Beiträge von C-Hirschberg

    Hallo,


    "Dabei ist zunächst ein Kode für die Sepsis oder die ein SIRS
    nichtinfektiöser Genese auslösende Grundkrankheit anzugeben, gefolgt von
    einem Kode aus R65.−! Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom
    (SIRS). "


    Wie also eine virusbedingte Sepsis kodieren ? Wohl kaum mit einem Kode aus A41..., da mit A30-A49 ja ausdrücklich nur "Sonstige bakterielle Krankheiten" gemeint sind... ?


    ...


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg

    Hallo Forum,


    haben hier einen Fall aus 2010 - mittlerweile vor Gericht.
    Trimalleoläre Sprunggelenksfraktur: Innenknöchel (1 Fragment) mit Kirschnerdraht und Schraube versorgt und Volkmann' Dreieck (1 Fragment) mit 2 Schrauben versorgt - jeweils über getrennte Inzisionen
    -> unsererseits kodiert als
    5-794.0n offene Repo Mehrfragmentfraktur mit Schraube Tibia distal
    5-794.1n offene Repo Mehrfragmentfraktur mit Draht Tibia distal


    diese Kodes sollen aus Sicht des Kostenträgers/MDK gestrichen und durch Repositionen einfacher Frakturen ersetzt werden.
    Argument: unterschiedliche Lokalisationen, jeweils eigener Zugang. Verwiesen wird auf den OPS-Hinweis: "Die Durchführung einer zweiten Osteosynthese, z.B. bei einer Zwei-Etagen-Fraktur, ist gesondert zu kodieren. Eine Mehrfragment-Fraktur wird als Fraktur mit mehr als zwei Fragmenten definiert. Dazu gehört auch eine Fraktur mit Biegungskeil. Eine Zwei-Etagen-Fraktur besteht dagegen aus zwei Frakturen an unterschiedlichen Lokalisationen des gleichen Knochens".


    Auch Gerichtsgutachter sieht hier mittlerweile keine Reposition einer
    Mehrfragmentfraktur sondern die getrennten Repositionen einfacher
    Frakturen.


    Aus meiner Sicht ist unsere Kodierung allerdings korrekt: Es handelt sich um eine Mehrfragmentfraktur der distalen Tibia (Lokalisation: distale Tibia, 2 Fragmente). Es handelt sich auch nicht um eine Mehr-Etagenfraktur.


    Meinungen ? Argumentationshilfen ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo Forum,


    die BG wünscht Fallzusammenführung, unsere Software erkennt keine Notwendigkeit...
    Fall 1: 9.6.2009 - 19.6. 2009 J22B (also 10 Belegungstage) mit oGVD 12
    Fall 2: 20.6.2009 - 4.7.2009 J08B


    Einne Fallzusammenführung wegen Komplikation steht im Raum, allerdings bietet unser System diese Option nicht an.
    Der Wiederaufnahmetag (20.6.) wäre ja eigentlich der 11. Behandlungstag und der läge dann doch innerhalb der oGVD ?


    Wer hat hier einen Denkfehler ? Ich oider unser KIS (bzw. auch die BG)? ;(


    mfG


    C. Hirschberg

    es ist in der Tat so, dass eine Maskenbeatmung nach DKR 1001 h nur bei \"intensivmedizinisch versorgten\" Patienten verschlüsselt werden darf.
    Unterschiede zwischen Intensivstation, Intermediate Care sind hierbei eher unerheblich. Hier flammt die alte Diskussion um Intensivtherapie und Intensivüberwachung wieder auf.


    Strukturmerkmale an eine Intensivmedizinsiche \"Versorgung\" sind nur im Zusammenhang mit der Int. med. Komplexbehandlung definiert.

    Hallo,


    - der Kode 8-930 Monitoring... ist nur "für intensivmedizinisch versorgte Patienten" anzugeben
    - bei "intensivmedizinisch versorgten Patienten kann eine machinelle Beatmung auch über Maskensysteme erfolgen.."


    ...
    wie stellt sich die Situation aktuell dar: findet auf einer reinen
    IMC-Station "intensivmedizinische Versorgung" statt, oder kann eine
    intensivmedizinische Versorgung (per Definition) nur auf einer
    Intensivstation stattfinden ? Wer kann auf seiner IMC Beatmung oder Weaning abrechnen ??


