Beiträge von Popp

    Liebe KollegInnen,


    wir rechnen den OPS-Kode 8-918.- (schmerztherapeutische Komplexbehandlung) ab. Wenn dabei als Hauptdiagnose z.B. eine Trigeminusneuralgie (G50.0) oder eine klassische Migräne (G43.1) kodiert wird, resultiert unter gleichzeitiger Angabe der genannten OPS-Ziffer die DRG die B47Z, also eine kostenmäßig nicht differenzierte DRG.


    Allerdings ist die 8-918.- in der fünften Selle untergliedert nach der Behandlungszeit:


    8-918.0: mindestens 7 bis höchstens 13 Behandlungstage


    8-918.1: mindestens 14 bis höchstens 20 Behandlungstage


    8-918.2: mindestens 21 Behandlungstage.


    Diese Differenzierung irritiert mich etwas: wenn letztlich in allen Fällen nur eine \"Z-DRG\" resultiert.


    Außerdem hätte ich eine Fehlermeldung erwartet, wenn ich z.B. die 8-918.0 kodiere, die ja mindestens 7 Behandlungstage voraussetzt, um abrechnungsfähig zu sein, aber die Gesamtverweildauer z.B. mit nur 4 Tagen angebe. Dies passiert aber nicht.


    Ebenso verhält es sich bspw. mit der HD M51.2 (Lumbago durch Bandscheibenverlagerung): Hier resultiert unter den oben genannten Bedingungen die I42Z, erneut unabhängig von den Verweildauern.


    Wo liegt mein Denkfehler bzw. wer kann mir den Sachverhalt erklären?


    Danke an alle KollegInnen und viele Grüße


    Popp

    Hallo Herr Leonhardt,


    vielen Dank für Ihren inhaltsreichen Beitrag.


    Auch ich würde gerne wissen, wie Sie Ihre dritte Fallkonstellation (erster Anfall und keine bekannte Ursache --> epileptischer Anfall, (noch) keine Epilepise) kodieren würden.


    Wann würden Sie die R56.8 (Krampfanfall) als Hauptdiagnose verwenden. Symptomatische Fprmen finden sich ja auch unter der G40.5 (Spezielle epileptische Syndrome).


    Warum wird in der Neurologie der Begriff \"Krampfanfall\" nicht mehr verwendet?


    Danke für Ihre Mühe und herzliche Grüße
    Popp

    Hallo Herr Walter,


    den Vorteil sehe ich nicht nur in \"einigen Klicks\", sondern in einer ganz erheblichen Vereinfachung und zeitlichen Verkürzung der Kodierung. Wir haben - wie wohl jede Klinik - viele \"Standardleistungen\", also Leistungen, die ständig sehr ähnlich erbracht werden. Warum also keine Musterfälle hinterlegen und nur die Besonderheiten einpflegen? Es würde den Ärzten zumindest die Routineeingabe weit gehend ersparen und ist sicher besser als irgendeine Notiz in der Kitteltasche.


    Leider sagt unsere EDV zu solchen Ideen immer nur stereotyp \"geht technisch nicht!\" Mag sein, das sie (dieses Mal) Recht hat. Da ich aber auch das Gegenteil kennen lernen musste, würde ich gern wissen, wo die von den Ärzten präferierte Lösung vielleicht doch schon umgesetzt ist.


    Gruß
    Popp

    Hallo Herr Selter,


    Sie haben wieder einmal Recht - und trotzdem blieb die Resonanz leider aus. Eigentlich müsste es doch irgendwo in Deutschland erfolgreiche oder auch gescheiterte Versuche geben, Kode-Clip in SAP einzubinden.


    Also: Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass doch noch jemand seinen EDV-Stand \"outet\".


    Gruß
    Popp

    Liebe KollegInnen,


    am 07.08. hatte ich folgende Anfrage ins Forum gesetzt:


    \"...wir haben als Krankenhausinformationssystem SAP/R3, allerdings nur mit IS-H, nicht mit I.S.H.Med. An das KISS ist Kodip als Gruppierungssoftware und der DRG-Proof als weiteres Modul angebunden. Es besteht der Wunsch, auch KodeClip zu integrieren.
    Frage: Ist das technisch mit IS-H realisierbar? Wer hat ggf. eine entsprechende Konfiguration im Einsatz?\"


    Nachdem keine Antwort eingegangen war, erinnerte ich am 12.08. noch einmal an mein Anliegen:


    \"...Eigentlich dürfte unsere Kombination SAP R/3 mit IS-H und Kodip mit dem Modul KodeClip doch nicht sonderlich exotisch sein.
    Ich habe bei dem Kodiphersteller (Firmennamen sollen hier ja möglichst nicht genannt werden) bereits nachgefragt. Dort wurde mir gesagt, dass die Schnittstelle von SAP konfiguriert werden muss. Über die technische Realisierung könne man aber keine Angaben machen...\"


    Ich bin immer noch nicht weiter gekommen, aber mein von außen auf mich wirkender Druck hat sehr deutlich zugenommen. Daher möchte ich die Frage hier gern noch einmal stellen. Leider wurde diese Anfrage von den Administratoren vom \"DRG-Forum\" - sachlich wohl ganz richtig - in den Bereich \"Was sonst nicht passt und OFF-Topic-Beiträge\" verschoben. Möglicherweise liegt die Begründung für fehlende Antworten weniger in dieser eigentlich nicht ungewöhnlichen Softwarekombination, sondern eher an der neuen, weniger stark frequentierten Platzierung.


