Beiträge von C-3PO

    Hallo zusammen,
    ich hoffe, meine Frage passt zu diesem Thread.


    Auszug aus dem OP-Bericht: "Durchführung einer Oberbauchlängslaparotomie supraumbilikal. Schichtgerechte Eröffnung der abdominellen Schicht und Eingehen ins Abdomen. Eindeutig erkennbar ist eine ausgedehnte Adhäsion im Bereich des rechten Oberbauches, so dass der rechte Leberlappen zunächst nicht einsehbar ist. Der einsehbare Teil des linken Leberlappens ist oberflächlich soweit unauffällig ohne Nachweis einer pathologischen Veränderung. Das Oberbauchperitoneum ist mit knotigen Bildungen versehen mit dem dringenden Verdacht auf Peritonealkarzinose. Hier erfolgt die Entnahme von zwei Präparaten im Sinne von Exzisionsbiopsien. Eröffnen der Bursa omentalis, hier finden sich ebenfalls knotige Veränderungen im Bereich des Omentums. Es erfolgt hier ebenso eine Exzisionsbiopsie. Im Bereich des Pankreasschwanzes ist die derbe Tumormasse tastbar. In der Schnellschnittuntersuchung lässt sich leider ein Adenokarzinom am ehesten vom duktalen Typ, prinzipiell vereinbar mit einem Pankreastumor, nachweisen. Damit wird die weitere Exploration des Befundes beendet."


    Frage: explorative Laparotomie (5-541.0) und Biopsie durch Inzision (1-559.2) getrennt kodieren? Ich meine ja, da es ging deutlich mehr über das Maß einer Biopsie durch Inzision. Wie sehen Sie das?


    Gruß,
    C-3PO.

    Hallo,


    das Artikel wurde hier bereits diskutiert.Link


    Der Umgang mit internen Verlegungsfällen ist etwas widersprüchlich.


    Die Orientierung an Casemix könnte die sachkostenschweren Fachbereiche überbewerten und vice versa.


    Die reine Orientierung an Fallzahl mag etwas zu hohe Soll-Zahlen produzieren, man könnte aber über eine sinngemäße Anpassung des Koeffizients nachdenken.


    Der Aufwand in Bezug auf die Qualitätssicherung (wie auch im genannten Thread diskutiert) ist nicht unerheblich. Hier wird pro Datenfeld, das per Hand ausgefüllt werden muss, von sachkundigen Leuten 18 Sekunden voranschlagt - s. hier (Seite 7). Link


    Als Orientierungswert finde ich die berechnete Zahl aber Ok.


    Grüße.

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, meine Frage passt zu diesem Thema.


    Es gibt in der Anlage 2 zur § 301-Vereinbarung eine Auflistung von Fachabteilungen (bspw. 0200 Geriatrie) und Schwerpunkten (bspw. 0102 Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie). Dort steht auch vor der Auflistung der Schwerpunkte:
    "Sofern der Krankenhausplan des jeweiligen Landes eine Differenzierung von/nach Schwerpunkten vorsieht und ein entsprechender Schwerpunkt für das Krankenhaus ausgewiesen ist oder eine Differenzierung im Rahmen
    eines Vertrages nach § 109 SGB V zwischen den Vertragsparteien vereinbart wurde, können die Fachabteilungen wie folgt verschlüsselt werden ..."
    .


    Gibt es auch unterschiedliche Anforderungen auf eine Fachabteilung versus eine Abteilung mit Schwerpunkt (Personalschlüssel, sonstige strukturelle Einschränkungen) oder handelt es sich nur um Terminus technicus? Wo könnte man das nachlesen?


    Vielen Dank!
    C-3PO

    Hallo kodierer2905,


    vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
    In diesem Fall lag doch ein Knochendefekt nach einer Trümmerfraktur vor. Dies war der Ausgangspunkt für die Entscheidung zur TEP. Eine Entfernung des Kopfs war damit Teil der vorgesehenen Implantation einer modularen Prothese. Sehen Sie hier einen Denkfehler?
    Was die Modularität angeht, muss ich den OP-Bericht noch einmal genauer unter die Lupe nehmen.