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    hmm, ich denke, man wird hier nicht einfach per Dreisatz weiterkommen (unterschiedliche Molekülgewichte, unterschiedliche zytopathische Effekte ?). Da das pegylierte Interferon alpha 2a ja anscheinend auch nicht ZE-fähig ist, werden wir wohl auf eine OPS-Kodierung verzichten... ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    ... und dann ist da noch die Verweildauerkürzung ohne Erlösminderung (zwischen den Grenzverweildauern)...


    Kasse: keine AP, da Rechnung nicht korrekt (zuviele Belegungstage)
    Wir: AP, da unsere Rechnung korrekt war ! Der Patient lag tatsächlich von x bis y in unserem Haus, auch wenn der MDK meint, dass der Patient ex post bereits 2 Tage früher hätte entlassen werden können....


    ... läuft meist auf eine Klage heraus...


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    unser Patient erhält Pegasys s.c. Wir sind geneigt, dies als parenterale Verabreichung von Interferon alpha-2a zu sehen. Allerdings ist der entsprechende OPS-Kode 8-812.1... nur auf Mio. IE fixiert. Für unser Präparat finden wir aber nur mikrogramm-Angaben... Meine Frage nun, wer kann uns mitteilen135 mikrogramm Pegasys sind wieviel Mio IE ?


    mfG


    C. Hirschberg ?(

    Hallo,


    wir sind vor 1 1/2 Jahren von Siemens auf Orbis Nice umgestiegen (... Kommentare dazu gerne per PN). Früher hatten wir (unter Siemens) ein schönes Selbstzahlerrechnungsformular, dass nahe an die entsprechenden Empfehlungen der DKG(Rechnungsmuster nach § 8 Abs. 9 KHEntgG
    der DKG) angelehnt war. Eine hotline-Anfrage verweist nur auf entsprechende Reports, die die gesetzlich geforderten Rechnungsbestandteile liefern (...). Ich vermute, dass in einigen Häusern bereits vernünftige Selbstzahlerrechnungen (orientiert an der DKG-Empfehlung) existieren... .
    Wer wäre bereit, diese zur Verfügung zu stellen ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Zitat


    Original von R. Schaffert:


    Damit wäre dann auch klar, dass der PKMS erst ab 2012 entgeltrelevant wird.


    Ich wünsche noch einen schönen Tag,


    Hallo,


    ich möchte behaupten, dass der PKMS bereits 2011 \"entgeltrelevant\" wird: Wenn Sie in 2011 keine PKMS-Patienten haben, werden Sie doch vermutlich für 2012 auch nur schwer entsprechenden DRG\'s oder Zusatzentgelte vereinbaren können... oder ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    kurze Anfrage zwischen den Jahren:


    Tag 1 10:00 Uhr Aufnahme auf Palliativstation, Beginn der palliativmedizinischen Komplexbehandlung
    ...
    Tag 7 11:00 Uhr Patient verstirbt


    - Handelt es sich hier um \"mindestens 7 Behandlungstage\" im Sinne der 8-982 ?


    - Was, wenn der Patient um 9:00 Uhr verstorben wäre -> immer noch \"mindestens 7 Behandlungstage\" im Sinne der 8-982 ?


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg

    TEP-Implantation, dann Sturz in der Reha mit periprothetischer Fraktur, Wechsel in eine Langschaftprothese mit mehr als 2 metallischen Einzelteilen >


    Jetzt Ablehnung der 5-829.d, es läge keine knöcherne Defektsituation vor...


    Meine Frage:


    Gibt es eine \"medizinische\" Definition für Knochendefekt ? Ein Defekt an und für sich muss ja nicht mit Substanzverlust einhergehen, sondern nur mit Funktionsverlust... (z.B. Wikipedia)


    Aber selbst wenn \"knöcherne Defektsituation\" einen Verlust an Knochensubstanz voraussetzen sollte: Bei Zustand nach Hüft-TEP fehlt ja mal mindestens der komplette knöcherne Hüftkopf...


    Wer hat ähnliche Probleme, bzw. diese bereits aus dem Weg geräumt ?


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg