Beiträge von dw-mhtr

    Hallo Herr Neubecker,


    Nur, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen, nach obiger Kodierregel hat Ihr System Recht, es entstehen drei OPS-Codes für die Behandlungsperioden, da das Datum der jeweiligen Codes nicht angepasst wird. Lediglich über den zweiten OPS- Code für die Regelbehandlung könnte man streiten, wobei die Auswirkungen ja überschaubar sind.


    Viele Grüße,

    dw-mhtr

    Hallo Herr Neubecker,

    Ihre Fallkonstellation ist in der DKR-Psych PP005 geregelt:


    "Bezugsdatum von Leistungsperioden bei Fallzusammenführung

    Bei mehreren Aufenthalten, die gemäß der Vereinbarung über die pauschalierenden Entgelte für die Psychiatrie und Psychosomatik (PEPPV) zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden müssen, ist hinsichtlich der Angabe des Bezugsdatums für die jeweiligen Leistungsperioden folgendes zu beachten:

    Für den in der chronologischen Reihenfolge ersten Aufenthalt, ist als Bezugsdatum für die jeweils zu kodierende Leistungsperiode der erste Tag der vom Kode bestimmten Periode anzugeben (siehe auch Beispiel 1).

    Dies gilt gleichermaßen für alle Aufenthalte, die gemäß PEPPV zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden müssen. Das bedeutet, dass keine Anpassung der Bezugsdaten an den ersten bzw. einen anderen vorherigen Aufenthalt erfolgt, der unter die Regel der Fallzusammenführung fällt. "


    Sollten Sie allerdings eine Entlassung eines Eintagesfalles und Wiederaufnahme am selben Tag haben, bekommen Sie das Problem, dass Sie in einer Fehler-PEPP landen und die Daten wohl manuell "frisieren" müssen.


    Grüße,


    dw-mhtr

    Guten Morgen Zusammen,

    im Geltungsbereich des §17d KHG (ich bin aufgrund des Namens "PEPP-Neuling" mal von einer Psychiatrie ausgegangen) gelten aber die DKR-Psych. Dort gibt es keine entsprechende Kodierrichtlinie.

    In meinem Post bin ich auch davon ausgegangen, das es hier um die HD geht, aber wenn er im Entzug Händedesinfektionsmittel getrunken hat, ist es wohl wahrscheinlicher, dass er das während des stationären Aufenthaltes getan hat, somit ND.


    MfG,

    dw-mhtr

    Hallo Haagcor,

    per definitionem ist doch ein Syndrom ein Bündel von Symptomen, oder? Das mag ich in Ihrem Fall nicht zu erkennen.

    Eine isoliert auftretende Fehlmündung der Vv. pulmonales macht ja noch kein Syndrom.

    Daher zieht hier eher die D002f , "Zuweisung der zugrundeliegenden Krankheit als Hauptdiagnose".


    VG,

    dw-mhtr

    Hallo stei-di,

    in Ihrem Fallbeispiel ist es ja umgekehrt als in dem von Dr.S.P., Aufnahmetag = Verlegungstag. Der Tag gilt demnach als Aufnahmetag und ist abrechnungsfähig (§1 Abs.3 PEPPV).

    Im oberen Fall ist es aber durch die Fallzusammenführung eben kein Aufnahmetag mehr, daher auch nicht abrechenbar (§3 Abs.3 PEPPV, s.a. die Ausführungen von ck-pku).


    Ich wünsche ein schönes Wochenende.


    dw-mhtr

    Guten Tag Zusammen,


    sorry, Tuschke und ck-pku, Sie haben Recht, ich hatte im Beispiel die Fallzusammenfassung übersehen. Damit wird ein Schuh draus ;).


    Allerdings ist die Begründung der Kasse immer noch falsch.


    Freundliche Grüße,


    dw-mhtr

    Hallo

    Zwar gilt nach §3 Abs.3 bei interner Verlegung , dass von der verlegenden Abteilung der Verlegungstag nicht abgerechnet werden kann.

    Aber nach §1 Abs.3 PEPPV gilt der Tag als Aufnahmetag und nicht als Verlegungstag und kann somit auch abgerechnet werden.

    §3 Abs.3 gilt somit nur bei Verlegung nach mehrtägigem Aufenthalt im BPflV-Bereich.

    Freundliche Grüße,

    Guten Morgen Keia und herzlich willkommen hier im Forum,

    Um Ihre Frage zu beantworten müsste man wissen, ob sie im somatischen Bereich arbeiten, oder in einer Psychiatrie, d.h. nach DRG oder BPflV/PEPP abrechnen.

    Die von Ihnen genannten Kodes dürfen nur im Geltungsbereich des §17b KHG verwendet werden, also in der Somatik.

    Die Psychiatrie fällt unter den §17d KHG.

    Siehe hierzu auch den Hinweis unter den entsprechenden OPS-Kodes (1-900, 1-901, 1-902).


    Freundliche Grüße,

    dw-mhtr