Beiträge von MCA-Martin

    Hallo an alle,


    vielen Dank für die Meinungen.


    Es ist tatsächlich so das unsere Kurve über A3 hinaus geht, zwar nicht so riesig wie von merguet beschrieben, aber größer als A3. Ich bin mir auch bewusst das wir Unterlagen zur Verfügung stellen müssen, aber ganze Akten kopieren?.


    Mir geht es mehr darum das der MDK von seinem Recht ins KH zu kommen hier keinen gebrauch mehr macht. Die Aussagen der Gutachter in der Vergangenheit lauteten eher \"gut das wir hier waren diese Informationen hätten uns bei ein paar Kurvenkopien in diesem komplexen Fall gefehlt.\"
    Ich denke jede komplexe Akte hat trotz allem ihr \"eigenes Wesen\" und der Behandlungsfall wird eindeutiger wenn man sie in den Händen hält und nicht nur ein paar Auszüge in Form einer \"kurz Kritik\" liest.


    @merquet: wir hatten hier allgemein mal über diese Möglichkeiten gesprochen, aber nicht in diesem konkreten Fall


    MiChu: das mit Teilsendungen werden wir hier auch übernehmen, Danke und sei gegrüßt


    Punkt 2 der mich verärgert ist die komplett Verrechnung durch die KK. Auch wenn mann die zu prüfenden Prozeduren und Beatmungsstunden nicht nachvollziehen kann entsteht doch trotzdem eine abrechenbare FP! :d_gutefrage:


    Wie sieht denn die Runde die Problematik mit den per Hand übertragenen Werten ins KIS zur Komplexcode Erfassung. Dies darf nur ein Arzt und dessen Name wird auch auf jedem Ausdruck angezeigt. Es ist keine Signatur oder was es da so alles gibt, aber ich bin der Auffassung ob es nun auf ein Formular per Hand abgeschrieben wird (z.B.Blutwerte) oder in ein Programm getippt wird ist doch gleich. Beides kann angezweifelt werden.


    Nun ein schönes WE wünscht

    Hallo,


    möchte mich hier mit meinem aktuellen Problem anhängen.


    Zum Fall: Intensivpatient mit Beatmung, Haemodialyse, mehrern Eingriffen und Intensiv Komplexcode.


    Angefordert wird zur Prüfung der o.g. Sachverhalte verschieden standardisiert hinterlegte Protokolle (MDK-Sachsen).


    Wir haben in unserem Haus eine Krankenhauseigene ITS-Tagesverlaufskurve auf der alle relevanten Sachverhalte dokumentiert werden. Leider hat somit dieses Dokument kein kopierfähiges Format. (wurde ja nicht zur Prüfung entworfen) Dies ist den KK und dem MDK bekannt und die meinen man könnte ja Auszugsweise kopieren und dann zusammenpuzzeln. Die med. Parameter für den Intensivkomplexcode werden zusätzlich in unserem KIS erfasst und daraus der OPS generiert. Der Ausdruck dieser Dokumentation wird vom MDK nicht akzeptiert/ignoriert.


    Wir haben immer wieder um eine Hausbegehung bei komplexen Fällen gebeten (seit 2006 keine mehr), wäre nicht möglich (Aussage MDK), nicht gern gesehen (KK). Wir haben angeboten mit der Akte in die Geschäftstellen des MDK zu reisen und diese dort begutachten zu lassen, keine Reaktion.


    Im aktuellen Fall wurden nun Verlaufs-, OP- und Entlasberichte kopiert sowie die SAPS/TISS Erfassung ausgedruckt und versendet. Nun kommt Post von der KK: \"Trotz korrekter Anforderung in der Prüfanzeige wurden für den Sachverhalt relevante Unterlagen durch Ihr Haus unvollständig übermittelt. Der Sachverhalt konnte daher medizinisch nicht abschließend beurteilt werden. Ein Gutachten wurde nicht erstellt. Da Sie Ihrer Verpflichtung aus... (Paragraphen Landesvertrag) nicht nachkamen, machen wir von unserem Recht der Verrechnung Gebrauch.\"


    Hat jemand eine ähnliche Problematik und wie geht Ihr damit um?
    Oder sind wir auf dem Holzweg?


