Beiträge von W_Nikolai

    Sehr geehrte Frau Klein,
    sehr geehrter Herr Blaschke!


    Ich glaube, das niemand der sich ernsthaft mit Qualitätssicherung befasst nicht über die Schwächen der BQS Bögen bescheid weiß.
    Und vielleicht sollte man viel grundsätzlicher die Frage stellen, welche Art von "Qualität" wir eigentlich dokumentieren, das unsere "Qualitätssicherung" ja an der Krankenhauspforte endet. Dies deckt sich zumindest nicht mit meiner Vorstellung von Behandlungsqualität.
    Aber: Irgendwie und irgendwo muß man ja anfangen.
    Und Tatsache ist auch, das das hochgelobte akademische Umfeld in unserem Lande m.E. kaum einmal imstande war, wirklich saubere Statistiken über langfristige Behandlungsergebnisse sowie Komplikationen zu liefern. Die Masse solcher Statistiken riecht - bei näherer Betrachtung und wenn man zufällig gewisse Einblicke in das betrachtete Klientel bzw. Klinik hat - nach gewissen Formen der nachträglichen "Bearbeitung".
    Da halte ich es dann doch mit dem guten alten Churchill und glaube nur die Statistik, die ich selber gefälscht habe....
    I)


    Bis auf weiteres wird mein Bauch dem eingeschlagenen Weg der Mindestmengenregelung zustimmen, und mein Kopf darauf hoffen, das die angestrebte wissenschaftliche Begleitung Zahlen liefert, wo man denn in Zukunft die Grenze zieht.
    Und selbstverständlich ist es meinem Bauch egal, ob eine Abteilung in Schwierigkeiten gerät, weil der Chefarzt in Zukunft die 3 Knie- und 5 HüftTEPs pro Jahr nicht mehr operieren darf, da selbiger Bauch sich verdammt sicher ist, das in aller Regel ein Operateur mit > 100 dieser Eingriffe pro Jahr bessere Ergebnisse liefert....


    Man muß nur mal ehrlich zu sich selbst sein, nach welchen Kriterien man denn einen Operateur für enge Verwandte oder sich selbst auswählen würde.........


    Mit freundlichen Grüßen aus dem nebligen Südwesten der Republik


    W. Nikolai

    Sehr geehrter Herr Nacke
    es tut mir leid aber da wird es keine Schwierigkeiten geben da diese Frage ganz eindeutig geregelt ist!
    Und zwar folgendermaßen:
    Vorstationäre Tage sind Behandlungstage, aber keine Belegungstage.
    D.h. für die Verweildauerberechnung sind sie NICHT heranzuziehen.
    Lediglich bei der Frage der Vergütung von NACHstationären Tagen zählen die VORstationären Tage als Behandlungstage mit.
    :no:


    Mit freundlichen Grüßen,
    und trotzdem ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr !


    W. Nikolai

    Sehr geehrte Forumsmitglieder,
    sehr geschätzte admins !


    Auch aus dem tiefen Südwesten der Wunsch für ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten, reibungslosen Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr !
    Vielen Dank für all die Hilfe in diesem Forum !!


    :O



    W. Nikolai
    --
    W. Nikolai
    FA für Chirurgie,
    FA für Kinderchirurgie,
    Leiter Medizincontrolling
    Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

    Sorry - zu früh abgebrochen und 2 mal eingestellt....
    verdammte return - Taste....


    8)


    Entschuldigung.....


    eigentlich wollte ich am Ende noch ein schönes Wochenende wünschen, und darauf hinweisen das man das nicht so ernst nehmen sollte....


    Mit freundlichem Gruß


    W. Nikolai

    Hallo Forum,
    Hallo ethoma,


    jetzt werde ich dann auch zum bösen Chirurgen
    ( irgendwie muß man ja noch etwas Spaß haben )
    und sage: seit wann ist eine Rectusdiastase eine Hernie ??
    Was bitte herniert da denn ?
    Die Rectusdiastase ist eine Dehiszens der beiden Rectusbäuche.
    Zur Hernie gehört Bruchlücke, Bruchsack und Bruchinhalt.....


