Beiträge von Thomas_Heller

    Herzlichen Dank für die vielen Hinweise von F15.2 und Elisabeth Kosche!


    Ich habe den Eindruck, dass Orthopäden und andere Knochenklempner :sleeping: selber nicht so genau Bescheid wissen ;( oder sowieso immer die gleiche Prozhese eines Herstellers einbauen :love: und dann sowieso nur einen OPS brauchen.


    Wahrscheinlich kommt dann immer der gleiche Erlös raus (außer bei Sonderprothesen), so dass der MDK dann auch nicht prüft, was eingebaut wurde. :wacko:


    Also war die ganze Umstellerei von 2014 auf 2015 für die Katz? oder den Eimer? :thumbdown:

    Hallo Kaffeetrinker,


    vielen Dank für die rasche Antwort :thumbsup:


    Im Oberallgäu ist es wohl nicht so schlimm mit dem Karneval? oder heißt es da Fastnacht? ?(


    Sehr viel Informationen finde ich auf den BioMet Seiten nicht, oder habe ich nicht die richtige Seite gefunden? :whistling:

    Hallo Orthopäden und Unfallchirurgen,


    nachdem der OPS im Bereich der Knieendoprothesen mal wieder völlig neu gestaltet wurde (Danke Herr Schemmann) vermisse ich bei Google einen Hinweis auf eine Übersicht der Prothesentypen.


    Zu Femoral und tibial schaftverankerte Prothese finde ich gar keinen Hinweis! Zu bikompartimentellen Teilgelenkersatzprothesen gibt es bei dem einen oder anderen Werbeauftritt von Kliniken zumindest andeutungsweise Informationen.


    Die Operateure schreiben in ihre OP-Berichte lediglich den Firmennamen und dann kann man mühsam versuchen, den Prothesentyp herauszufinden. ?(


    Liebe Endoprothetiker: Ich würde als Gynäkologe von Euch auch nicht erwarten, dass Ihr alle Antibabypillentypen kennt und einordnen könnt. :D


    Bitte seit so nett und gebt mal einen Hinweis, wo man eine allgemeinverständliche Prothesenübersicht nach OPS-Version 2015 finden kann. :thumbsup:


    Herzlichen Dank im Voraus

    Einen habe ich noch! :rolleyes:


    Meine Anfrage ans DIMDI vom 11.9.2013:
    Sehr geehrte Damen und Herren,Ihre Aussage in FAQ-Nr. 1008 verstehe ich bezüglich der Erkrankungen COPD und Lungenemphysem folgendermaßen:Eine COPD ist nicht immer zwangsläufig mit einem Lungenemphysem vergesellschaftet vice versa Ein Lungenemphysem setzt nicht zwangsläufig eine COPD voraus.Für die Kodierung müsste es also möglich sein, beides anzugeben.Eine antiinfektiöse Behandlung (z.B. Antibiotikum) und eine medikamentöse Bronchodilatation ist bei beiden Erkrankungen Therapie der Wahl.Bitte teilen Sie mir mit, ob und wann eine COPD (J44.-) neben einem Emphysem (J43.-) kodiert werden kann.
    Mit freundlichem Gruß



    Die Antwort des DIMDI vom 18.12.2013: Bei der Kodierung eines Emphysems (J43.-) sind die angegebenen Exklusiva zu beachten. Ein Exklusivum besagt, dass mit dem im Exklusivum genannten Kode eine Erkrankung anderer Genese bzw. ein nicht regelhaft enthaltener Zustand abgegrenzt (klassifiziert) wird. Folglich können beide Kodes nebeneinander verwendet werden, wenn die Erkrankungen/Zustände sowohl als auch beim Patienten vorliegen und diagnostisch voneinander abgrenzbar sind.Wir möchten Sie in dem Zusammenhang auch auf eine FAQ zu dieser Thematik hinweisen, die Sie unter folgendem Link finden:http://www.dimdi.de/static/de/…aq_1008.htm_319159480.htm

    Allen Forumsbesuchern ein Gutes und Erfolgreiches Neues Jahr!


    Meine Anfrage ans DIMDI vom 11.9.2013 :
    Sehr geehrte Damen und Herren,im Jahr 2011 kommt es bei der Implantation einer Kniegelenksendoprothese bei der Einbringung der Femurprobekomponente im lateralen Femurcondylus zu einer Frakturierung desselben. Dieser wird mit interfragmentaren Schrauben exakt fixiert und die Operation kann wie geplant zu Ende geführt werden.Der MDK verlangt in seiner Kodierempfehlung SEG-4 diesen Umstand mit S72.41 + fakultativ Y69! zu kodieren. Die Krankenkasse hält die M96.6 ebenfalls nicht für kodierbar, da der Wortlaut 'Knochenfraktur n a c h Einsetzen eines orthopädischen Implantats, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte' ist und nicht 'b e i Einsetzen'.Wir sind der Meinung (wie schon in einigen publizierten DIMDI-Anfragen erfolgt), dass die Kodierung der M96.6 neben der Kodierung S72.41 korrekt ist und bitten um Ihre Äußerung. Klarheit in dieser Fallkonstellation wäre auch wichtig und von Belang für eine 'Qualitätssicherung mit Routinedaten', da nur so die Komplikation einer intraoperativen Fraktur regelmäßig festgestellt werden kann.
    Mit herzlichem dank für Ihre Antwort im Voraus.




