Beiträge von C-3PO

    Hallo zusammen,

    das mit QS-Bögen aus 2022 hatten wir hier auch schon ...

    Noch ein Thema in diesem Zusammenhang (spätestens im Frühjahr 2023) sind Korrekturen von Fehlermeldungen nach InEK-Datenlieferungen gem. §21.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,


    jetzt ist wieder Mai. Auf der Webseite unseres Landes-MD steht:


    "Derzeit ist eine Beantragung von OPS-Strukturprüfungen nicht möglich, da die zugrundeliegende Richtlinie des Medizinischen Dienstes Bund (MD Bund) gemäß § 283 Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 SGB V "Regelmäßige Begutachtungen zur Einhaltung von Strukturmerkmalen von OPS-Kodes nach § 275d SGB V (StrOPS-RL)" in der für das Jahr 2022 gültigen Fassung noch nicht veröffentlicht wurde.


    Eine Beantragung der Prüfung im Jahr 2022 ist deshalb erst nach Veröffentlichung der neuen Richtlinie sowie der entsprechend aktualisierten Unterlagen möglich.


    Wir werden an dieser Stelle umgehend informieren und alle relevanten Unterlagen zur Verfügung stellen, sobald diese vom Bundesgesundheitsministerium genehmigt und veröffentlicht wurden.


    Vielen Dank für Ihr Verständnis".


    Déjà-vu?

    Guten Tag zusammen,


    im Rahmen einer komplexen viszeralchirurgischen Re-Rekonstruktion wurde eine Seit-zu-Seit Anastomose reseziert, also zwei parallellaufende Dünndarmschenkel mit der seitlichen Anastomose.


    Ist das aus Ihrer Sicht eine Segmentresektion 5-454.1* oder multiple (da zwei Schenkel) Segmentresektion 5-454.3*?


    Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzungen!

    Hallo Findus,

    vollkommen korrekt!

    Nur: in DKR steht:

    "Runde Klammern (Parenthesen) umschließen zusätzliche Wörter, die bei einer Diagnosenangabe stehen können, ohne dass dadurch die Verschlüsselung beeinflusst wird".

    Das klingt für mich fast so, dass der Code K63.1 auch ohne das Wort "nichttraumatisch" stimmen würde. Oder?

    Viele Grüße

    P.S. Anders ausgedruckt: m.E. sollte das Wort "nichttraumatisch" ohne runde Klammern stehen.

    Hallo zusammen,


    vorab: ich sehe es auch so, dass eine iatrogene Darmperforation mit einem "S"-Code und nicht mit K63.1 abgebildet wird.

    Bloß: warum steht bei K63.1 das Wort "nichttraumatisch" in runden Klammern, auch in 2022?


    Viele Grüße

    Hallo Herr Breitmeier, hallo medman2,


    vielen Dank für Ihre Einschätzungen!


    Zu Ihren Fragen:

    • es wurde nur die Kodierung angefragt (aber der Auftrag kann ja bekanntlich erweitert werden)
    • die VWD lag deutlich über uGVD und unter oGVD (habe vorhin nur blöd formuliert), und es handelte sich um einen großen Eingriff.


    Viele Grüße!

    Hallo MiChu,

    vielen Dank!

    Solches Verhalten des MD, wie Sie beschreiben, kenne ich - allerdings zuletzt vor ca. 10 Jahren. Wenn Sie das aktuell so haben, dann haben Sie wirklich Glück.

    Meine Realität: wenn etwas gegen das KH ausgelegt werden kann, wird es so ausgelegt. Ein hochqualifiziertes Team, keine Frage, nur eben mit einem klaren Auftrag und einer konsequenten Umsetzung.

    Daher war meine Frage: ob der MD in der von mir beschriebenen Konstellation den Auftrag formal unbearbeitet abgeben darf.

    Gruß

    C-3PO


    P.S. Möglicherweise sollte ich die Zitat von Seneca verinnerlichen? :)

    Guten Tag zusammen,


    habe gerade Brett vorm Kopf …

    Es geht um einen Fall im Wirkungsbereich der PrüfvV-2016. Der MD ist mit der Prüfung der Kodierung beauftragt. Diese ist anhand bspw. des OP-Berichts eindeutig belegbar. Ein Teil der Patientenkurve fehlt jedoch (kommt halt in besten Familien vor ...). Die beiden Grenzverweildauern sind von der tatsächlichen VWD weit entfernt, außerdem gibt es aussagekräftige ärztliche Verlaufsdokumentation für die ganze Zeit. Medizinisch-inhaltlich steht die VWD außer Frage.


    Wie ist § 7 Abs. 2 Satz 6 („Sind die Unterlagen dem MDK nicht fristgerecht zugegangen, hat das Krankenhaus einen Anspruch nur auf den unstrittigen Rechnungsbetrag.“) zu verstehen: darf der MD den Auftrag an die Kasse zurückgeben oder muss er anhand der vorliegenden Unterlagen begutachten? In der PrüfvV-2021 ist es ja explizit geregelt (§7 Abs. 2 Satz 9 „Bei einer unvollständigen Unterlagenübermittlung erfolgt die Begutachtung durch den MD auf der Basis der vorliegenden Unterlagen".). Auf den guten Willen und der Kooperationsbereitschaft „unseres“ MD-Teams kann definitiv nicht bauen, deswegen frage ich nach worst case.


    Bin für Ihre Meinungen sehr dankbar.


    Viele Grüße