    I)
    --
    W. Nikolai
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    Hallo Forum,
    Hallo ethoma,


    jetzt werde ich dann auch zum bösen Chirurgen
    ( irgendwie muß man ja noch etwas Spaß haben )
    und sage: seit wann ist eine Rectusdiastase eine Hernie ??
    Was bitte herniert da denn ?
    Die Rectusdiastase ist eine Dehiszens der beiden Rectusbäuche.
    Zur Hernie gehört Bruchlücke, Bruchsack und Bruchinhalt.....


    I)
    --
    W. Nikolai
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    Sehr geehrtes Forum,
    sehr geehrter Herr Schmidt,


    eigentlich ist der geschilderte Fall der Commotio kein Problem, da selbstverständlich nur gesicherte Fälle eine stationäre Überwachung erfordern und rechtfertigen, die anderen werden selbstverständlich garnicht erst aufgenommen.....
    I)


    Ansonsten ist die differente Kodierung selbstverständlich absoluter Murks !!!!


    Mit Grüßen aus dem tiefen Südwesten



    W. Nikolai

    Sehr geehrter Herr Hirschberg,


    bin ich zu dumm oder habe ich was übersehen ?


    Bei mir funktioniert das nicht......


    oder es liegt am späten Freitag abend.
    :shock1:


    quote:
    in den PDF-files sollte "Rechte Maustaste" -> Kopieren funktionieren (spart das Abtippen).


    Mit freundlichen - müden - Grüßen


    W. Nikolai

    Sehr geehrter Herr Leonhard,


    ich würde das genau anders herum sehen:


    Quote:
    <Ich fürchte halt, dass die Kostenträger bei allen gemeldeten Maßnahmen erst mal blocken bzw. nicht bezahlen, wenn wir sie stationär erbringen.>


    Mit der Meldung an die Kasse tuen Sie nur kund, diese Leistungen eventuell auch ambulant erbringen zu wollen / können.
    Die Möglichkeit einer stationären Erbringung bleibt Ihnen ja - unter Beachtung der Anlage 2 - erhalten.
    Nur....wenn Sie nicht melden, und die Kasse akzeotiert Ihre Begründung für die stationäre Aufnahme nicht, können Sie die erbrachte Leistung / OP auch nicht ambulant abrechnen......
    Und machen wir uns nichts vor: 2004 werden die Kassen flächendeckend stationäre Aufnahmen von Fällen aus dem Bereich des Vertrages nach §115b hinterfragen, sollten diese Patienten stationär behandelt werden.
    Und nicht nur die *-Diagnosen......


    Gruß aus dem kalten Südwesten


    W. Nikolai




    :bombe:

    Sehr geehrte Forum - Mitglieder,


    dieses ist wirklich nicht mein Tag......
    ( stellt sich die Frage: gibt es den überhaupt, aber naja .. )
    Ich habe etwas gelesen über die "Gründung eines Vereins zur integrierten Versorgung" in Berlin - und nun finde ich das nicht wieder, benötige aber mehr Infos oder einen Kontakt.
    Kann mit vielleicht jemand helfen, bevor ich gänzlich depressiv werde ??
    :angry:


    Vielen Dank im Voraus !


    W. Nikolai

    Sehr geehrter Herr Meyer, (?)
    da Sie - warum auch immer - gezwungen waren, bei dem Jungen eine verzögerte Versorgung der Radiusfraktur durchzuführen, mußten Sie selbstverständlich bis zu diesem Zeitpunkt eine intensive Überwachung der Durchblutungssituation sowie der Neurologie der Hand durchführen
    (und haben diese hoffentlich dokumentiert). Dies ist nur unter stationären Bedingungen zu gewährleisten, da ja auch jede etwaige Änderung zur Notfallindikation führt.
    Somit - alleine die begründete Befürchtung der Komplikation durch den aufnehmende Arzt reicht nach § 39 SGB V - ex ante Betrachtung - ist die stationäre Aufnahme begründet. Die zügige - kostensparende - Entlassung ist kein Gegenargument.


    Mit freundlichen Grüßen


    W. Nikolai


    P.S.: bei einem 12 jährigen wird es mit ziemlicher Sicherheit keine loco typico Fraktur gewesen sein - die gibt es bei Kindern nur sehr selten ...I)
    --
    W. Nikolai
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