Beiträge von Pekka

    Guten Tag,


    also wir prüfen bei Verstorbenen i.d.R. nicht eine mögliche \"Fehlbelegung\". Die Prüfung erfolgt evtl. aufgrund anderer Gründe.


    Ich kenne z.B. Tote, die noch beatmet wurden ?( wenn da keine Verständigung im Telefonat erfolgen kann, bleibt der KK nichts anderes übrige, als eine Prüfung zu veranlassen. (Soweit es DRG-relevant ist)


    Viele Grüe


    Pekka

    Guten Tag,


    die Prüfung der stationären Behandlungsnotwendigkeit durch den MDK ist - leider - für die Kassen die einzige Möglichkeit bei der Geriatrie anzusetzen.


    Ich kenne viele sehr gut organisierte geriatrische Kliniken, die einen guten Patientenmix haben und auch nicht \"auffällig\" sind.


    Es gibt aber auch Kliniken, die Patienten mit einem Barthel-Index von >80 Punkten nach einem Volumenmangel über einen Zeitraum von mind. 16 Tagen behandeln um in den Genuß der Komplexpauschale zu kommen.


    Das dieser Gedanke nicht gerade wirtschaftlich ist, dürfte allen klar sein.


    Gruß Pekka

    Guten Tag,


    Problem der SAS Diagnostik ist, dass grds. alles im ambulanten Bereich möglich ist. Nur in Ausnahmefällen ist eine stationäre Diagnostik erforderlich. Zudem wird in vielen Fällen die erforderlich Stufendiagnostik nicht eingehalten.


    Mittlerweile haben einige Krankenhäuser im Rahmen von Einzelvereinbarungen eine Sonderregelung getroffen (z.B. Abschlag von 15 % der DRG) um die MDK Prüfung zu umgehen und die Diagnostik weiterhin stationär zu betreiben.


    Gruß aus dem verregneten Rheinland


    Pekka

    Guten Tag zusammen,


    ich finde einen anderen Satz aus dem Urteil viel interessanter:


    *Das KH verfügt für die Erteilung einer ordnungsgemäßen, verlässlichen Abrechnung - anders als die KK - umfassend über alle Informationen, die die stationäre Behandlung der Versicherten betreffen*


    Es ist daher nur verwunderlich, dass eine relativ große Klinik genau im Dez. 2008 zu Hunderten Nachberechnungen für das Jahr 2004 ausstellte.
    Wenn ich den Satz des BSG ernst nehme, wundere ich mich täglich mehrfach über die merkwürdigen Widersprüche gegen Gutachten auf meinem Tisch, weil man noch einen Harnwegsinfekt, eine Herzinsuff., eine Hypokaliämie o.ä. (Hauptsache erlösrelevant - Entschuldigung - IRONIE) aus der Schublade gezogen hat.


    Als \"Herrscher\" der Daten kann die KK doch eigentlich vom KH etwas anderes erwarten oder? Und zum Dank für den gelungenen Widerspruch gibt es noch eine 300 Euro Rechnung obendrauf, obwohl die Prüfung wegen mangelnder Datenqualität eigentlich selbst zu verantworten war.



    Nicht ganz so sarkastische Grüße


    Pekka

    Hallo,


    einige MDK\'n haben die Kassen gebeten, die Prüffälle nicht kurz vor Ende der 6-Wochen-Frist einzureichen.
    Hintergrund ist die \"Arbeitsbelastung\" des MDK, der vermeiden möchte, dass wegen der Kurzfristigkeit Fälle nicht mehr innerhalb der Frist beim Krankenhaus angemeldet werden.
    Die Kasse kann, muss sich aber nicht daran halten.


    Schönen Tag und schönes Wochenende.


    Pekka

    Hallo Forum,


    da im aufnehmenden Haus die OP mit weiterer Versorgung statt fand, kann man über die Notwendigkeit hier kaum streiten.


    Fraglich ist, ob durch die Verlegung Mehrkosten angefallen sind (vermutlich ja im verlegenden Haus). Diese wären ggf. dem Versicherten anzulasten, da die Verlegung nicht aufgrund einer medizinischen Indikation erfolgte. Ob eine Kasse soweit geht....... ich bezweifle dies.


    Schönen Tag noch


    Pekka

    Hallo Findus,


    erst einmal nochmals vielen Dank für die Antwort. Ich werde mich weiterhin mit dem MDK \"rumärgern\". Letztendlich gibt es auch da wieder einen Dienstvorgesetzten.


    Ich habe schon in der Vergangenheit immer den Mut gehabt, MDK Gutachtern zu widersprechen und das werde ich mir auch nicht nehmen lassen.


    Natürlich verstehe ich auch die \"Gegenseite\", die sich mit ebenso unqualifizierten Gutachten abfinden soll. Wenn Sie einen guten Kontakt zur Kasse habe, würde ich es telefonisch versuchen.


    Ich kann nur von uns sprechen. Wir sind einem Gespräch mit dem Krankenhaus immer aufgeschlossen und konnten auf diesem Wege schon vielen Streitigkeiten aus dem Weg gehen.


    Freundliche Grüße
    Pekka.

    Hallo Forum, hallo Herr Selter,


    tut mir leid, aber für diese Art von Kommunikation habe ich widerum kein Verständnis. Bisher habe ich das Forum als kompetent angesehen, in dem jeder eine Frage stellen darf und eine Antwort bekommt. Da dies anscheinend nicht mehr gewollt ist, vielen Dank für die Aufklärung.
    Ich glaube, dass ich mich sehr viel mehr traue, als man anderer (wahrscheinlich mag der MDK mich deshalb nicht). Mit meiner Frage wollte ich nur eine Bestätigung meiner Auffassung zur DRG Kodierung haben.


    Pekka