    Gruß
    C-3PO

    Hallo kodierer2905,
    vielen Dank für die Rückmeldung.
    Das bedeutet also, dass nicht die modulare Endoprothese in toto, sondern bereits der modulare Teil der Endoprothese aus 3 Teilen bestehen muss. Verstehe ich das korrekt?
    Und noch eine Verständnisfrage: die Glenosphäre müsste doch als Humeruskomponente angerechnet werden, korrekt?
    Gruß
    C-3PO

    Guten Morgen zusammen,


    in den Hinweisen zum OPS 5-829.k steht u.a.

    • "Bei einer modularen Endoprothese muss eine gelenkbildende Implantatkomponente aus mindestens 3 metallischen Einzelbauteilen bestehen, die in ihrer Kombination die mechanische Bauteilsicherheit der gesamten Prothese gewährleisten."

    und

    • "Der knöcherne Defekt muss an der knöchernen Struktur lokalisiert sein, an der der modulare Teil der Prothese implantiert wird".


    Bedeutet das, dass der Teil der Prothese an der Seite des knöchernen Defekts aus mindestens 3 Teilen bestehen muss?


    Ich habe eine Konstellation bei inverser Schulterprothese. Knöcherne Defektsituation am Humeruskopf liegt vor und wird auch vom MDK so gesehen. Implantate: Delta Xtend MB Epiphyse, Glenosphäre Standard, Metaglene, 2 nicht winkelstabile Metaglene Schrauben, 2 polyaxiale winkelstabile Metaglene Schrauben, Standard Humerus PE Inlay. Plus Markraumplombe und Palacos.
    MDK sieht humerusseitig nur 2 metallische Einzelteile und erkennt der OPS nicht an.


    Bitte um Ihre Einschätzung! Vielen Dank im Voraus!
    C-3PO

    Guten Tag zusammen, ich hoffe meine Frage passt hier.


    CT-Befund: komplexe proximale Humerusfraktur. In der additiven CT-Bildgebung mehrfragmentäre Situation u.a.mit großem eierschalenartigem Kalottenfragment. Daraufhin Entschluß zur Inversen Schulter-TEP.


    Intraoperativ: 4-Fragment-Humeruskopffraktur mit ausgedehnter Defektarthopatie mit Ruptur der Supra- und Infraspinatussehne. Eine kopferhaltende Operation ist nicht möglich. Ablösen der Gelenkkapsel vom Kopf und Schaft, Tenotomie der langen Bizepssehne und Fixation der Bizepssehne im Sulcus intertubercularis. Die einzelnen Anteile des Humeruskopfes werden reseziert und entfernt. Darstellung der Gelenkpfanne, das Labrum und Reste der langen Bizepssehne werden entfernt. Gelenkkapsel vorsichtig abgeschoben. Synovialektomie. Ränder des Glenoids gefräst. Zementfreie Metaglene positioniert und eingeschlagen. Winkelstabile Schrauben. Aufsetzen der Original-Glenosphäre. Probe-Humerusprothese. Einzementieren der zusammengesetzten Humeruskomponente. Einsetzen des Probe-Inlays. Aufsetzen des Original-Inlays.


    MDK-Gutachten (Zitat): nach Entfernung des Humeruskopfes keine knöcherne Defektsituation.
    Der OPS 5-829.k wird abgelehnt.


    Wie sehen Sie das?
    Vielen Dank!

    Hallo Forum,


    im OP-Bericht wird eine Entfernung des sequestrierten Bandscheibenvorfalls L4/5 und L5/S1 beschrieben, zusätzlich eine Abtragung eines Osteophyten und eine knöcherne Entlastung vom S1.
    Kodiert wurden 5-831.9, 5-831.2, 5-832.0, 5-832.4, 5-832.6, 5-032.01 und 5-839.61. Der letzte Kode (Knöcherne Dekompression des Spinalkanals) ist strittig gestellt.
    Sehen Sie hier eine Berechtigung für 5-839.61 ?
    Vielen Dank!