Beiträge von schnabbelline

    Guten Morgen,


    ich habe schon ein bisl gestöbert aber bislang noch keine passende Antwort auf folgenden Sachverhalt gefunden:
    In der Kinder und Jugendpsychiatrie liegt ein Patient 500 Tage ( also noch Aufnhame aus 2015). der Patient ist seither intensiv eingestuft und wird 1:1 bzw. 2:1 betreut.
    Alles was mit der Workplace ausgibt sind der pseudopsych pv OPS und gefühlte 1000 Einzelbetreuungs- OPS.


    Da wir nun schon seit einiger Zeit versuchen, den jungen Patienten wieder zurück in eine Art des sozialen Lebens außerhalb des Krankenhauses zu integrieren und das stundenlange Gespräche/ Telefonate/ Anhörungen etc. mit sich zieht stellt sich mir nun die Frage wie diese erfasst werden...
    nach OPS 2016 ist das ja geregelt, aber 2015 gab es das, so weit ich weiß, noch nicht. oder gibt es vielleicht doch eine Möglichkeit?


    Für Lösungsvorschläge bin ich sehr dankbar :)


    Viele Grüße
    Schnabb

    die EKT haben wir für dieses Jahr noch nicht in die Budgetverhandlungen mit aufgenommen. Weder pauschal noch kalkuliert, ich frage nur schon mal perspektivisch. aber trotzdem recht herzlichen Dank für die Info. :)

    ..nicht unbedingt die Antwort die ich hören wollte, aber dennoch die die ich erwartet hab...
    Nun gut...


    Anders gefragt, begleitet Pflegepersonal beispielsweise einen Patienten zu einer Untersuchung in ein naheliegendes Krankenhaus zum MRT, wird die Begleitzeit als Leistung erfasst.
    Analog dazu müsste ja dann auch die Begleitung zur EKT erfasst werden?

    Guten Morgen,


    wie dokumentiert ihr eure EKTs?
    Ist mit dem dafür vorgesehenen OPS Kode die Leistung abgegolten, oder zählt das zusätzlich als angewandtes Verfahren, sodass die Ärzte die dafür aufgewendete Zeit zusätzlich als Therapieleistung eintragen können. Wenn dem so sei, was dokumentiert dann die begleitende Pflege?


    Ich freue mich über zahlreiche Antworten :)

    Hallo.
    In welchem Bundesland ist das?

    Hallo Peppy,


    danke für die schnelle Antwort..
    Ich glaube der Sozialdienst hatte es auch eher auf den Zustand des Patienten abgesehen, der sich ja in einer Art Notlage befindet. Ich glaube das ist eine reine Definitionssache.

    Hallo liebe Kollegen ...


    unser Sozialdienst fragte nach den Merkmalen der psychosozialen Notlage, die Frage war auch einfach zu beantworten (dachte ich zumindest).
    Im OPS Katalog sind die Merkmale relativ eindeutig beschrieben, und lassen meines Erachtens relativ wenig Spielraum.


    Berechtigterweise argumentierte aber der Sozialdienst "was ist mit den untergebrachten Patienten?- diese befinden sich in einer mehr als eindeutigen Notlage! Zumal es einen großes Aufwand erfordert die Anträge und Anhörungen vorzubereiten!"


    Darauf wusste ich allerdings keine richtige Antwort. Wie handhabt ihr das? Kann man die "Mindestmerkmale" erweitern?


    Ich freue mich auf zahlreiche Antworten :)

    halo ck-pku,


    danke für die ausführliche Antwort. :)


    hab ich mich gleich rangesetzt und gelesen (war wohl längst überfällig)..
    Also bei uns steht da nix, kommt aber vielleicht noch, man weiß ja nie. Was ich aber dennoch ganz interessant fand, war die "Beschränkung des Aufenthaltes im Freien" als Sicherungsmaßnahme zu definieren. Also erfüllt ja praktisch jeder Patient, der keinen Ausgang hat ein Intensivmerkmal nach OPS (zumindest die erste Woche nach Aufnahme).


    LG
    Schnabb

    auch noch eine Frage hierzu... fixierte Patienten werden bei uns teilweise über die Videoüberwachung gemonitort.. (Hab ich vorher auch noch nie gehört).
    gibt es eine Gesetzesgrundlage, dass bei fixierten Patienten zwingend eine 1:1 Betreuung notwendig ist?