Beiträge von C-3PO

    Hallo zusammen,

    bei uns sind gleich mehrere MDK-Anfragen zu ambulanten Behandlungen im Krankenhaus angekommen.

    Die Prüfung sei gem. §275 Abs. 1 SGB V im Auftrag gegeben.

    Es handelt sich um die Fälle aus 2017.

    Die 6-Wochen-Frist in §275 betrifft in der Tat die stationären Behandlungen (§275 (1c) Satz 2). Ich finde keine zeitliche Einschränkung für die Prüfung der ambulanten Fälle.

    Ist das tatsächlich so? Sind diese Prüfungen bis zur Verjährung möglich?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldungen!

    Hallo rokka,

    vielen Dank!

    Die Frage wäre also mit anderen Worten, ob die beschriebenen proktologischen Beschwerden / Anamnese die stationäre Aufnahme rechtfertigen.

    Guten Tag Herr Horndasch,

    vielen Dank für Ihre Einschätzung!

    In diesem Fall stellt sich für mich die Frage, ob die proktologische Erkrankung zum Zeitpunkt der Aufnahme tatsächlich als Aufnahmeanlass gesehen werden kann. Der Therapiebedarf wurde ja zuerst verneint. Die kardiale Dekompensation war hingegen behandlungsbedürftig.

    Viele Grüße!

    Hallo zusammen!


    Wäre Ihnen für Ihre Einschätzung sehr dankbar, was Sie hier als Hauptdiagnose sehen.


    Verlauf:

    Bei Aufnahme: anamnestisch peranaler Blutabgang und Symptome eines möglichen Anal- bzw. Rectumprolapses. In der ÖGD zeigt sich keine akute Blutungsquelle, in der Koloskopie zeigt sich eine reizlose Sigmadivertikulose. Der Hb-Wert stabil bei 9 g/dl bereits über längere Zeit.

    Proktologische Vorstellung: nach Durchführung eines Pressversuches auf einem Toilettenstuhl keine relevante Prolabierung, allenfalls eine Hämorrhoide. Keine Indikation für ein chirurgisches Vorgehen, auch eine Sklerosierung sei aktuell nicht obligat indiziert.

    Bei Aufnahme darüber hinaus eine unklare Infektkonstellation sowie Zeichen einer rechtskardialen Dekompensation.

    Aufnahme in die internistische Abteilung, medikamentöse kardiale Rekompensation, dabei im Verlauf noch Verschlimmerung einer chronischen Niereninsuffizienz unter aktiver diuretischer Therapie und entsprechende Anpassung der Therapie.

    Im weiteren Verlauf Re-Evaluation des proktologischen Status (erneuter Pressversuch). Nach 17 Tagen des internistischen Aufenthalts nun doch Übernahme in die Chirurgie und Durchführung einer perinealen Rektumresektion nach Altmeier bei Rektumprolaps.

    Postop. erneute kardiale Dekompensation, Stauungspneumonie.

    Weiter protrahierter Verlauf mit Aufenthalt in der kardiologischen Abteilung und anschließend in einer Akutgeriatrie.


    Frage: was ist hier die Hauptdiagnose? Rektumprolaps oder Rechtsherzinsuffizienz?


    Vielen Dank im Voraus!

    Hallo F15.2,

    vielen Dank!

    Es ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz. Natürlich schwierig, wenn die PKV die Rechnung gar nicht bezahlt. Aber bei diesen PKV werden wir wohl in der Tat auf Versand der Rechnung direkt auf Patienten umstellen müssen.

    Viele Grüße!

    Hallo zusammen,

    in der letzten Zeit häufen sich bei mit auch Schreiben von mehreren PKV: Rechnung wird nicht bezahlt, bis vollständige Kopie der Patientenakte übermittelt wird. Das Beste daran noch - eine Schweigepflichtentbindung wird "versprochen", aber nicht eingereicht.

    Auf welcher rechtlicher Grundlage basiert dieses Verhalten?

    Vielen Dank im Voraus!

    Hallo zusammen,

    ich bekomme eine Nachricht von BG: "Wir gehen davon aus, dass die Abrechnungsprüfung in diesem Einzelfall nicht innerhalb von sechs Wochen nach Eingang der Rechnungsunterlagen im Sinne des §10 der Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden kann. Deshalb zahlen wir die Rechnung in diesem Einzelfall zunächst unter Vorbehalt in unstrittiger Höhe von … €."

    Kurze Frage: dürfen sie das?

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen!