Beiträge von C-3PO

    Guten Tag zusammen.
    Ich versuche gerade das finanzielle Rest-Risiko für die MDK-Einzelfallprüfungen mit dem medinfoweb-Tool abzuschätzen.
    Dabei bin ich nicht sicher, ob ich die Angaben im Tool richtig interpretiere.
    Was sind die "geprüften Fälle" - sind das nur Fälle, wo MDK schon eine Bewertung abgegeben hat (positiv/negativ), oder alle Fälle, wo die Unterlagen vom MDK angefordert wurden?
    Mit anderen Worten - gehören die angefragten Fälle bei der Berechnung der MDK-Prüfquote auch dazu?
    Davon abhängig ist auch der Punkt mit dem positiven/negativen Ausgang für den MDK / das Haus: wenn man als Nenner die Anzahl aller angefragten Fälle nimmt, dann ist die Quote für die alten Jahre zwar in Ordnung, für das neueste Jahr jedoch verzerrt.
    Bitte um Erleuchtung :-)
    Danke!

    Guten Morgen zusammen,
    ich habe vermutlich eine Denkblockade bei der Kodierung einer Gastrektomie.
    Bei einer Gastrektomie mit Ösophagusresektion (12 cm oberhalb der Z-Linie) und anschließender Roux-Y-Anastomose - ist doch 5-438.* der richtige OPS? Was kann sonst mit "Dünndarminterposition" nach Gastrektomie mit Ösophagusresektion gemeint sein?
    Bitte um Hilfe! :-)
    Vielen Dank im Voraus.
    C-3PO

    Hallo zusammen,
    ich hoffe, meine Frage passt zu diesem Thread.


    Auszug aus dem OP-Bericht: "Durchführung einer Oberbauchlängslaparotomie supraumbilikal. Schichtgerechte Eröffnung der abdominellen Schicht und Eingehen ins Abdomen. Eindeutig erkennbar ist eine ausgedehnte Adhäsion im Bereich des rechten Oberbauches, so dass der rechte Leberlappen zunächst nicht einsehbar ist. Der einsehbare Teil des linken Leberlappens ist oberflächlich soweit unauffällig ohne Nachweis einer pathologischen Veränderung. Das Oberbauchperitoneum ist mit knotigen Bildungen versehen mit dem dringenden Verdacht auf Peritonealkarzinose. Hier erfolgt die Entnahme von zwei Präparaten im Sinne von Exzisionsbiopsien. Eröffnen der Bursa omentalis, hier finden sich ebenfalls knotige Veränderungen im Bereich des Omentums. Es erfolgt hier ebenso eine Exzisionsbiopsie. Im Bereich des Pankreasschwanzes ist die derbe Tumormasse tastbar. In der Schnellschnittuntersuchung lässt sich leider ein Adenokarzinom am ehesten vom duktalen Typ, prinzipiell vereinbar mit einem Pankreastumor, nachweisen. Damit wird die weitere Exploration des Befundes beendet."


    Frage: explorative Laparotomie (5-541.0) und Biopsie durch Inzision (1-559.2) getrennt kodieren? Ich meine ja, da es ging deutlich mehr über das Maß einer Biopsie durch Inzision. Wie sehen Sie das?


    Gruß,
    C-3PO.

    Hallo,


    das Artikel wurde hier bereits diskutiert.Link


    Der Umgang mit internen Verlegungsfällen ist etwas widersprüchlich.


    Die Orientierung an Casemix könnte die sachkostenschweren Fachbereiche überbewerten und vice versa.


    Die reine Orientierung an Fallzahl mag etwas zu hohe Soll-Zahlen produzieren, man könnte aber über eine sinngemäße Anpassung des Koeffizients nachdenken.


    Der Aufwand in Bezug auf die Qualitätssicherung (wie auch im genannten Thread diskutiert) ist nicht unerheblich. Hier wird pro Datenfeld, das per Hand ausgefüllt werden muss, von sachkundigen Leuten 18 Sekunden voranschlagt - s. hier (Seite 7). Link


    Als Orientierungswert finde ich die berechnete Zahl aber Ok.


    Grüße.

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, meine Frage passt zu diesem Thema.


    Es gibt in der Anlage 2 zur § 301-Vereinbarung eine Auflistung von Fachabteilungen (bspw. 0200 Geriatrie) und Schwerpunkten (bspw. 0102 Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie). Dort steht auch vor der Auflistung der Schwerpunkte:
    "Sofern der Krankenhausplan des jeweiligen Landes eine Differenzierung von/nach Schwerpunkten vorsieht und ein entsprechender Schwerpunkt für das Krankenhaus ausgewiesen ist oder eine Differenzierung im Rahmen
    eines Vertrages nach § 109 SGB V zwischen den Vertragsparteien vereinbart wurde, können die Fachabteilungen wie folgt verschlüsselt werden ..."
    .


    Gibt es auch unterschiedliche Anforderungen auf eine Fachabteilung versus eine Abteilung mit Schwerpunkt (Personalschlüssel, sonstige strukturelle Einschränkungen) oder handelt es sich nur um Terminus technicus? Wo könnte man das nachlesen?


    Vielen Dank!
    C-3PO

    Hallo kodierer2905,


    vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
    In diesem Fall lag doch ein Knochendefekt nach einer Trümmerfraktur vor. Dies war der Ausgangspunkt für die Entscheidung zur TEP. Eine Entfernung des Kopfs war damit Teil der vorgesehenen Implantation einer modularen Prothese. Sehen Sie hier einen Denkfehler?
    Was die Modularität angeht, muss ich den OP-Bericht noch einmal genauer unter die Lupe nehmen.


    Gruß
    C-3PO