Beiträge von C-Hirschberg

    So wie sämtliche Urteile, die sich gegen Entscheidungen der Bundesgerichte richten: als Einzelfallentscheidung mit teilweise interessanten juristischen Ansätzen, die jedoch oftmals nicht von anderen Gerichten aufgegriffen werden ("Die Frage ist doch bereits vom BSG geklärt") - um diese Ansichten durchzusetzen, müssten viel mehr geeignete Fälle durch die Instanzen geklagt werden, manchmal ändert auch ein Bundesgericht seine Auffassung (oder schränkt sie zumindest ein) - falls nicht, bleibt evtl. noch der Weg vors BVerfG... :P

    ... Weg vors BVerfG ... wäre da die DKG am Zuge ?

    Hallo,


    wie muss ich das Urteil vom SG Mainz vom 22.10.2014 S 3 KR 438/12 einordnen ? Konnte es im Forum nicht entdecken.


    "....4.6 Eine Minderung des Vergütungsanspruchs kommt auch nicht unter dem Gesichtspunkt „fiktiven wirtschaftlichen Alternativverhaltens“ in Betracht. Dieser vom 1. Senat des BSG im Urteil vom 01.07.2014 (B 1 KR 62/12 R) entwickelten Rechtsfigur mangelt es an einer gesetzlichen Grundlage. ...."


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    gibt es hier noch andere Meinungen ? Patient kommt nach maschineller Beatmung (COPD) noch 10 Tage intermittierend an den Nasen(-Masken)-CPAP - immer ohne ASB, aber mindestens 6 STd. pro Tag -> 10 Tage lang 5 Punkte für Apparative Beatmung ansetzen ?


    Dokumentationsvorgaben DIMDI/DIVI:
    Apparative Beatmung - Hier ist die invasive oder nicht invasive Beatmung entsprechend den Kodierrichtlinien mit zugelassenen Beatmungsgeräten gemeint. Die Führung eines Beatmungsprotokolls ist obligat.


    ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo Forum,


    gibt es hierzu Neuigkeiten ? Anscheinend wird ja die Häufigkeit von Obduktionen durchaus auch als Qualitätskriterium in einigen Verfahren gesehen. Wenn man in diesem Zusammenhang nun die §21-Daten bemüht sollte vorher geklärt sein, ob, eine OPS-Verschlüsselung "Obduktion" bei stationären Fällen überhaupt zulässig ist...


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    MDK-Prüfung nach §275 Abs. 1c SGBV mit den Fragen
    - DRG korrekt ?
    - HD korrekt ?
    - ND korrekt ?


    MDK-Gutachten bestätigt unsere Abrechnung, auch wenn im Detail ein paar Kodieränderungen "vorgeschlagen" werden, die wir aber nicht umsetzen.


    Jetzt Ablehnung der 300€ Aufwandspauschale mit dem Argument:


    "Eine Aufwandspauschale kann nur im Rahmen von Auffälligkeitsprüfungen gemäß §275 Abs. 1 Ziffer 1 SGB V anfallen. Prüfungen also, die auf die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei der Leistungserbringung der Krankenhäuser ausgerichtet sind.
    Wir jedoch haben Ihre Rechnung auf sachlich-rechnerische Richtigkeit, nämlich auf die Einhaltung der Abrechnungsvorschriften überprüfen lassen. Demgemäß werden wir Ihnen keine Aufwandspauschale erstatten."


    Mir fehlen derzeit noch die Worte... Kommentare ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    gibt es hierzu bereits neue Erkenntnisse ? FAQ vom DIMDI wäre hilfreich. Wenn mit der aufwendigen Komplexbehandlung tatsächlich bessere Strukturvoraussetzungen adäquater vergütet werden sollen, sollte doch die Formulierung "tägliche Verfügbarkeit" nicht der Interpretation durch MDK oder Gerichtsgutachter überlassen werden...


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    mir liegt hier ein Gutachten vor, in dem eine chronische Niereninsuffizienz Grad 4 gestrichen wird. Argument:
    "Im vorliegenden Einzelfall erfolgte keine sachgerechte Therapie einer chronischen Niereninsuffizienz Stadium IV nach KDIGO 2013: die angeführte diuretische THerapie mit maximal 80mg Furosemid und 10 mg Torasemid ist nach Fachinfo nicht für die Therapie einer CKI zugelassen und somit als sogennannter "off-label-use" zu bezeichnen "


    ... auch wenn die Kombination zweier Schleifendiuretika nicht unbedingt sinnvoll ist, es wird doch nicht ernsthaft Häuser geben, die sich mit solchen Gutachten abfinden ?


    mfG


    C. Hirschberg