Beiträge von K_B

    Hallo Horschi,

    Ihre Annahme ist korrekt.

    Wenn ein Aufenthalt über den Jahreswechsel hinaus andauert, starten die Zuzahlungstage ab dem 01.01. nicht wieder bei 0, sondern die bereits im alten Jahr begonnene Zählung wird fortgesetzt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Kanari,


    gerade im Bereich der Verweildauer erscheint es sinnvoll Falldialoge durchzuführen, da ein Großteil der "Treffer" auf diesen Bereich entfallen. Ein Falldialog für Kodierungen ist kassenseitig häufig mit Skepsis behaftet, da dort ja größtenteils Sachbearbeitende sitzen, die keinen oder nur wenig medizinischen Hintergrund haben.


    Wenn man allerdings die VWD über Falldialoge abwickelt, so könnte dies ggf. auch Auswirkungen auf die MD-Auffälligkeitsquote haben und es können für diese Fälle keine "Strafzahlung" geltend gemacht werden.


    Ich denke, dass man hier ganz individuelle Lösungen anstreben und finden sollte mit denen beide Seiten gut leben können. Z.B bei eigentlich vorgegebener 10%-Prüfquote verständigt man sich darauf, dass 5% MD-Prüfungen durchgeführt werden und 7,5% Falldialog. Sicherlich werden beide Seiten den Erfolg oder Misserfolg einer solchen Vereinbarung regemäßig controllen. Dies könnte aber sicherlich den Verwaltungsaufwand durch Eröterungsverfahren, Klagen, Strafzahlungen, usw. für beide Seiten verschlanken.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Herr Grahl,


    vielen Dank für diese Information.

    Wenn das Kriterium der Gutachteneingang wäre, könnte ich persönlich damit leben.

    Die Position des BMG würde jedoch bedeuten, dass die Kassen bereits jetzt die Leistungsentscheide ins neue Jahr "verschieben" könnten, was für all diese Fälle eine Aufschlagszahlung zur Folge hätte? Des Weiteren könnte ich mir vorstellen, dass Fälle, in denen die Kassen eine hohe Minderung des Abrechnungsbetrages erwirken konnten, nicht in einem Quartal abgeschlossen werden, in dem die Prüfquote nur bei 5% (und somit keine Aufschlagszahlung anfällt) liegt.


    Da mir dieses Schreiben nicht bekannt ist, könnten Sie dies ggf. anhängen?


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo NuxVomica,


    ich habe so ein Schreiben leider nirgendwo gefunden. Es wäre sehr hilfreich für (mögliche) zukünftige Diskussionen, wenn ich das irgendwo finden würde.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Frau Koch,


    vor diesem Thema hier war ich mir der von Ihnen geschilderten Ansicht ganz sicher (siehe mein erster Post in diesem Thema).

    Durch die ganzen anderen Ansichten war ich in den letzten Tagen wirklich verzweifelt und habe schon gedacht, dass nun alles umgeworfen werden müsste ^^


    Die Fragen die medman2 unter Punkt 3 aufgeworfen hat sind für mich eigentlich mehr als einleuchtend. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass man diesen Passus in beide Richtungen lesen kann.

    Haben Sie bezüglich Ihrer Meinungsänderung irgendwelche genaueren Klarstellungen erhalten?


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo medman2,


    meine persönliche Sichtweise deckt sich durchaus mit Ihrer.


    Ich denke lediglich, dass der Wortlaut "Schlussrechnung" - Stand jetzt - wenig Spielraum zulässt und jede (erneute) Erstellung einer Schlussrechnung meint :-/

    Auch wenn dies ungerechterweise dazu führt, dass die mögliche Prüfzahl erhöht wird.


    Freundliche Grüße

    Ich glaube, da haben Sie was falsch verstanden. Die Kassen haben bisher nur wenige Aufträge geschickt, weil Sie ja das 1. Quartal abwarten.

    Das mit den 2. Quartalen zurück, galt doch dann zur Ermittlung der neuen Prüfquote (im 3. Quartal 2020) und deren Ergebnis (Anzahl neg. Gutachten) aus dem 1. Quartal 2020.


    Auf die Problematik mit den Storno und Neuberechnungen sind Sie gar nciht eingangen. Diese gibt es auch im 3. Quatal 2019. Diese Problematik hat man doch ständig.


    Hallo!

    Entschuldigung, dass ich die eigentliche Frage überlesen habe. Habe mich wohl zu sehr mit der Prüfquote befasst:whistling:?(

    Bezüglich der Prüfquote bin ich auch weiterhin anderer Meinung als der Großteil (siehe Anlage von Frau Peter).

    Es würde ja bedeuten, dass sowohl das erste, als auch das zweite Quartal zwei mal für die Ermittlung der Quote herangezogen würden. Aber je nachdem wie weit Kasse und Krankenhaus hier auseinander liegen könnte ich mir vorstellen, dass es wieder mal auf einige Klagen hinaus laufen wird. Auch wenn eine gemeinsame Einigung häufig wünschenswert wäre.


    Zu ihrer eigentlichen Frage denke ich, dass auch die Korrekturen zählen, da im Gesetz lediglich von Schlussrechnungen gesprochen wird und auch die Korrektur eine (leider erneute) Schlussrechnung ist.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo!

    Wieso möchten Sie die Rechnungen des ersten Quartals als Grundlage für die Überprüfung der Quote nutzen?

    Als Grundlage für die Festlegung der Prüfquote des jeweiligen Quartals dienen die Rechnungen, die zwei Quartale vorher übermittelt wurden. In diesem Fall also das dritte Quartal 2019. Die maximal zu prüfenden Fälle sollten Ihnen also eigentlich schon länger bekannt sein und könnte nun einfach auf 5 % runtergerechnet werden.

    Allerdings werden doch sicherlich die meisten Kassen >5 % geprüft haben. Den Rückzug der überschüssigen Gutachten wird denke ich kaum eine Kasse so schnell umsetzen können.


    Mit freundlichen Grüßen :)

    Hallo,


    Sie möchten also mehr Beatmungsstunden angeben als die Gesamtdauer des Aufenthaltes betragen hat?

    Das halte ich doch für etwas abenteuerlich .


    Davon abgesehen ist der Entlassgrund 07 auch eine Entlassung. Somit sind nur die tatsächlich angefallenen Stunden zu zählen.


    Mit freundlichen Grüßen