Beiträge von AlterEgo

    Hallo,

    im genannten Fall (TVT und Lungen-Ca.) kann man die TVT auch als paraneoplastisches Syndrom interpretieren. Daher wäre bei dann durchgeführter Diagnostik und operativer Behandlung das Lungenkarzinom auch unstrittig als Hauptdiagnose zu kodieren.


    Den Fall "Geri wegen SHF" ohne Sigma-Ca.-Symptome bei der Aufnahme und dann Sigmakarzinom als HD bei operativer Behandlung im Verlauf finde ich da schon diskussionswürdiger.

    Hallo,


    die Osteosynthese bei einer Pseudarthrose wäre mit einem Kode 5-786.ff zu kodieren. Aber lag hier eine Pseudarhtrose vor? Wenn die Frakturheilung in einem Zeitraum von vier bis sechs Monaten nach dem Trauma nicht abgeschlossen ist, wird von einer verzögerten Frakturheilung (M84.22) gesprochen. Dauert die Heilung länger als sechs Monate, spricht man von einer Pseudarthrose.

    Wenn im September 2018? (oder war es schon 2017?) die primäre Frakturversorgung erfolgte, liegt daher per Definition keine Pseudarthrose vor. Gegebenenfalls wäre als Hauptdiagnose bei Cutting out des Humerusnagels auch die T84.11 zu erwägen oder eben die primäre Fraktur bei Alter der Fraktur von weniger als 4 Monaten.


    In der Beschreibung sehe ich auch keine Mehrfargmentfraktur (subkapitale Humerusschrägfraktur) und keine offene Reposition der Fraktur (evtl. 5-790.51?).


    VG

    Alter Ego

    Hallo C-3PO,

    ist die Naht der Sehnenscheide hier nicht als Verschluss des Zugangsweges zu sehen und damit nicht gesondert kodierbar? Bei der offenen Operation wird die Sehne freigelegt und genäht. Anschließend erfolgt der schichtweise Verschluss (Sehnenscheide, Unterhaut, Haut).

    MfG AlterEgo

    Hallo novichok

    wir haben einen Fall: der erste Aufenthalt war eine VATS bei J84.1. Dann 6 Tage später neue Aufnahme mit Pneumothorax an der OP-Seite. Es wurde CT-gesteuerte Pigtail-Anlage durchgeführt, dann am nächsten Tag eitrige Sekretion über THD. Dann Re-OP - J86.9 -

    Hier stellt sich für mich die Frage: Wäre nicht ggf. eine Fallzusammenführung zu prüfen bei Wiederaufnahme wegen Komplikation? War das innerhalb der oGVD? Dann bliebe für den gesamten Fall die J84.1 HD und die J86.9 käme als ND dazu. Die J93.1 entfiele als ND da in J86.9 inkludiert.


    MfG

    AlterEgo

    Hallo,


    wie ist in diesem Zusammenhang der §7 Absatz 2 Satz 3 der PrüfVV ("Dabei kann sowohl der MDK die angeforderten Unterlagen konkret benennen als auch das Krankenhaus die aus seiner Sicht zur Erfüllung des konkreten Prüfauftrages erforderlichen Unterlagen ergänzen.") zu interpretieren?

    Die Fragestellung der KK lautete ja "Ist die DRG korrekt?"


    MfG

    AlterEgo