.2005 zurück. Zusätzlich müssen alle Fälle bis 31.1.2006 entlassen sein. Damit werden die Überlieger 2005/2006 nach Spezifikation 8.0 dokumentiert, sofern eine Entlassung bis 31.1.2006 stattgefunden hat. Entlassungen ab dem 1.2.2006 bei Aufnahme in 2005 sind nicht dokumentatiosnpflichtig.


    MfG

    Hallo Findus,


    die operative Vakuumversiegelung ist jedes mal zu kodieren. Die Dauer der Versiegelung ist gemäß DIMDI Hinweis zu 8-190 und DKR P012 nur einmal zu kodieren. Die operative Entfernung wird gemäß Hinweisen aus 5-916.a verschlüsselt.


    => Sie haben einmal den zeitlich passenden Kode aus 8-190.1_ zu kodieren. Dieser Kode steht für die kumulierte Behandlungsdauer mit VAC, er schließt alle nicht operativen Anlagen/Wechsel/Entferneungen mit ein. Zusätzlich haben Sie x Kodes aus 5-916.a für x Anlagen/Wechsel unter OP-Bedingungen und die entsprechenden operativen Entfernungen.


    MfG

    Hallo Forum,


    Ihr Softwarehersteller verwendet eine falsche Partitionszuordnung.


    Ich gehe davon aus, daß die I58Z von der Software nicht als operative DRG erkannt wird und somit eine Fallverkettung ablehnt. Seit 2005 gibt es in den MDC der F und I DRGs im Bereich 40-59 operative DRGs. Ihr Softwarehersteller greift auf die ursprüngliche Regel 1-39 operative DRG, 40-59 ander DRG und 60-99 medizinische DRG.


    Damit müßte das Problem geklärt sein. Eine Lösung werden Sie so schnell wahrscheinlich nicht hinbekommen, da viele Softwareprogrammierer die gesetzlichen Grundlagen für die Anwendungen, die sie programmieren, nicht kennen.


    MfG


    Stephan Huth

    Hallo Forum,


    zunächst hat Abrechnung nichts mit Logik zu!


    Aber ich begrüße die Änderung der KFPV2006 bei Fallkonstellationen aus 2 unterschiedlichen Systemen. Wir hatten bis in den September diesen Jahres Probleme Fallzusammenführungengen aus 2004 mit 2005 abzurechnen. Das Problem lag dabei nicht in der Ermittlung der DRG, sondern in der Verschlüsselung! Es mußten alle erfassten Diagnosen/Prozeduren der Version 2005 auf Version 2004 korrigiert werden. In einem KIS mit angeschlossenen Subsystem ist das extrem aufwendig und setzt viel Verstand bei den Softwarefirmen voraus, der diesbezüglich definitiv nicht existiert.


    Die Vorstellung von leeren Krankenhäusern am Jahreswechsel kann ich nicht nachvollziehen. Ein Patient der am 31.12. aufgenommen wird und nach konservativer Therapie im Januar entlassen wurde und bis zum 29.1. erneut aufgenommen wurde und in der gleichne MDC operative behandelt wurde war für 2004/2005 eine Fallzusammenführung mit all seinen Problemen. Und die angedeutete Entlassungswelle am 31.12. mit erneuter Aufnahme Anfang Januar wird von den Krankenkassen/MDK sicherlich sehr genau untersucht.


    Mit HERZlichem Gruß

    Hallo MiChu,


    ich hatte es bei meinem vorherigen Arbeitgeber bei einem Fall mit einer ähnlichen Konstellation zu tun. Ergebnis ist mir leider unbekannt, da ich inzwischen den Arbeitgeber gewechselt habe.


    Ich nehme an, daß Ihr Krankenhaus vor dem 3.11.2003 auf DRG-Abrechnung umgestiegen ist. Das Dilemma in 2003 ist die Definition der Komplikationsfälle und die fehlende Neugruppierung des Falls. Ich bin damals nach Studium aller Gesetzestexte zu dem Schluß gekommen, daß hier das Krankenhaus auf seinen Kosten sitzen bleiben wird. Einzige mögliche Argumentation wäre das zum 3.11.2003 dieser Systemmangel bereits bekannt war und in den gesetzlichen Regelungen für 2004 bereits umgestzt wurden.


    Die KFPV wurde vom INEK am 15.10.2003 veröffentlicht!


    Mit HERZlichem Gruß