Beiträge von stei-di

    Guten Tag an das Forum,


    wir haben im stationären Bereich einem Patienten eine alpha-Pumpe (Aszitespumpe) implantiert und das vereinbarte NUB abgerechnet, bis dahin alles korrekt. Nun sind wir in der Phase der Nachbetreuung und suchen eine Behandlungsalternative, die diese Nachbetreuung erbringen kann und dies dann auch mit Kostenträgern abrechnen kann. Das Problem ist, diese Pumpe ist ein vereinbartes NUB und daher im ambulanten Bereich nicht wirklich flächendeckend verbreitet. Wir haben jedenfalls keine EBM-Ziffer gefunden, die ein Auslesen der Pumpenparameter und eine (Um)Programmierung der Pumpe vergüten würde. Demzufolge greifen all uns eventuell zur Verfügung stehenden Abrechnungsgebiete (AOP und KV-Ermächtigung) nicht. Als letzten Ausweg würden wir eine Erweiterung einer bestehenden KV-Ermächtigung ins Auge fassen, allerdings der Zeitraum bis zur Entscheidung des Antrags... Daher meine Frage in das Forum: Gibt es hier andere Krankenhäuser die vergleichbare Behandlungen durchführen und wenn ja, wie wird das bei Euch gehändelt?


    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Guten Morgen in das Forum,


    ich bzw. wir hier sehen dies genau so,wie es rokka beschrieben hat. Die vorstationäre Behandlung mit der Pauschalvergütung von 450,00€ sind in dieser Form mangels anderer technischer Möglichkeiten gewählt worden, dann mit der Verwendung der Entgeltschlüssel.

    Dies greift nur bei Behandlungen, die keine andere Alternative bieten. Alle Gaben im stationären Setting (auch im nachstationären als besondere Form der Krankenhausbehandlung) sind hiervon ausgenommen. Schließlich wird hier die "handwerkliche" Leistung vergütet, Medikamentenkosten fallen bekannter Weise nicht an.


    MfG stei-di

    Guten Tag an das Forum,


    ich habe eine Abrechnungsfrage, bei der ich im Augenblick nicht weiterkomme und den fachlichen Rat benötige: Ein Patient wird mit hochgradigem Verdacht auf Tbc zuverlegt, die Diagnose wird bestätigt und eine Vierfachtherapie eingeleitet. Der MDK prüft diesen Behandlungsfall und stellt fest, dass ab Tag X :" Anhand der Unterlagen ist ab diesem Zeitpunkt eine ausschließliche Isolierung zum Zwecke der Absonderung mit Überwachung der Medikamenteneinnahme ohne Notwendigkeit der vollstationären Krankenhausbehandlung nach §39 SGB V erkennbar. Für diese Maßnahmen ist nicht die GKV zuständig sondern diese Maßnahmen sind aus öffentlichen Mitteln zu bestreiten."

    Im ersten Augenblick wollte ich mit den Vorgaben des §10 Kostenträgerwechsel in der FPV argumentieren, bin mir aber nicht mehr so sicher, da die Krankenhausbehandlungsnotwendigkeit bei einer stabilen Medikamenteneinstellung ja gerade nicht mehr gesehen worden ist. Allerdings wäre eine Abrechnung gegenüber z. B. dem Gesundheitsamt sehr schwierig da es einfach an anwendbaren Abrechnungsgrundlagen fehlt.


    Hat jemand aus dem Forum einen ähnlichen Fall regeln müssen und wie und mit wem ist eine Einigung gelungen??


    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Guten Tag an das Forum,


    eine vielleicht etwas sehr pingelige Frage: In der PIA-Behandlung rechnen wir eine Quartalspauschale gegenüber der Krankenkasse ab. Jetzt trat die Frage auf, ob und wie eine Impfbescheinigung (Priorisierung) abgerechnet werden kann. Meiner Auffassung nach wäre hier eine Abrechnung gegenüber der KV des Bundeslandes möglich, fragt sich nur wie (technisch)?


    Gibt es hier denn schon Erfahrungswerte?

    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Guten Tag zusammen,


    wir haben die gleiche Fallgestaltung mit jeweils unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen und darauf basierender Argumentation:

    §11 Abs. 3 SGB V Mitaufnahme einer Begleitperson das Argument des Kostenträgers,

    §17b Abs.1a Nr. 7 KHG Begleitpersonen unsere Argumentation.


    Schlussendlich kümmern sich jetzt die Juristen bzw. unser Sozialgericht darum X(


    MfG stei-di


    @Herr Breitmeier: z. B. Vater-Mutter-Kind-Setting bei hochproblematischem Beziehungsverhalten unter Einbindung von Helferkonferenzen

    Hallo MiChu,


    wohl wahr, ich hänge aber immer noch dem romantischen Gedanken einer Gegenfinanzierung nach... mittunter nur kurzzeitig aufblitzend, aber immerhin.

    Mit den Neuregelungen durch die 7. Aktualisierung der Verordnung zum Anspruch auf Testung im Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung - Test V) vom 08.03.2021 werden die Teststrategien der Krankenhäuser sowieso umgestellt werden müssen, dann sind die Themen Mehrfachtestungen und ZE-Berechnungen kein Thema mehr …


    MfG stei-di

    Guten Tag in das Forum,


    ich erbitte zu einer Fragestellung Meinungen aus dem Forum. Die Testung von Patienten vor der stationären Aufnahme und die nachfolgende Berechnung des ZE stehen außer Frage. Wie wird es Ihrerseits gesehen, wenn neben der regulären "Aufnahmetestung" ein zweiter Test zur Mutationsbestimmung vorgenommen wird? Dies ist ja nicht mehr original dem Aufnahmegeschehen zuzuordnen, andererseits eine empfohlene Vorgehensweise. Ist hierfür ein zweites ZE gegenüber dem Kostenträger berechnungsfähig? Wir sind uns unsicher und hätten vor den ersten Disputen mit den Kostenträgern eine Argumentationsgrundlage.


    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Rückmeldungen. Als Nachtrag: die Patientin ist somnolent über den Bereitschaftsarzt mit EW-Schein zugewiesen worden, nach Ausschluss eines cerebralen Geschehen (Klärung Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit in der Stroke) ist die Diagnose Delir gestellt worden und eine Aufnahme in der Gerontopsychiatrie erfolgte.


    Kritisch war für mich der Sachverhalt, dass beide Fachdisziplinen in einem Hause vorgehalten werden und diese sich "nur" über die Fachdisziplinen trennen. Bei einer Weiterbehandlung im sonatischen Bereich hätten wir dann die Frage nicht in dieser Form gehabt.


    MfG stei-di

    Guten Tag alle zusammen,


    ich habe eine etwas originelle und bei uns erstmalig aufgetretene Kombination und benötige die Schwarmintelligenz. Im vollstationären Bereich ist eine Verlegung aus der z. B. Neurologie (DRG) in die Psychiatrie (PEPP) kein Problem und mit dem Entlassgrund Wechsel der Geltungsbereiche darstellbar und gewollt. Wie würde die Mehrheit die Konstellation vorstationär in Neurologie (DRG) und Verlegung in die Psychiatrie (PEPP) werten?


    Vielen Dank für Rückmeldungen

    MfG stei-di