Beiträge von rokka

    Hallo,
    gabs vor einigen Jahren noch gar nicht und jetzt ambulant?!
    endosonographie mit transbronchialer biopsie...also schicken sie der Kasse mal die Aufklärungsdokumente der Patienten...ich würde das nicht ambulant machen! machen wir hier auch nicht. irgendwann reichts. Was ist hier mit Sorgfaltspflicht im Rahmen der Behandlung?!


    grummel und gruß
    rokka

    Hallo,
    und Danke.
    hatte diese Frage auch den Kodierfachkollegen einer DRG2017er Weiterbildung Innere gestellt. Die kannten dieses Problem (im übrigen auch diese ICD-Nummer) nicht.
    Problem scheint also lokal angesiedelt zu sein (östl. Norddeutschland?)

    Hallo,


    macht am Ende alles nur komplizierter und streitfähiger. Hätte man im Sinne der Systemakzeptanz einfach so lassen können.
    Einteilung einer reinen Rechtsherzinsuffizienz (primär oder sek. ohne Linksherzinsuffizienz) nach NYHA-Klassifikation ist m.E. unplausibel und medizinisch fraglich (wenn Luftnot z.B. Lungenerkrankung dahingehend führend)


    MfG
    rokka

    Hallo,
    und immer wieder neu,kodieren jetzt alle I80.80 oder T80.1? Zumindest die DIMDI Anfrage wurde ja so beantwortwet:(aus DIMDI Fragen und Antworten; von papiertiger)


    Laut MDK sei dies mit den Kodes I80.8 mit dem Kode Y69! zu kodieren.
    Unserer Ansicht nach ist dies korrekt mit dem Komplikationskode T80.1 zu kodieren.
    Welche Kodierung ist korrekt?
    Antwort:
    Grundsätzlich ist nach den amtlichen Klassifikationen (ICD-10-GM bzw. OPS) in der jeweils gültigen Version so spezifisch wie möglich zu kodieren, unabhängig vom Ergebnis der Gruppierung. Bei der Kodierung von Diagnosen und Prozeduren im Geltungsbereich des § 301 SGB V sind die Deutschen Kodierrichtlinien (DKR) und die Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik (DKR-Psych) in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.
    Gemäß Alphabetischem Verzeichnis ist eine "Thrombophlebitis nach Infusion, therapeutischer Injektion oder Transfusion" mit T80.1 zu verschlüsseln.
    Wir weisen daraufhin, dass unsere Antwort auf den zur Verfügung gestellten Informationen beruht. Zusätzliche oder abweichende Informationen können zu einer anderen Antwort führen.


    steht doch jetzt genau gegen das Urteil ?! und kommt doch vom Kodierhauptorgan selbst!?!
    was machen?...MDK bleibt hart

    Hallo.
    Respekt. Schwarze Reihe, wie lange ist das her... aber muss ja eindrücklich gewesen sein (wäre bei mir auch so gewesen, diese Frage kannte ich aber nicht, wurde vermutlich mal angefochten?;-))
    Na gut, ich geb mich (s.o.) geschlagen, aber für unsere Zirrhosepatienten ist es aber eher keine Option wegen der zu postulierenden Krankheitsprogression...
    Aber wie ist denn das rechtlich mit Stürzen im KH unter Alkoholeinfluss(verordnet) - hat ja jeder so verschiedene Promillegrenzen ab wann die Entzugssymptomatik einsetzt?


    8)
    Rokka

    Hallo, also gerne auch den Thread verschieben, es ist ein interressantes Thema (auch für Kodierung s.u.).
    Ich kannte das zwar von früher, aber meines Erachtens nach ist es obsolet. Zumal man macht ja per se initial keine Alkoholentzzugstherapie sondern eine medikamentöse Coupierung der Entzugssymptomatik. Und Alkohol verschreiben (und das macht ihr ja anscheinend in der Akte) ist eventl. fachlich angreifbar:
    NW Alkohol: Schäden an Leber,Hirn, Psyche und anderes (zytotoxisch) sowie sozialem Leben; würde vom GBA und der Arzneimittelzulassungsbehörde sicher nicht für die Indikation als geignet deklariert und off label use ist nach neuer Rechtssprechung ja auch nicht der GKV in Rechnung zu stellen(grob gesagt)
    Vertretbar nur wenn es nur ein Lebensmittel wäre(ist es ja im Prinzip für einige und war es früher mal auch) dann wäre es aber auch keine medikamentöse Therapie.
    Sorry ich fände es ja teilweise auch praktischer wenn ich das offiziell verordenen dürfte, da es wie ihr beschreibt ja wenig Sinn macht immer einen "Entzug zu starten" und relativ günstig aber irgendwie kommt mir das medizinisch und ethisch (und letztlich auch in Hinblick auf die aussenwirkung) eben sehr fragwürdig vor.


    MfG
    rokka

    Sorry für die Nachfrage aber in welchen Bundesländern therapiert man eine Alkoholentzugssymptomatik mit Alkohol/Bier? was macht man wenn der Patient nie Bier sondern nur Schnaps oder Wein trinkt...? Unsere Küche hat m.E. kein Bier da und die Apotheke zwar Alkohol müsste man aber verdünnen.


    mal ehrlich...ernst?
    (Kosten-Nutzen für's KH natürlich unschlagbar)


    gibt's da Leitlinien?


    Bin gespannt auf hilfreiche Antwort (könnten wir bei uns ja einiges sparen)


    rokka

    Hallo,
    also für mich steht da kurz und knapp eine klare Anweisung - spezielle Kodierrichtlinie 0401:
    wenn -- >dann! und zwar nicht mit könnte eventl. und bei Beachtung von und sonsitges ...
    sondern endlich mal Ausnahmsweise klipp und klar:
    nach medizin. Maßnahmen ist zunächst...E13...gefolgt von E89.1 zu verschlüsseln.


    Punkt.


    Diabetes nach medizinischer Maßnahme muss halt definiert sein. (oder nur NW bei Medikament indikationsgerecht?)


    MfG
    rokka

    Hallo nochmal...
    also wenn keiner damit bisher konfrontiert war bitte auch schreiben..dann scheint es ja nämlich ein hier vor Ort MDK-eigener Gedankengang zu sein.

    Gutan Tag hilfreiches Forum:


    1. Kodierfrage:
    wie kodiere ich korrekt die mit Cotrimoxazol(neuordiniert) behandelte Pneumocystis jirovecii-Besiedelung(BAL) bei immunsupprimiertem Rheumapatienten.


    2. Klassifikatorisch:
    warum ist der seit vielen Jahren bekannte Umstand nicht berücksichtigt, dass es sich um Pilze und keine Protozoen handelt und Pneu.jir. immer noch in der ICD10 unter Protozoeninfektion (und nur als Pneumonie) geführt wird?!


    1. wäre mir wichtiger ;-)


    Danke
    Rokka