Beiträge von AlterEgo

    Hallo Herr Wegmann.


    nach Ihren Informationen erfolgte die stationäre Aufnahme zur operativen Behandlung des vorbeschriebenen Gallenblasenbefundes. Eine alleinige Portimplantation zur Behandlung des Pankreas-Ca hätte ggf. auch ambulant erfolgen können. Bezüglich der konkurrierenden HD war der Behandlungsaufwand für die Gallenblase auch wohl größer als für das Pankreas-Ca.

    Wurde intraoperativ eine Freilegung des Pankreasbefundes (Staging, Operabilität...) beschrieben? Dann wären ggf. zusätzliche Maßnahmen in Bezug auf das Pankreaskarzinom erfolgt, so dass auch das Pankreas-Ca. als HD in Frage käme.


    VG, AlterEgo

    Hallo Herr Wegmann,


    Im OPS 5-916.a1 sind nur Haut und Unterhaut enthalten. Der OPS 5-916.a1 beinhaltet "tiefreichend" und führt weiter subfaszial oder an Knochen/Gelenken auf. Der OPS 5-916.a2 beschreibt auch "tiefreichend" und führt weiter Sternum mit auf.


    Für mich gilt: Alles was nicht nur Haut und Unterhaut betrifft, ist mit einem OPS mit "tiefreichend" zu verschlüsseln. Wie dick der Haut-Wichteilmantel ist, spielt dabei keine Rolle. Die Gefahr der Osteitis bei freiliegendem Knochen ist deutlich erhöht, der Behandlungsaufwand entsprechend größer.


    VG, AlterEgo

    Hallo M2,


    ich habe mal bei uptodate recherchiert. Hier wird der Cytosorbfilter bei "Investigational and ineffective therapies for sepsis" aufgeführt:


    "Among the existing sorbents, CytoSorb (porous polymer beads) appears to be the most promising in animal models with limited data in humans [22-25]. However, it does not remove the two more potent inflammatory molecules, endotoxin and interleukin-10."


    Wie würden Sie dies in Bezug auf das Nikolau-Urteil bewerten?


    VG, AlterEgo

    Hallo Cyre,


    aus chirurgischer Sicht muss ein "schwärzlich verfärbtes Jejunum bzw. Ileum auf einer Strecke von ca. 5cm" reseziert werden, da von eine Erholung der Durchblutung hier nicht ausgegangen werden kann. Der OPS 5-531.4 ist m.E. daher ausreichend, unabhängig davon, ob bei der Präparation zusätzliche Läsionen auftraten.


    Schönes Wochenende

    AlterEgo

    Hallo,


    Da muss ich widersprechen. Als Gangrän bezeichnet man eine Gewebsnekrose. Es handelt sich dabei um das Absterben von Gewebe durch eine länger andauernde Durchblutungsstörung. Dies ist unabhängig davon, ob es sich um Omentum, Darm oder auch Zehen handelt.


    Damit wäre die Diagnose K43.1 (Narbenhernie mit Gangrän) ausreichend. Der Aufwand wäre über die verschiedenen OPS-Codes abzubilden: Zusätzlich zur Hernienversorgung ist dann noch die Darmresektion oder eben die Omentumresektion zu kodieren.


    Viele Grüße und schönes Wochenende

    AlterEgo

    Hallo,


    was spricht hier gegen eine Kodierung mit dem OPS 5-695.00? Es wurde eine offen chirurgische Naht des Uterus durchgeführt.


    MfG AlterEgo

    Hallo kmffl,


    durch Absetzen einer Antikoagulation wird eine Thrombozytopenie nicht behandelt. Der ICD-Teil "nicht als transfusionsrefraktär bezeichnet" kann ohne eine Gabe einer Transfusion auch nicht beantwortet werden.


    Schönes Wochenende

    Hallo rokka,


    in der Verordnung steht : "Die jeweilige Vergütung wird für jede Patientin und jeden Patienten gewährt, bei der oder bei dem die nach § 1 Absatz 1 bereitgestellten Arzneimittel mit monoklonalen Antikörpern angewendet wurden."


    Einen Ausschluß für stationäre Patienten sehe ich da nicht.


    Allerdings steht in der Verordnung auch: "Die Vertragsparteien nach § 17b Absatz 2 Satz 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes und die Kassenärztliche Bundesvereinigung können eine von Absatz 2 abweichende Vergütung vereinbaren".


    Ob hier eine andere Vergütung vereinbart wurde, ist mir nicht bekannt.


    MfG, AlterEgo