    Darum meine Wunsch: Bitte verschieben Sie diese Anfrage zumindest nicht sofort, denn üblicherweise kommen gerade in der ersten Zeit nach dem Posting gute und oft zahlreiche Antworten.


    Also: Wer mir einen Tipp geben kann, der sei dazu ausdrücklich ermuntert.


    Herzlichen Dank an alle KollegInnen und an Herrn Sommerhäuser für die erhoffte (temporäre) Ausnahme dieses Beitrags im DRG-Forum.


    Gruß
    Popp

    Liebe KollegInnen,


    leider hat noch niemand eine Antwort formuliert, so dass ich das Thema gern noch einmal aktualisieren möchte. Diese Frage (\"Wie kann ich eine entsprechende Klinik mit hoher Fallzahl finden?\") müsste doch eigentlich viele Forumsmitglieder interessieren.


    Also, ich hoffe weiter auf ein kurzes Feedback und bedanke ich dafür schon an dieser Stelle.


    Herzliche Grüße
    Popp

    Liebe KollegInnen,


    leider hat noch niemand eine Antwort formuliert, so dass ich das Thema gern noch einmal aktualisieren möchte. Eigentlich dürfte unsere Kombination SAP R/3 mit IS-H und Kodip mit dem Modul KodeClip doch nicht sonderlich exotisch sein.


    Ich habe bei dem Kodiphersteller (Firmennamen sollen hier ja möglichst nicht genannt werden) bereits nachgefragt. Dort wurde mir gesagt, dass die Schnittstelle von SAP konfiguriert werden muss. Über die technische Realisierung könne man aber keine Angaben machen.


    Vielleicht darf ich das Forum noch einmal bitten, zu überprüfen, ob dieses Vorhaben irgendwo realisiert ist.


    Ich würde mich über ein Feedback jedenfalls sehr freuen.


    Danke und herzliche Grüße
    Popp

    Liebe KollegInnen,


    einer meiner Patienten möchte eine tatsächlich nicht ganz optimale Operationsnarbe im Gesichtsbereich noch einmal operativ revidieren lassen. Gesucht wird also eine Klinik für Plastische Chirurgie. Aufgrund seiner Vorerfahrung legt der Patient verständlicherweise wert auf möglichst hohe Qualität.


    Natürlich weiß er, dass der Operationserfolg von diversen Faktoren abhängig ist, und dass durchaus kontrovers diskutiert wird, ob eine hohe Fallzahl mit dem Qualitätsniveau direkt korreliert.


    Dennoch sucht er eine Klinik, die möglichst häufig entsprechende OPs vornimmt. Er ist räumlich und zeitlich ungebunden und privat versichert. Daher würde er sich auch in anderen EU-Ländern, notfalls auch in den USA operieren lassen, Deutschland hat natürlich die erste Präferenz.


    Wie kann ich eine entsprechende Klinik mit hoher Fallzahl finden? Prinzipiell müsste es ja über die strukturierten Qualitätsberichte möglich sein. Die Auswertung über den \"Klinik-Navigator\" war leider nicht erfolgreich. Hat jemand einen Tipp für die Suche oder einen direkten Hinweis auf eine Klinik?


    Herzlichen Dank für die erhofte Unterstützung.


    Gruß
    Popp

    Liebe KollegInnen,


    wir haben als Krankenhausinformationssystem SAP/R3, allerdings nur mit IS-H, nicht mit I.S.H.Med. An das KISS ist Kodip als Gruppierungssoftware und der DRG-Proof als weiteres Modul angebunden. Es besteht der Wunsch, auch KodeClip zu integrieren.


    Frage: Ist das technisch mit IS-H realisierbar? Wer hat ggf. eine entsprechende Konfiguration im Einsatz?


    Danke für alle Tipps!


    Herzliche Grüße
    Popp

    Hallo,


    ich möchte meine Frage gern noch einmal etwas \"nach oben verschieben\", da leider noch keine Antwort eingetroffen ist. Da ich mit dieser Kodierung etwas unter Druck stehe, würde ich mich sehr freuen, wenn jemand seine Gedanken/ Tipps dazu hier veröffentlichen könnte.


    Nochmals vielen Dank und ein schönes Wochenende.


    Popp

    Hallo Steffi,


    die obigen Angaben kann ich nur bestätigen. Sie gelten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


    In Mecklenburg-Vorpommern gibt es erste Versuche, sich zumindest regional mit den Kostenträgern auf eine DRG-Abrechnung bei psychiatrischen PatientInnen zu verständigen. Nach meiner Erinnerung waren die Beteiligten Kliniken an der Ostseeküste angesiedelt und zu den Kostenträgern gehörten die Techniker und die Barmer KK.


    Die Angaben sind ohne Gewähr, weil ich die Details möglicherweise nicht mehr exakt erinnert habe.


    Mir sind aber auch beim LBK-Hamburg (noch vor dem Verkauf an Asklepios) ähnliche Modellrechnungen bekannt: Hier sollten die tagesgleich bezahlten Leistungen umgerechnet werden in DRG-Kodes, die dann die Grundlage für die interne Budgetierung darstellte.


    Viel Erfolg!


    Popp