Beiträge von C. Mertens

    Hallo,


    neuerdings muss ja mit der Art des verwendeten Materials für Gewebeersatz und Gewebeverstärkung auch die Fläche kodiert werden.

    Wie macht man das bei einem TVT? Wir haben bisher nirgendwo eine Größenangabe finden können. (Wobei ich die Flächenangabe bei einem Band auch ziemlich unsinnig finde, aber das ist ein anderes Thema)


    Vielen Dank für Ihre Vorschläge!


    Grüße

    Es gibt bestimmt genügend Gründe, sich über das Verhalten mancher MDK-Mitarbeiter zu ärgern, aber nun muss ich einmal eine Lanze brechen:

    Seit ca. zwei Jahren werden die strittigen Fälle bei regelmäßigen Sitzungen hier im Krankenhaus besprochen. Ich habe es tatsächlich selbst mehrmals erlebt, dass der MDK-Gutachter auf eine erlösrelevante Diagnose hingewiesen hat, die ich selbst nicht für "kodierfähig" gehalten hatte.

    Guten Tag,


    ich würde diesen Thread gern reaktivieren, auch wenn meine Frage nur so ähnlich ist:


    Unser Gefäßchirurg ist der Ansicht, dass er, wenn er in die rechte und die linke Arteria iliaca communis jeweils zwei Stents einlegt, dieses folgendermaßen Kodieren darf:


    8-840.3q (Perkutan-)transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Vier Stents: Andere Arterien abdominal und pelvin; Beidseits


    Ich hingegen bin der Ansicht, dass


    8-840.1q (Perkutan-)transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Zwei Stents: Andere Arterien abdominal und pelvin; Beidseits


    richtig wäre.


    Der Gefäßchirurg argumentiert damit, dass man zuerst auf die Gesamtzahl der Stents schauen muss und dann, wo sie implantiert wurden. Ich denke (kann es aber nicht belegen), dass eine solche Kodierung bedeuten würde, dass insgesamt acht Stents implantiert wurden.


    Wer von uns hat recht?


    mit freundlichem Gruß


    C. Mertens

    Hallo werte Forumsteilnehmer,


    ich habe folgendes Kodierproblem:




    Die VAC-Anlage erfolgte unter OP-Bedingungen, hier habe ich den 5er-Schlüssel verwendet und die Dauer mit dem 8-190.22. Im Verlauf wurde das system mehrfach gewechselt, aber ohne OP-Bedingungen. Also verwende ich jedes Mal den 8-190.22.


    Mein KIS meldet nun den Fehler, dass "die kontinuierliche Sogbehandlung in Tagen mit nur einem Kode anzugeben ist." Das bringt mich in ein Dilemma. Kann ich die "Plausi" einfach ignorieren oder gibt es eine andere Lösung?


    Vielen Dank für Ihre Antworten,


    mit freundlichen Grüßen

    Die Frist alleine reicht nicht.


    Eben doch, wie man ja in den Fallkonstellationen 1, 7 und 11 in den "Hinweisen zur Erläuterung der Regelung nach §3 [etc. pp.]" erkennen kann. Die Rückverlegung löst eine Prüffrist von 30 Tagen aus. Alle Fälle von KH A, die in diese Frist fallen, müssen zusammengeführt werden.



    Das Gegenbeispiel wären dann die Konstellationen 5 und 6. Obwohl es für die FZF der Fälle 2 und 3 einen "Grund" gibt, nämlich die Rückverlegung, werden diese Fälle nicht zusammengeführt, weil sie außerhalb der durch die erste Wiederaufnahme ausgelösten Prüffrist liegen.


    Eigentlich ein ganz einfaches System... ;)


    §3 Abs3 FPV 2013


    "Wird ein Patient oder eine Patientin aus einem Krankenhaus in weitere Krankenhäuser


    verlegt und von diesen innerhalb von 30 Kalendertagen ab dem Entlassungsdatum


    eines ersten Krankenhausaufenthalts in dasselbe Krankenhaus zurückverlegt


    (Rückverlegung), hat das wiederaufnehmende Krankenhaus die Falldaten


    des ersten Krankenhausaufenthalts und aller weiteren, innerhalb dieser Frist


    in diesem Krankenhaus aufgenommenen Fälle zusammenzufassen und eine Neueinstufung"


    nach den Vorgaben des § 2 Abs. 4 Sätze 1 bis 7 in eine Fallpauschale


    durchzuführen sowie Absatz 2 Satz 1 anzuwenden"


    Die Rückverlegung eröffnet eine Prüffrist von 30 Tagen nach Entlassung aus dem ersten Aufenthalt in KH A, deshalb sind die Fälle 1., 3. und 5. zusammenzuführen.


    Die Fälle aus KH B sind einzeln abzurechnen.


    Viele Grüße