Beiträge von Mr. Freundlich

    Hallo decu,


    die alles entscheidene Frage ist vermutlich wie die Verlegung nach dem ersten Aufenthalt bei Ihnen in die Reha-Klinik der Stadt B erfolgt ist. Wurde er dort in die Frühreha Phase B als Krankenhausbehandlung verlegt?

    Falls ja, werden Sie die Fälle unabhängig von medizinischen Aspekten allein aus formalrechtlichen Gründen als Rückverlegung zusammenführen müssen.


    MFG

    Guten Morgen,


    das Thema hatten wir doch schon mal .... http://www.mydrg.de/forum/index.php?page=Thread&postID=42092#post42092


    Guten Morgen,

    Mindestens die Hälfte, würde ich schätzen, gelten die UGV, die m.E. ein Unding ist und in ihrem Sinn von den Kassen pervertiert wird: Aus eine Instrument, das eine vorzeitige Entlassung verhindern soll, wird ein Instrument, um Geld zu sparen!


    die UGVWD pauschal zu verdammen, kann ich nicht nachvollziehen, denn diese hat m.E. durchaus eine Berechtigung.


    Ein aktuelles Beispiel habe ich bei meiner Frau gerade selber miterlebt:


    Auf Grund eines Vorhofseptumdefekts, hatte sie sich im Prinzip schon für eine OP (Verschluss) entschieden.
    Wir also zum Vorgespräch in die Klinik, wo nochmals eine entsprechende Aufklärung durchgeführt wurde. Ergebnis: Verschluss soll durchgeführt werden!
    So weit, so gut....
    Der Arzt teilte uns dann aber mit, dass meine Frau in 2 Monaten am Mittwoch aufgenommen werden soll, die OP am Donnerstag mittags durchgeführt wird und die geplante Entlassung am Freitag stattfinden soll.
    Da wir Kinder unterzubringen haben, haben wir einfach mal nachgefragt, warum die Aufnahme einen Tag vor der OP stattfinden soll. Daruafhin wurde ihr gesagt


    Zitat

    Am Mittwoch erfolgt die Aufnahme nur aus organisatorischen Gründen.
    Wir machen das immer so, weil unser Arzt das so will!
    Am Mittwoch wird eigentlich nichts gemacht, deshalb können Sie auch ruhig erst nachmittags kommen!


    Na, das nenn ich doch mal eine vernünftige Begründung für eine prästationäre Aufnahme oder? ?(
    Ganz ehrlich, da fällt mir nichts mehr zu ein.


    Übrigens, der Fall wurde durch den MDK geprüft und nun raten Sie mal, wie der ausgegangen ist. :rolleyes:


    Nur als Ergänzung: Der Abschlag UGVWD in der DRG F95B beträgt in diesem Fall € 1117,48

    Guten Morgen Forum,
    guten Morgen Kolibri,



    Aber ich entnehme Ihren Worten, dass Sie meine Auffassung teilen, dass maßgeblich ist, wohin wir verlegen.
    Jetzt bleibt nur noch die Frage, wer welche Nachweispflicht hat...

    Eigentlich gestaltet sich das Ganze bzgl. der Nachweispflicht m.E. gar nicht so schwierig, denn eine Rehamaßnahme ist eine Antragsleistung.


    Vor einer Verlegung muss also ein Antrag bei der Kasse gestellt werden, der auch vor der Verlegung entsprechend bewilligt werden muss. Eine Verlegung ohne vorherige Kostenübernahme darf es zumindest in der Theorie nicht geben.


    In der Praxis kommt es immer mal wieder vor, dass ein Patient als Rehapatient beantragt und bewilligt wird, die aufnehmende Klinik aber die Umstellung von Reha auf Krankenhausbehandlung beantragt, da der Patient bei Verlegung eben doch nicht in dem Zustand war, wie angemeldet. Derartige Fälle gibt es m.E. nur in den Fachbereichen Geriatrie und insbesondere im Bereich der Neurologie. Solche Umstellungsanträge werden in der Regel durch den MDK geprüft. Abhängig von der Entscheidung wird dann der Umstellung auf KHB zugestimmt oder eben nicht.


    ( :!: Ironie des Lebens, dass Sie auf Grund Ihrer Schilderungen auch mal auf eine positive Entscheidung vom MDK für Ihr Haus hoffen oder :?: Glauben Sie mir, die aufnehmende Klinik "beschwert" sich dann wieder, dass der MDK die medizinische Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung prüft und ablehnt :!: :whistling: )



    Wenn Sie also einen Patienten in die Reha verlegen und die Kasse auf einmal Verlegungsabschläge wegen Krankenhausverlegung fordert, dann sind bei der Kasse m.E. immer ergänzende Infos zu bekommen, warum auf einmal aus der Reha eine KHB wurde.