    Viele Grüße

    Hallo in die Runde,


    wer hat Erfahrungen mit Kürzungen der Verweildauer durch den MDK bei erfolgter Defi-Implantation? Wir haben zunehmend das Problem das der MDK immer wieder postoperative Tage als nicht notwendig den Kostenträgern empfiehlt und somit die UGVD unterschritten wird.


    Hier liegt doch kein amb. Potential vor, oder?


    Begründung des MDK ist, Pat. bei Wohlbefinden und die Medikamenteneinstellung kann ambulant erfolgen.


    Wer kann mir etwas Argumentationshilfe leisten oder ist diese vergebens?


    Vielen Dank und viele Grüße

    Hallo,


    o.k., so hatten wir es bis jetzt auch gemacht. :d_pfeid: Wenn das ZE 2009-.. nicht vereinbart ist, aber dann wenigstens noch 600,- € abrechnen. Das deckt zwar nie die Kosten, aber immerhin.


    Noch einen schönen tag wünscht


    M.Preißer

    Hallo Willy,


    ich verstehe nicht weshalb noch das ZE 01.02 zum tragen kommt? Es kann doch nur intermittierend oder kontinuierlich dialysiert werden, oder stehe ich irgendwo auf dem Schlauch? In den Hinweisen zu den jeweiligen Prozeduren habe ich nichts gefunden.


    Mit freundlichem Gruß


    M.Preißer

    Hallo,


    nur rein theoretisch:
    Der Pat. entscheidet sich beim Niedergelassenen Onkologen gegen eine Chemo und nun wurde im KH Aufenthalt (wie oft gefordert) der Port schon implantiert, greift dann nicht auch der §12 SGB V?


    Und nur so als Vergleich im Bezug auf \"Hart aber fair\" von gestern abend:
    Wenn der Schornsteinfeger bei der Abgasmessung der Gasheizung 0,2 xx (bin mir nicht sicher was gemessen wird) außerhalb der Toleranz feststellt, dann nimmt er doch auch keine Veränderungen an der Anlage vor. Sondern ein Fachmann muss kommen (bezahlen) und nach 14 d erscheint der Schornsteinfeger erneut und rechnet seine Leistung gemäß seiner gültigen Tabellen völlig rechtens ab.


    Ich weiß das Bsp. und der Vergleich sind etwas abwegig, aber nicht unüblich und lassen mich immer wieder zweifeln, gerade mit dem Blick auf das KhRG und die anstehenden Budgetrunden.


    Viele Grüße \"Mittelsachsen\"


    Martin Preißer

    Hallo,


    nur rein theoretisch:
    Der Pat. entscheidet sich beim Niedergelassenen Onkologen gegen eine Chemo und nun wurde im KH Aufenthalt (wie oft gefordert) der Port schon implantiert, greift dann nicht auch der §12 SGB V?


    Und nur so als Vergleich im Bezug auf \"Hart aber fair\" von gestern abend:
    Wenn der Schornsteinfeger bei der Abgasmessung der Gasheizung 0,2 xx (bin mir nicht sicher was gemessen wird) außerhalb der Toleranz feststellt, dann nimmt er doch auch keine Veränderungen an der Anlage vor. Sondern ein Fachmann muss kommen (bezahlen) und nach 14 d erscheint der Schornsteinfeger erneut und rechnet seine Leistung gemäß seiner gültigen Tabellen völlig rechtens ab.


    Ich weiß das Bsp. und der Vergleich sind etwas abwegig, aber nicht unüblich und lassen mich immer wieder zweifeln, gerade mit dem Blick auf das KhRG und die anstehenden Budgetrunden.


    Viele Grüße \"Mittelsachsen\"


    Martin Preißer