Beiträge von AnMa

    Hallo, Kodierfüchse,

    wie würdet ihr ein i.R. eines Polytraumas diagnostiziertes Pneumomediastinum kodieren.

    Im mehrfach durchgeführten Thorax-CT war keine konkrete Verletzung des Bronchialbaums oder der Pleura mediastinalis darstellbar.

    Medizinisch würde man das natürlich dennoch vermuten.

    Bin gespannt

    AnMa

    Guten Tag,

    ich hänge meine Frage mal hier mit dran. Würden Sie auch bei einer einseitigen lumbopelvinen Stabilisierung 5-83b.5* kodieren, obwohl nur 1 Schraube in die WS eingebracht wurde, letztlich aber eine Becken-Fx versorgt wurde?

    Diagnose

    Pathologische Sacrumfraktur rechts bei dringendem Verdacht auf Metastasen.

    Therapie

    Transiliosakrale zementaugmentierte Zugschraubenosteosynthese rechts (TIS-Schraube 1 x 85 mm

    mit Unterlegscheibe und Kurzgewinde zementaugmentiert, Firma ...), lumbopelvine

    Stabilisierung rechts percutan L5 bis Ileum (….), Schrauben zementaugmentiert

    Vielen Dank vorab

    AnMa

    Liebes Forum, speziell die Orthopäden,

    ab wann spricht man von einer Langschaftprothese? Ist es irgendwo definiert, wie lang der Schaft sein muss, damit man sie so bezeichnen darf. Nur länger als der übliche Standard? Mehr als die Hälfte der Knochenlänge oder nahezu den gesamten Markraum ausfüllend?

    Gerade in Kombination mit modularen Prothesen gibt es unzählige Varianten der Schaftlänge und wir fragen uns immer wieder, ab welcher Länge man von Langschaft spricht.

    Danke vorab

    AnMa

    Hallo, Merguet,

    wir haben uns mangels anderer Definitionen bei der Kodierung von Sonderprothesen immer von den Inklusiva leiten lassen:

    Hüfte: Inkl. Langschaft- oder Tumorprothese

    Knie: Tumorprothese, bis Version 2016 auch CAD-CAM-Prothesen

    Die Frage der Modularität ist davon unabhängig zu betrachten.

    Um Ihre Frage Ist eine modulare Prothese immer oder in besonderen Fällen auch eine Sonderprothese? zu beantworten:

    Es kommt darauf an ;)

    AnMa

    Hallo, zusammen,

    der Schlichtungsspruch wurde doch m.E. nötig, weil es immer wieder Nicht-Tumordiagnosen im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen gibt, die dann die Frage nach der HD aufwerfen. Klassiker: die chemobedingte Neutropenie.

    Ansonsten gilt nach meinem bsiherigenVerständnis im Verhältnis von Primum und Metastasen das, was in der DKR Malignome steht.

    Und da ist die Metastase als HD zu kodieren, wenn der Pat. ausschließlich zu Behandlung von Metastasen aufgenommen wird, wie im Bsp. Osteosynthese einer metastatischen, pathologischen Fraktur bei früher behandeltem Prostata-Ca.

    Grüße

    AnMa

    Hallo, Forum,

    ich hänge mich mal hier mit dran, weil das nach Suche der "aktuellste" Post ist.

    Ich dachte ja auch, dass mit dem OPS alles klar sei, nun haben wir ein Gutachten zu folgendem OP-Bericht (Zusammenfassung):

    Laminektomie BWK5 über Kostotransversektomie links, Korporektomie, Wirbelkörperersatz OBELISK 17/23 20/20 gerade, dorsale zementaugmentierte Spondylodese Th3 bis Th7 mit Schrauben-Stab-System.

    Wortwörtlich steht u.a.:

    Nun wird rechtsseitig eine Spondylodese im versorgten Bereich durch das entnommene Knochenmaterial durchgeführt.

    Kodiert haben wir den Wirbelkörperersatz, die Osteosynthese mit Schrauben-Stab-System und eine dorsale Spondylodese.

    Nun sagt der MDK: "Der OPS 5-836.32 ist nicht kodierbar, es finden sich keine Angaben zur Anfrischung oder Resektion der Facettengelenke. Die alleinige Anlagerung von Knochenmaterial ist nicht ausreichend."

    Unsere Wirbelsäulenchirurgen sind der Meinung, dass eine Resektion oder Anfrischung der Facettengelenke bei einer Spondylodese nicht notwendigerweise durchzuführen sei. Diese werde durch die Kombination von Schrauben-Stab-System und Knochenmaterial erreicht.

    Kennt jemand die Argumentation des MDK oder ist dies eine Einzelmeinung?

    Grüße

    AnMa

    Hallo, Caho,

    ja das sehen Sie richtig. Im OPS 8-982 wurde 2016 -> 2017 das kleine Wörtchen "und" eingefügt, an der Stelle, wo bis dato ein Komma stand.

    Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie UND Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche mit insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient.

    M.E. bedeutet, dass dann, dass Sie seit 2017neben den Patienten- und Angehörigengesprächen zwei der zuvor genannten Therapiebereiche benötigen.

    Grüße

    AnMa