Beiträge von C. Mertens

    Zitat


    Original von gefi:


    [...]ist die stattgehabte Beinvenenthrombose die Indikation, so wäre allenfalls Z86.2 zu kodieren. [...]



    Hallo, Herr Dr. Fischer,


    nun will ich doch noch auf Ihren Beitrag reagieren.


    In den Hinweistexten zu den Kodes Z86.* steht beschrieben, welche Zustände damit beschrieben werden. Unter Z86.2 steht \"Zustände, klassifizierbar unter D50 - D89\", unter Z86.7 steht \"Zustände, klassifizierbar unter I00 - I99.\" Da die tiefe Beinvenenthrombose mit I80.1 oder I80.2 kodiert wird, tendiere ich weiterhin zu Z86.7. Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich mich täusche.


    Da Luna die Faktor-V-Leiden-Mutation bereits mit O99.1 und D68.2 darstellt, wäre die Z86.2 nicht noch zusätzlich zu verwenden.

    Guten Morgen liebe Frau Stuck,


    leider werden Sie wohl wirklich die R11 nehmen müssen.


    Letztlich ist aber auch das Koterbrechen lediglich ein Symptom für eine andere schwerwiegende Erkrankung.

    Hallo Herr Weyland,


    vielen Dank für Ihre Antwort. Mir ist vollkommen schleierhaft, wieso ich diesen Kode übersehen habe, wahrscheinlich war ich zu sehr auf das Wort Zyste fixiert.


    Ich bin der Meinung, dass die Histoacrylapplikation, ähnlich wie eine Naht, nicht extra zu kodieren ist. Bei der Drainage bin ich jedoch nicht Ihrer Ansicht. Die Patientin wird nach Anlage der Redondrainage in ihr Zimmer zurückgebracht . Nach drei Stunden erfolgt die Sklerosierung. Für mein Verständnis handelt es sich hier um zwei Eingriffe, die einzeln zu kodieren sind. Ich lasse mich jedoch auch gern eines Besseren belehren. :d_gutefrage:


    Auch Ihnen, LT, Dank für die Unterstützung. Die Dauer von \"nur\" drei Stunden sehe ich nicht als Hindernis für die Kodierung als Drainage, unser Chef hat da ganz strikte Regeln zur Abrenzung Punktion/Drainage aufgestellt. Leider ist er im Urlaub, sonst hätte ich ihm diese Frage vorgelegt. :d_zwinker:


    Abschließend (vorerst) sieht meine Kodierung dann so aus:


    HD: K76.8
    Prozeduren:
    8-146.0 17.3.2010 11:00
    5-501.43 17.3.2010 14:00


    Noch weitere Meinungen?

    Guten Tag, sehr geehrte Forumsteilnehmer,


    ich bitte um Unterstützung bei der Kodierung dieser Konstellation:


    Eine Patientin kommt mit einer Leberzyste zur stationären Aufnahme.


    Die Zyste wird um 11:00 Uhr punktiert, mit einem Pigtail-Katheter werden 200 ml Flüssigkeit aspiriert, anschließend wird eine Redon-Drainage angelegt.


    um 14:00 Uhr wird die redon-drainage entfernt, es werden 20 ml Alkohol instilliert und nach 15 Minuten wieder abgezogen. Zum Schluss erfolgt eine Applikation von Histoacryl.


    Abgesehen von der Punktion (8-154.1) hab ich auch nach längerem Suchen leider nicht die geringste Idee, mit welchem/n OPS ich diesen Vorgang darstellen kann und würde mich über Vorschläge sehr freuen.


    Es grüßt aus Norddeutschland

    Wenn die Aortenstenose die Ursache der Synkope ist, liegt der MDK falsch.


    \"Wenn sich ein Patient mit einem Symptom vorstellt und die zugrunde liegende Krankeit [...] während des Krankenhausaufenthalte diagnostiziert wird, so ist die zugrunde liegende Krankheit als Hauptdiagnose zu kodieren.\"


    Das ist meiner Meinung nach eindeutig!


    Gruß

    Guten Morgen, Forum,


    die von Herrn Dr. Leonhard gestellte Frage würde ich gern noch einmal aufwerfen. Diesmal werden allerdings mit einem Interceed-Vlies zwei Nähte am Uterus abgedeckt. Kann mir jemand weiterhelfen?


    Die obige Frage hat sich inzwischen erledigt. In diesem Jahr noch nicht kodierfähig kann das Vlies in 2009 mit 5-933 abgebildet werden.

    Zitat


    Original von R. Schaffert:
    Ob zum Zeitpunkt der Komplikation [...] die Wunde bereits verschlossen ist, spielt nach dieser Regel keine Rolle, wenn die offene Wunde die Ursache ist/war.



    Hallo Herr Schaffert,


    verzeihen Sie meine Hartnäckigkeit, aber gerade das lese ich aus der DKR 1905 nicht heraus. Wörtlich steht da: \"Liegt eine offene Wunde mit einer Komplikation vor, ist der Kode für die offene Wunde anzugeben, gefolgt von einem Kode aus T89.0- \" Das dazugehörige Beispiel nennt leider auch nur eine offene Wunde mit Fremdkörpern.

    Hallo, Herr Horndasch,


    hrmpf.... kalt erwischt...


    Da haben Sie ja ein 1a-Beispiel gewählt, besonders das Übersehen der Keime gefällt mir. Dazu muss ich aber ganz dumm fragen: ist es tatsächlich so, dass bei einem Trauma aufgenommene Keime erst Tage später zu einer entzündlichen Reaktion führen können? (Bitte bedenken Sie, dass ich kein Mediziner bin)


    Ich gebe zu, dass ich meine Meinung nicht mit einer Kodierregel begründen kann. Ich will auch keinesfalls eine pauschalisierende Aussage treffen und für eine genaue Beurteilung der eingangs gestellten Problematik stehen imho nicht genügend Informationen zur Verfügung.


    Was bedeutet hier z. B. \"Erstversorgung\"? Pflaster drauf? Naht?


    Mir stellt sich nun folgende Frage: Ist eine durch Primärnaht versorgte Wunde immer noch eine offene Wunde?


    Wenn per Definition eine offene Wunde z. B. bis zum Entfernen des Nahtmaterials als solche gilt, können Sie meine vorherigen Beiträge getrost in die Tonne drücken.