Beiträge von Cyre

    Guten Morgen,


    ja da habe ich in der Tat zwei verschiedene Schuhe zusammen angezogen und noch dazu irgendwie den 30.09.2020 falsch im Hinterkopf gehabt. Muss aber auch zugeben, dass ich eigentlich "nur" Kodierer bin und die "Rechtslage" nur am Rande verfolgt habe.

    Zusammengefasst: Der Zuschlag gem. §21 Abs. 6 KHG ("Materialkosten") ist zum 30.09.2020 ausgelaufen und kann ab 01.10.2020 nicht mehr abgerechnet werden?

    Das Zusatzentgelt für die Testung ZE nach §26 Abs. 2 KHG kann weiterhin abgerechnet werden?

    Vielen Dank für die Erhellung.


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Cyre

    Hallo,


    ich muss jetzt noch einmal blöd nachfragen. Aktuell kann ich ja für einen ab 1.10. aufgenommen Patienten kein Zuschlag für z.B. die Testung auf COVID abrechnen, oder?

    Wir stellen uns jetzt nur die Frage - wenn jetzt wieder eine Vereinbarung getroffen wird rückwirkend zum xx.yy.2020, dann stornieren wir ja alle Rechnungen wieder und arbeiten nach bzw. stellen Nachtragsrechnungen, oder?


    Grüße

    Grüße in die Runde,


    ich hänge mich mal mit meiner Frage hier ran, auch wenn es nicht direkt das Krankenhaus-Zukunftsgesetz betrifft.


    Die Zuschläge für Corona-Testung, Mehrkosten Material etc. waren ja meines Wissens bis 30.09.2020 (Aufnahme) gültig. Hat jemand Hinweise, dass hier die Vergütung fortgesetzt werden soll? In Anbetracht der Lage steuern wir ja wieder auf Zustände im März/April zu, sodass eine Fortsetzung doch logisch wäre, oder?


    Habe ich hieretwas überlesen?


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Cyre

    Hallo,


    im ersten Impuls folge ich Ihrer Einschätzung und wäre in jenen Fällen nicht auf die Idee gekommen dort eine ND zu basteln. Wenn Ihre Vorgesetzten auf die Kodierung "bestehen" und Ihnen selbst dies nicht schlüssig ist, so würde ich die Vorgesetzten um Informationen bitten wie die ND entsprechend der DKR durchgesetzt werden soll. Mir erschließt sich dort nicht der gesonderte Aufwand.


    Sollte Ihr Kontakt zu den Klinikern recht gut sein könnten Sie dort ebenfalls vorsprechen, ob es das "übliche postoperative Vorgehen" ist. Andernfalls dürften Ihnen die Kliniker Argumente liefern können - ich kann es leider nicht.


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Cyre

    Hallo,


    welche Verletzung hat denn konkret vorgelegen? Für die Fraktur des Acetabulum gibt es ja einen eigenen ICD - S32.4.


    Darüber hinaus ist noch auf die SEG4 Empfehlung 589 zu verweisen, diesjährig wohl auch im Schlichtungsausschuss.


    "Die Regelung der DKR 1911 Mehrfachverletzungen ist nicht anzuwenden. Unter einer Mehrfachverletzung versteht man gleichzeitig entstandene Verletzungen mehrerer Körperregionen oder Organsysteme. Bei vorliegender Schmetterlingsfraktur handelt es sich nicht um unterschiedliche Verletzungen mehrerer Körperregionen, sondern um die Verletzung verschiedener Teile des Beckens. Das Becken ist als eine Körperregion zu verstehen."


    Sicherlich beruft sich die Kasse auf diesen Passus.


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Hallo zusammen,


    ich hänge mich hier einmal drunter mit folgender Konstellation:


    1. Aufenthalt 29.6. - 3.7.2020 I68D bei Bandscheibenprolaps

    2. Aufenthalt 11.7. - 13.7.2020 I27E bei Sehnenverletzung durch Trennschleifer mit Sehnennaht am Unterarm


    Muss ich die Fälle wirklich wegen Partitionswechsel koppeln (lt. Katalog ja) - bei ungeplanter Verletzung des Patienten mit Notfallversorgung? Und ich weiß gerade auch nicht, was dann HD des Gesamtfalles werden muss? :/?(


    Grüße aus Sachsen

    Cyre

    Lustig, wir haben den Fall genau anders herum. Patient am 15.06. aufgenommen, Abstrich am 19.06. und Kasse teilt uns nun mit, dass wir doch noch 63 Euro abrechnen könnten.


    Lt. Text der Vereinbarung zählt das Aufnahmedatum. Bei uns ist nur das Problem, dass sich die Gültigkeit des ZEs ja auf die Leistungserbringung bezieht und daher das "falsche" ZE gezogen wurde.


    Grüße aus Sachsen

    Hallo,

    ich hatte bisher klinisch-epidemiologisch als klinisch bzw. epidemiologisch verstanden. Also entweder klinische Anzeichen (Pneumonie etc.) ODER eben epidemiologische Belastung aufgrund mgl. Kontakt bzw. Ausführungen entsprechend vom RKI.


    Also in Ihrem Fall würde die Pneumonie oder was vorgelegen hat zusammen mit der U07.2 kodieren.


    Grüße aus Sachsen

    Cyre