Beiträge von dw-mhtr

    Hallo

    Zwar gilt nach §3 Abs.3 bei interner Verlegung , dass von der verlegenden Abteilung der Verlegungstag nicht abgerechnet werden kann.

    Aber nach §1 Abs.3 PEPPV gilt der Tag als Aufnahmetag und nicht als Verlegungstag und kann somit auch abgerechnet werden.

    §3 Abs.3 gilt somit nur bei Verlegung nach mehrtägigem Aufenthalt im BPflV-Bereich.

    Freundliche Grüße,

    Guten Morgen Keia und herzlich willkommen hier im Forum,

    Um Ihre Frage zu beantworten müsste man wissen, ob sie im somatischen Bereich arbeiten, oder in einer Psychiatrie, d.h. nach DRG oder BPflV/PEPP abrechnen.

    Die von Ihnen genannten Kodes dürfen nur im Geltungsbereich des §17b KHG verwendet werden, also in der Somatik.

    Die Psychiatrie fällt unter den §17d KHG.

    Siehe hierzu auch den Hinweis unter den entsprechenden OPS-Kodes (1-900, 1-901, 1-902).


    Freundliche Grüße,

    dw-mhtr

    Hallo Attila,


    Nach der DKR P001f, Absatz Prozedurenkomponenten, würde ich den diagnostischen Teil des Herzkatheters nicht zusätzlich angeben.


    Man könnte höchstens, wenn überhaupt, argumentieren, daß ja z.B. die Diagnostik der rechten Herzkranzarterie nicht regelhafter Bestandteil der Therapie der linken Herzkranzarterie ist.... (oder so).


    MfG,

    dw-mhtr

    Hallo Kodierfachkraft,


    also, auch bei uns stellt sich momentan die Frage, ob wir erst nach den Budgetverhandlungen 2018 auf die PEPP-Abrechnung umstellen, oder bereits zum 01.01.2018.
    Ich denke, das hängt eben an den Budgetverhandlungen. Da ja erst in 2018 (bei uns wahrscheinlich im Juli/August) für 2018 verhandelt wird, ist die definitive Abrechnung nach PEPPV auch erst ab dem in Krafttreten derselben gültig/nötig. Daher könnten Sie bis zu diesem Tag auch noch die tagesgleichen Pflegesätze abrechnen.
    Wir werden aber wahrscheinlich auch bereits zum 01.01.2018 umstellen.


    Viele Grüße,


    dw-mhtr

    Hallo AO85,


    Die Z37.- wird bei der Mutter codiert, nicht bei den Neugeborenen. Und dann auch nur von dem Krankenhaus, in dem die Geburt stattgefunden hat. (KR 1507e)


    Bei Neugeborenen wird die Z38.- verschlüsselt.
    Wenn aber die NG in einem anderen KH geboren wurden und dann zu Ihnen verlegt werden, codieren Sie auch keinen Code aus Z38.-
    (s. KR 1601a, Bsp.4), da sie ja auch keine Entbindung hatten.


    Damit entfällt dann auch Ihr Problem.


    MfG
    dw-mhtr

    Hallo Frau Eichblatt,
    der 8-98f.- ist nur für Patienten nach dem vollendeten 14. LJ anzugeben.


    Also durchgehend 8-98d.-.


    Es wird hier nur auf das Alter des Pat. abgestellt. (Ausnahme: Erwachsener Pat. und notwendige Beh. auf Kinderintensiv)


    MfG
    dw-mhtr

    Einen schönen guten Morgen Zusammen,


    Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten. Wir werden da jetzt mit unserer Rechtsabteilung erstmals einen modus operandi festlegen.


    Der Hinweis auf die Anfragen nach §66 SGB V war ebenfalls sehr hilfreich.


    Ich bedanke mich und wünsche noch einen schönen Tag.


    MfG,
    dw-mhtr

    Liebe Forumsteilnehmer,
    es kommen bei uns zunehmend Anfragen der Kostenträger, in dem der Patient selbst, oder die Erziehungsberechtigten mit der Bitte angeschrieben werden, einen Zwischenbericht im Krankenhaus anzufordern. Insbesondere, nachdem entsprechende telefonische (!) Anfragen bei uns regelmäßig mit dem Hinweis auf die elektronisch zu übermittelnde Anfrage nach einer medizinischen Begründung beantwortet wurden. Dies betrifft sowohl die KJP als auch die Allgemeinpsychiatrie.
    Für uns stellt sich die Frage, wie wir juristisch und aus datenschutzrechtlichen Gründen damit in Zukunft umgehen sollen.
    U. E. ist das ein Weg, den die Kostenträger gehen, um unter Umgehung des MDK an weiterführende Informationen zu kommen, die weit über das Maß der $301-Daten hinausgehen.


    Gibt es bei Ihnen ähnliche Tendenzen und wie gehen Sie damit um?


    Vielen Dank für Ihre Antwort.


    MfG,
    dw-mhtr

    Guten Morgen,
    Meiner Meinung nach sind diese Aufnahme- und Kontrolluntersuchungen nicht mit einem eigenen OPS-Code zu codieren, zumal dafür ja auch keine Codes in den OPS aufgenommen wurden (s. Text zur Tabelle).
    Sie können aber als TE erfasst und dann kumuliert in den entsprechenden TE- Code einfließen.
    Der letzte Satz der DKR-Psych PP014f lautet ja auch:
    Verfahren, die sich bei der Entwicklung des pauschalierenden Entgeltsystems doch als
    gruppierungsrelevant herausstellen sollten, werden im Rahmen der Pflege des OPS und der
    Kodierrichtlinien berücksichtigt.


    Viele Grüße und einen schönen Tag,


    dw-mhtr