Beiträge von stei-di

    Guten Tag,


    ich stelle mal dagegen:

    - je nach Rechnungsdatum/Forderungsbeginn bestimmt sich die Verjährung aufgrund der Vorgaben PpSG, wobei der §109 Abs. 5 SGB V von Ansprüchen auf Vergütung von Leistungen spricht, die MDK-Pauschale ist aber keine vergütbare Leistung

    - mit der leistungsrechtlichen Mitteilung der Krankenkasse als Abschluss des MD-Begutachtungsverfahrens


    MfG stei-di

    Guten Tag in das Forum,


    ich beschäftige mich gerade u. a. mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz und der Möglichkeit der "Facharztsprechstunde" durch KH-Ärzte. Gibt es hier Krankenhäuser, die diesen Part bedienen und an einem Erfahrungsaustausch (korrekterweise Erfahrungsweitergabe) interessiert sind? Fairer Weise muss gleich angemerkt werden, dass meine Erfahrungen gegen Null tendieren ... ;)

    Über Nachrichten, auch per PN, würde ich mich sehr freuen


    MfG stei-di

    Guten Tag an das Forum,


    wie gehen Sie mit der Testung von Begleitpersonen im Rahmen einer Familientherapie um? Die Vereinbarung für die Berechnung des Test-ZE bezieht sich ja in allen Formulierungen immer nur auf Patienten und Patientinnen. In der Familientherapie werden Elternteile mit aufgenommen und diese natürlich auch getestet, allerdings steht hier die Berechnung strittig. Da das Problem ja weit verbreitet sein sollte, würde ich mich über Rückmeldung und Erfahren freuen.


    Vielen Dank

    MfG stei-di

    Guten Tag Gefäßchirurg,


    ToB (Tage ohne Berechnung) sind volle Beurlaubungstage mit einer 24-Stunden-Abwesenheit => §1 Abs. 7 FPV. Bei uns wird der Urlaubsbeginn (körperliches Verlassen des KH) und das Urlaubsende (körperliche Ankunft im KH) im KIS erfasst und dadurch dann auch automatisch bewertet. Eine Telefonpräsenz alleine reicht m. M. n. nicht aus, diese Regelung nicht zu berücksichtigen.

    MfG stei-di

    Guten Tag alle zusammen,


    die Begründung einer stationären Behandlungsnotwendigkeit bei Behandlungen, die regelhaft im AOP-Bereich erbracht werden können, sind ja hinlänglich bekannt. Wir haben jetzt allerdings das Phänomen, dass eine Krankenkasse unsere Begründungen ablehnt und mitteilt: "... gem. dem BSG-Urteil B3 KR28/12 bedarf es einer besonderen Begründung bei der Durchführung von Leistungen aus dem Katalog ambulant durchführbarer Operationen .... Bei der Benennung von G-AEP-Kriterien handelt es sich nicht um eine besondere Begründung ... Gemäß §3 Abs. 3 des AOP-Vertrages ist die Erfüllung der G-AEP-Kriterien nachzuweisen. Bitte übermitteln Sie uns entsprechende Unterlagen zum Nachweis der von Ihnen genannten G-AEP-Kriterien im Einzelfall. Eine Prüfung durch den MD nach §275c SGB V ist nicht erforderlich."


    Wir hatten patientenindividuell mit Multimorbidität, ASAIII und Komplikationen per MBEG argumentiert, wollen und werden aber keine Dokumentationsbögen aus der Behandlungsakte an die Kasse versenden. Dies wäre die einzig von der Kasse akzeptierte Begründung, unsere schriftliche Benennung wurde ja gerade nicht anerkannt.


    Wir erwägen hier juristische Schritte, wie würden Sie diesen Sachverhalt bewerten bzw. wie gehen Sie mit derartigen "Wünschen" um?


