Beiträge von stei-di

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    in der Fußnote 19 des ZE2020-175 wird ausgeführt: " Nach §5 Abs. 2 Satz 3 ist für dieses Zusatzentgelt das bisherige bewertete Zusatzentgelt ZE40 aus 2019 bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung der Höhe nach weiter zu erheben....". Diese (durch mich unterstrichene) Formulierung ist für uns nicht interpretationsfähig, hier wird allein auf die Höhe und gerade nicht auf andere Abrechnungsregeln abgestellt. Nun haben wir die missliche Situation, dass einige Kostenträger dieses ZE bezahlen, andere jedoch nicht. Die teilweisen Ablehnungen werden mit der Fußnote 6 des ZE40 aus 2019 begründet, diese Fußnote führt aus: " Diese Zusatzentgelt ist nur abrechenbar für Patienten mit einem Alter <15 Jahren."


    Bevor wir hier weitere Schritte prüfen erbitte ich die Auffassungen des Forums pro/contra dieser Auslegung.


    Vielen Dank im Voraus

    MfG Dirk Steinke

    Hallo rokka,


    ich für meine Person sage nein, keine separate vorstationäre Abrechnung. Wenn der Patient schon von der Erstplanung her ambulant geführt worden wäre, hätte die Vorbereitung auch im ambulanten Kontakt erfolgen können/müssen, natürlich dann mit der Abrechnung der einzelnen fachbereichsbezogenen EBM-Ziffern (wenn vorhanden und möglich).


    MfG stei-di

    Guten Morgen an alle,


    ich möchte gerne diesen Beitrag nochmal nach vorne bringen und frage mich (aufgrund der fehlenden Resonanz) ob dies in anderen Krankenhäusern kein Thema ist oder ob meine Frage dann doch zu unbedarft ist?? Im AOP-Vertrag ist nur eine Regelung für intraoperative Leistungen enthalten, diese greift aber bei "nachlaufender" Histo/Patho m. M. n. nicht.


    MfG stei-di

    Hallo zusammen,


    unsere Rechtsanwaltskanzlei ist der Auffassung, dass hier das Aufnahmedatum das entscheidende Merkmal sein soll.

    Zitat:" Zusätzlich zu der Rückzahlung des zu viel vereinnahmten Betrages müssen die Krankenhäuser den Krankenkassen eine Strafzahlung leisten, eine Art Aufwandspauschale retour. Bisher sollte dies nur für Fälle ab dem Jahr 2021 gelten. Dies gilt gemäß §275c Abs. 3 Satz 1 SGB V bereits ab dem 01.01.2020. Unserer Auffassung nach richtet sich dies jedoch nicht nach dem Datum der Schlussrechnung, sondern nach dem Aufnahmedatum. Zwar regelt der Gesetzgeber dies auch nicht explizit, angesichts der Tatsache, dass der Gesetzgeber aber an anderer Stelle immer wieder auf das maßgebliche Datum der Schlussrechnung verweist, hier jedoch gerade nicht, ist unserer Ansicht nach nur dieses Ergebnis vertretbar."


    Die Zeit wird es zeigen .....


    MfG stei-di

    Guten Tag an das Forum,


    ich habe eine ganz profane Frage: Wie rechnen Sie die Histo-Leistungen im Rahmen einer AOP ab? Beispielsweise seien hier die Polypen einer Koloskopie oder das Material einer Abrasio genannt. Die Kostenpauschale 40100 kommt für das operierende Krankenhaus ja nicht in Betracht, diese Abrechnungsziffer steht nur den das Material auswertenden Ärzten zur Verfügung.


    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Guten Tag Fr. Dr. Peter,


    ich beginne mal den Reigen: Sofern Sie vor der Leistungserbringung keine krankenhausindividuelle Entgelte vereinbart haben und wollen/werden Sie dies (zwischenzeitig) in der dann neuen Budgetvereinbarung tun, so werden für diese Tage 600,00€ berechnet. Sofern Sie diese Leistungen aber nicht vereinbart haben und dies künftig auch nicht tun werden, sind nur 450,00€ in Ansatz zu bringen.


    Hoffe, das war richtig ausgedrückt.


    MfG stei-di

    Guten Tag an alle zusammen,


    ich habe versucht, über verschiedene Suchbegriffe im Netz einen aktuellen Stand über die Behandlung von britischen Patienten nach dem geplanten Brexit zum 31.01.2020 zu bekommen, bin aber kläglich gescheitert. Es sind zwar mehrere Szenarien beschrieben, von Übergangslösung bis zum No-Deal-Brexit mit der Folge, dass Großbritannien als Staat ohne anwendbare Verträge eingestuft wird, dies ist aber schon älteren Datums und gibt keine aktuellen Sachstände wieder.


    Da das ein Thema sein wird, mit dem sich zukünftig alle Krankenhäuser beschäftigen müssen, würde ich gerne einen aktuellen Stand erfragen.


    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Guten Morgen an das Forum,


    derzeit bestehen wohl große Unklarheiten, welche Ansprüche an eine Erörterung zu stellen sind. Wir waren bisher der Meinung, dass ein medizinischer Widerspruch mit Darlegung unseres Rechnungsanspruches und der entsprechenden Reaktion des Kostenträgers bereits eine Erörterung darstellt und damit der Weg zur Klage geebnet sei. Dies wird von den Juristen allerdings unterschiedlich bewertet, allerdings kann auch keine belastbare Aussage zum Umfang der geforderten Erörterung gegeben werden. Zwingend wird eine Erörterung (so die Auffassung) vor allen neuen Klageeinreichungen im Jahr 2020 notwendig werden, das Behandlungsjahr soll unerheblich sein.


    Wie sieht Ihre Einschätzung oder die der Sie vertretenden Juristen aus?


    MfG stei-di

    Guten Tag an die Gemeinde,


    für den Bereich der DRG-Abrechnung stellt Uni Münster dankensweise einen kostenlosen Grouper zur Simulation zur Verfügung. Nun benötige ich einen ähnlichen (kostenfreien) "PEPP-Simulations-Zugriff". Leider konnte ich im Netz nichts entsprechendes finden und möchte aus diesem Grund hier nachfragen ob so etwas bekannt ist.


    Vielen Dank im Voraus

    MfG stei-di

    Hallo Psy_do,


    ich bin immer davon ausgegangen, dass die Mitaufnahme von Begleitpersonen alleine die "Hotelkosten" umfasst und keinerlei Behandlungen beinhaltet. Konsequent müssten Sie die Tage mit Behandlungen als Patient und die restlichen Tage als Begleitperson deklarieren, die ist in meinen Augen aber doch unwahrscheinlich, oder??


    MfG stei-di

    RoKu

    Guten Morgen,

    im Rahmen einer (von uns geplanten Musterklage) gegen diese unzulässige Einforderung von Informationen hat die bekannte Kasse leider ein Anerkenntnis im Einzelfall abgegeben und ist so einem Richterspruch zuvor gekommen. Da wir auch weiterhin diese Nachweispflicht als nicht gesetzeskonform ansehen (und dies aus dem BSG-Urteil in dieser Schärfe auch nicht herauslesen) haben wir jetzt weitere Klagen "nachgeschoben". (Ach so, auch Land Brandenburg)


    Ich werde im Verlaufe weiter berichten.


    MfG stei-di