Beiträge von C-3PO

    Hallo TicTac,

    >> Haben Sie da bereits etwas erfahren können?

    Auf jeden Fall ...

    Die Strukturprüfung hat stattgefunden, die Voraussetzungen sind bestätigt.

    Bei einer großen Kasse wechseln sich ständig Mitarbeiter, die für unser Haus zuständig sind.

    Mit jedem Wechsel werden als erstes die Rechnungen mit dem Komplex-OPS abgewiesen.

    Das bedeutet: telefonieren, erklären, auf Strukturgutachten hinweisen, die Rechnung wieder einstellen und auf den nächsten Wechsel von MA warten ...

    Guten Tag zusammen!

    Ich hoffe, dass meine Frage zu diesem Thread passt.

    Es geht um die Naht der Achillessehne.

    Unsere Kollegen bestehen darauf, bei einer offenen OP nicht nur 5-855.19 (Naht und andere Operationen an Sehnen und Sehnenscheide: Naht einer Sehne, primär: Unterschenkel), sondern auch 5-855.39 (Naht und andere Operationen an Sehnen und Sehnenscheide: Naht der Sehnenscheide, primär: Unterschenkel) zu kodieren (natürlich wenn die Naht der Sehnenscheide erfolgt und im OP-Bericht auch beschrieben ist). Die Argumentation: der alleinige OPS 5-855.19 beschreibt auch die perkutane Naht, der Aufwand bei einer offenen OP ist deutlich höher, gerade bei der Naht der Sehnenscheide.

    Wie ist Ihre Meinung dazu?

    Vielen Dank im Voraus!

    Guten Tag zusammen,


    ich möchte diesen alten Thread aufwärmen, da ich nun auch diese Frage habe - kann man eine Hüft-TEP mit Polarcup Pfanne extra abbilden (5-820.50 ?) oder bleibt "nur" 5-820.01 (Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk: Totalendoprothese: Zementiert)?


    Vielen Dank im Voraus!

    Vielen Dank an Alle!

    Im Punkt 1 steht im Grunde, dass man Leistungsrecht im SGB V beachten muss und die Leistungen, die nicht im GKV-Katalog stehen, nicht zu gewähren sind. Darum geht es ja aber nicht, wenn man bspw. mit der Kürzung von N Tagen nicht einverstanden ist, aber eine Kürzung um N-M Tagen nachträglich akzeptieren würde.

    Insofern ist das Schreiben der Kasse wohl ein neuer kreativer Textbaustein, um mit anderen Worten zu sagen, dass man das Nachverfahren ablehnt.

    Na ja, der weitere Weg ist bekannt.

    Viele Grüße (insbesondere an unsere Rechtsanwälte :-) )!

    Guten Morgen!

    Das Nachverfahren ist ja gängige Praxis. Es gibt Fälle, wo man sich mit dem Kostenträger auf einen inhaltlichen Kompromiss einigen kann.

    In der letzten Zeit schickt uns eine große Kasse allerdings Schreiben mit dem folgenden Text: "Die Einigung auf 1 Belegungstag ist nicht mehr möglich aufgrund der neuen Entscheidung des BVA". Welche Entscheidung ist dabei gemeint?

    Vielen Dank im Voraus!

    Guten Tag Herr Breitmeier,

    medizinisch sehe ich das genau so wie Sie (und auch einige anderen Teilnehmer). Wir diskutieren aber über die Abrechnung und nicht um die medizinischen Sachverhalte. Es gibt dabei durchaus Unterschiede. Medizinisch macht es keinen Sinn, dass ein Logopäde bei einer geriatrischen Teambesprechung über Pat. mit Schenkelhalsfraktur mit am Tisch sitzt. Abrechnungstechnisch wird das aber gefordert. Man kann diese Liste fortsetzen (Temperatur-Monitoring bei jedem Schlaganfall, SIRS-Kriterien). Die Kodierung der Keime kann man m.E. hier gut einordnen. Meinen Sie nicht?

    Viele Grüße!

    Hallo zusammen,


    bin nicht sicher, welche HD die richtige ist.


    Sachverhalt: Pat. im Z.n. Zervix-Karzinom. Nach Bestrahlung kam es zu einer nichttraumatischen Rektumperforation, so dass Anus präter angelegt wurde. Nun waren alle Nachsorgeuntentersuchungen ohne Befund. Die Patientin kam zur AP-Rückverlagerung. Während der OP nach Lösung der starken Verwachsungen wurde eine Raumforderung im Becken festgestellt. Eine Biopsie wurde entnommen. Das Ergebnis: Rezidiv des Zervix-Karzinoms. Die OP wurde ohne AP-Rückverlagerung beendet.


    Was ist die Hauptdiagnose? Da die Patientin gezielt zur AP-Rückverlagerung aufgenommen wurde, wäre einerseits die ursprüngliche Erkrankung - in diesem Fall nichttraumatische Darmperforation - die Hauptdiagnose. Andererseits wenn man den Aufwand bewertet und retrospektiv den Aufnahmeanlass definiert, wäre das u.U. das Zervix-Karzinom.


    Wäre für Ihre Einschätzung sehr dankbar!


    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    möchte diesen Thread aufwärmen.

    Habe aktuell ebenfalls einen Fall, wo es darauf ankommt, ob die Sublevels (Ia/Ib, IIa/IIb) als eigenständige Regionen gezählt werden sollten oder nicht.

    Wäre für Ihre Einschätzung sehr dankbar!

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    bei uns sind gleich mehrere MDK-Anfragen zu ambulanten Behandlungen im Krankenhaus angekommen.

    Die Prüfung sei gem. §275 Abs. 1 SGB V im Auftrag gegeben.

    Es handelt sich um die Fälle aus 2017.

    Die 6-Wochen-Frist in §275 betrifft in der Tat die stationären Behandlungen (§275 (1c) Satz 2). Ich finde keine zeitliche Einschränkung für die Prüfung der ambulanten Fälle.

    Ist das tatsächlich so? Sind diese Prüfungen bis zur Verjährung möglich?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldungen!

    Hallo rokka,

    vielen Dank!

    Die Frage wäre also mit anderen Worten, ob die beschriebenen proktologischen Beschwerden / Anamnese die stationäre Aufnahme rechtfertigen.