    MfG stei-di

    Guten Tag AO85,


    mein Rechtsempfinden: Durch die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung wird der Patient versicherungspflichtiges Mitglied der Krankenkasse und zieht aus dieser Pflichtversicherung seinen vollen Sachleistungsanspruch. Sofern wirklich noch offene Beiträge vorliegen, kann die Krankenkasse diese maximal gegen geldliche Ansprüche des Versicherten (wie z. B. Krankengeld) aufrechnen, also immer nur im Innenverhältnis und nicht im Außenverhältnis zu Leistungserbringern. Das sollte nicht klärungsbedürftig durch externe Leistungserbringer sein.

    Aber wie gesagt, mein Rechtsempfinden und nicht juristisch untermauert.


    MfG stei-di

    Moin Fischkopp,


    in der Vereinbarung ist folgende Formulierung wörtlich enthalten: "Das Zusatzentgelt nach §26 KHG ist bei Testung auf ...... durch einen Nukleinsäurenachweis mittels PCR abzurechnen. Für den Fall, dass andere Testverfahren zum Nachweis einer akuten Infektion .... durch das RKI empfohlen werden, nehmen die Vertragspartner unverzüglich die Verhandlungen über ein entsprechendes Zusatzentgelt auf. "


    Also PCR = ZE, kein PCR = kein ZE


    MfG stei-di

    Schuldfrage geklärt ....


    Für mich liest sich die Reihenfolge so:

    Zuerst gilt der Text der Wiederaufnahmeregelung unter §2 Abs. 1 und Abs. 2 => grundsätzliche FZ ja => aber wenn gekennzeichnet mit Wiederaufnahme ausgeschlossen dann ausgeschlossen

    eine Prüfung ob und welche FZ-Gründe greifen gehe ich immer chronologisch in der FPV vor, ich denke mal, der MDK ist auf dem gleichen Pfad unterwegs.


    MfG stei-di

    Hallo kodiersimi,


    in der Vereinbarung FPV2020 steht der Passus der Nichtanwendung Fallzusammenführung/Wiederaufnahme nur unter §2 Abs. 1 gleiche Basis-DRG und unter §2 Abs. 2 Abfolge medizinisch in andere oder operative Partition. Unter §2 Abs. 3 Komplikation ist nur der Ausschluss unvermeidbare Nebenwirkungen aufgeführt. Die für mich entscheidende Frage bzw. Antwort: Inwiefern kann eine Mastitis die Komplikation deiner Entbindung sein? Ich sehe hier eher eine eigenständige Erkrankung/Ursache und eher den berühmten schicksalhaften Verlauf. Eine Komplikation würde ich nur bei organischen oder behandlungstechnischen Zusammenhängen sehen.


    MfG stei-di

    Guten Tag ans Forum bzw. die belebenden Akteure,


    wir werden in unseren Akuthäusern einen behutsamen Einstieg in das (vor Corona) Tagesgeschäft vornehmen und dabei ist folgenden Fragestellung aufgetaucht: Ohne die Absage von Elektiveingriffen wäre ein Großteil der bereits erfolgten vorstationären Behandlungen in den vollstationären Status übernommen worden und wären dann durch die Kostenträger nicht separat zu vergüten. Durch die allen bekannten Einschränkungen erfolgte dann aber ein abrupter Abbruch ohne die geplanten vollstationären Behandlungen. Jetzt (nach über zwei Monaten) werden die erneuten vorstationären Termine zur Aktualisierung der Befunde/Werte notwendig. Wir haben hier definitiv den doppelten Aufwand und sehen zwar den von der BSG-Rechtsprechung postulierten medizinischen Zusammenhang, der eine Nichtabrechenbarkeit der prä-Pauschale begründet. Aber auf Grund des großen zeitlichen Abstandes und der Notwendigkeit der Neuerhebung von med. Befunden und des Auslösers würden wir den ersten prä-Kontakt als vorstationär ohne anschließende vollstationäre Behandlung als bekannte Pauschale den Kostenträgern gegenüber abrechnen.


    Wie sehen/handhaben Sie diese Problematik?


    MfG stei-di