    Die Neurologie hat darüber hinaus die Besonderheit der Phaseneinteilung, was in der Praxis tatsächlich zu verwirrenden Konstellationen führen kann, da es keine abschließende einheitliche Regelung hinsichtlich der Zuordnung der einzelnen Phasen zum Krankenhaus- bzw. Rehabereich gibt. Es hängt hier bei den Kliniken wie von phlox bereits angedeutet eigentlich fast nur von den Zulassungen der aufnehmenden Klinik ab.


    Die Phase A gehört definitiv in den Krankenhaussektor.


    Die Phase B ist schon problematisch, denn sie gehört eigentlich in den Krankenhausbereich; allerdings gibt es auch reine Rehabilitationseinrichtungen, die Patienten der Phase B behandeln und eine entsprechende Zulassung als Rehabilitationseinrichtung dafür haben (wieso das so ist :?: )


    Die Phase C gehört in den Rehabilitationsbereich (Bis vor ein paar Jahren war das z.B. in Niedersachsen noch anders, was an anderen Stellen zu riesen Problemen geführt hat.


    Beispiel:


    Berufstätiger Patient lfd. im Krankengeldbezug: Patient entspricht lt. BAR-Richtlinien noch der Phase C, es liegt aber bereits eine positive Erwerbsprognose vor. Die positive Erwerbsprognose hat zur Folge, dass der Rentenversicherungsträger für die Weiterbehandlung und auch die Nebenleistungen (Krankengeld/Übergangsgeld/Fahrkosten etc.) zuständig ist. Der RVT hat sich aber (zu Recht?) geweigert eine Behandlung in einem Krankenhaus zu bezahlen. Und nun ??? Verlegung in eine andere Einrichtung nur damit der RVT die (nicht unerheblichen Kosten) trägt. Medizinisch ist das natürlich Blödsinn, aber rein kostentechnisch war es notwendig.


    Die Phase D ist unstrittig Reha.


    MFG

    Guten Morgen


    dass es sich hier um eine Entfernung aus medizinischen Gründen handelt, dürfte m.E. außer Frage stehen, da es die offizielle Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt.


    Aber als Sekundärkode ist auf jeden Fall die U69.1 anzugeben, sofern die Brustimplantate aus kosmetischen Gründen eingesetzt wurden (siehe auch DKG Rundschreiben Nr. 12/2012 vom 11.01.2012)


    MFG

    Guten Morgen,


    Grundsätzlich schließe ich mich meinem Vorredner an, dass es sich hier offensichtlich um eine Rehabilitationseinrichtung handelt, da sonst der RVT außen vor wäre.


    Aber als Ergänzung:



    ... Bei Essstörungen z.B. ist wiederum die Krankenkasse zuständig.


    Die Aussage ist pauschal nicht korrekt, da es natürlich auch im Bereich Esstörungen psychosomatische Rehabilitationsmaßnahmen über den RVT gibt.


    Problematisch ist häufig die Abgrenzung zwischen Krankenhausbehandlung und Rehabilitationsmaßnahme (vgl. hierzu auch BSG-Urteil vom 20.01.2005)


    Einen schönen Arbeitstag an alle

    Liebes Forum,


    ich habe mal eine Frage als medizinischer Laie. Wir haben eine Abrechnung bei multiplen Myelom (C90.00) erhalten.


    Als OPS wird über mehrere Tage jeweils 2x täglich (!) die Hochvoltstrahlentherapie (OPS 8-522.d0) abgerechnet. Nebenbei wird auch noch eine Blockchemotherapie (OPS 8-543.62) angegeben.


    Da ich so was bisher noch nie gesehen habe und ich den MDK nicht unnötig beauftragen möchte, würde ich mich freuen, wenn mir jemand sagen kann, ob das tatsächlich sein kann, dass jemand derart viel bestrahlt wird neben seiner Chemo.


    Vielen Dank

    Guten Morgen,



    Eine Frage zum Verständnis.


    Wieso ist das für Sie überhaupt interessant?
    Selbst wenn man den Aufenthalt in der Rettungsstelle als KHB ansieht, so dauerte der Aufenthalt doch mit Sicherheit weniger als 24 Stunden.
    Rein abrechnungstechnisch ergeben sich doch daher für Sie überhaupt keine Unterschiede (Stichwort Verlegungsabschläge).


    Oder sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht und der Sinn der Anfrage ist ganz ein anderer?


    Schönen Arbeitstag