    Die Antwort des DIMDI vom 18.12.2013:



    M96.6 ist für die direkt mit der medizinischen Maßnahme im Zusammenhang stehenden Fraktur gedacht (z.B. bei einer intraoperativen Fraktur).Bitte entschuldigen Sie die verzögerte Antwort aus Kapazitätsgründen!Wir weisen darauf hin, dass unsere Antwort auf den zur Verfügung gestellten Informationen beruht. Zusätzliche oder abweichende Informationen können zu einer anderen Antwort führen.

    P.S. Die Kinder (4 und 6) fangen gerne aus der Buchstaben-Zahlen-Suppe hochwertige DRGs. Wie soll ich bloß diese Änderungen altersgerecht erklären :-) ? Das fragt sich und Sie ein hoffnungslos überforderter Vater...


    Hallo Herr Sommerhäuser,


    ein TIP -(wenn Sie mal Ruhe haben wollen)-


    sagen Sie den Kindern: Die "besten DRGs", die mit A anfangen, gibt es nur wenn man solange die Luft anhält bis man blau im Gesicht wird. ;(


    Eine Beobachtung in Form eines Monitoring sollte aber dabei obligat sein (und dokumentiert werden). 8)

    Hallo T.E.


    eine Dehiszenz der uterinen Sectionarbe mit Hämatom nach einem Jahr ist schon merkwürdig. Wie beschreibt der Pathologe denn diese Wunde? Es könnte sich ja um eine Endometriose im Narbengebiet des Uterus handeln!


    Ansonsten gibt es bei der T81.3 ja den Hinweis auf O90.0, wozu aber die Kapitelüberschrift nicht passen würde. Das geburtshilfliche Hämatom wäre noch mit O90.2 in Betracht zu ziehen.

    Hallo F 15.2, hallo Ordu,


    die SEG 4 Kodierempfehlung des MDK besteht auf der Kodierung von S72.- bei periprothetischer Fraktur und lässt eine weitere Diagnose (M96.6) nicht zu mit Hinweis auf die D012 2. Hinweise zur Doppelklassifizierung. Im letzten Punkt steht, dass für die Ursache der Verletzung eine Schlüsselnummer aus Kapitel XX verwendet werden soll.


    Die M96.6 ist damit außen vor, was überhaupt nicht im Sinne der Qualitätssicherung (aus Routinedaten) sein kann, wenn eie Komplikation nicht mehr darstellbar ist. Hier geht es m.E. eher um Erlösminimierung.


    Ob das IneK in seinen Kalkulationsdaten den Mehraufwand der Komplikation ohne Angabe einer T84 oder einer M96.6 schon umgesetzt hat, wage ich zu bezweifeln.


    Wenn aber der Fraktur-Code mit Lokalisationsangabe die "Speziefischste" Kodierung sein sollte, müsste man Gleiches ja auch bei der osteoporotische Fraktur und bei Hüftluaxation einer TEP fordern.


    M.a.W. die Frakturangabe mit Lokalisation müsste spezifischer gesehen werden als der Umstand (Osteoporose), den man sowieso nicht sicher als Ursache ausmachen kann. Sonst müsste bei 90% der Schenkelhalsfrakturen, die ja im höheren Alter viel häufiger sind, als im jüngeren Alter, die Osteoporotische Fraktur stehen.


    Eine Luxation der Hüft-TEP lässt sich mit dem Code S73.- viel spezifischer kodieren (anterior oder posterior) als mit der T84.-. Allerdings wäre auch hier die Komplikation der Operation nicht mehr ersichtlich. Die Qualitätssicherung schließt hier sogar Dokumentation des Falles aus.


    Also wird hier jeder so kodieren, wie es seiner Meinung nach sinnvoll ist. In 2014 können hier schon mal 6000.- € Unterschied (I03A-> I03B) rauskommen.


    Aber wir haben ja ein lernendes System. Es hat ja keine gesagt, wann es anfängt zu lernen. :D

    Hallo Forum,


    ich muss hier noch einmal ganz blöd fragen weil ich die Sinnhaftigkeit nicht verstehe.


    1. Bei periprothetischer Fraktur intraoperativ ist die S72.- zu kodieren weil spezifischer als die M96.6 und spezifischer als die T84.0


    2. Bei ostoeporotischer Fraktur ist die M80.- zu kodieren und nicht die Fraktur aus dem Kapitel XIX, weil spezifischer.


    3. Bei einer Luxation nach Hüft-TEP ist die T84.0 zu kodieren und nicht die S73.- weil spezifischer.


    Wo stehen eigentlich die Kodierregeln für solch einen (spezifischen) Schwachsinn? ?(


    Welche Diagnose muss ich mir als spezifischste zurechnen (siehe F70 bis F79) :cursing:


    Ich hoffe auf viele schlaue Antworten! 8o