Beiträge von HF

    Guten Tag papiertiger,


    meines Erachtens ist das mal wieder eine Auslegungssache des MDK. Ich sehe das genauso wie Sie. Bin gespannt auf hoffentlich weitere Kommentare.


    Gruß
    HF

    Hallo liebes Forum,


    ich möchte dieses Thema gern noch einmal aufgreifen. Ich stimme Findus zu. Entsprechend Anhang A der DKR "Grundregeln der Verschlüsselung (WHO)" wird explizit die Vorgehensweise zur "Findung" des richtigen Kodes beschrieben. Demzufolge sind für die Bestimmung der Schlüsselnummern sowohl das Alphabetische Verzeichnis als auch das Systemische Verzeichnis heranzuziehen. Und das Alphabetische Verzeichnis gibt als Verschlüsselung der kardiorespiratorischen Insuffizienz den Kode R09.2 vor. Zudem hat das BSG ganz klar formuliert, dass die Abrechnungsbestimmungen und Kataloge streng nach ihrem Wortlaut auszulegen sind und eigene Interpretationen nicht zulassen. Demzufolge ist eine kardiorespiratorische Insuffizienz über R09.2 abzubilden.


    Freundliche Grüße
    HF

    Hallo B.W.,


    bei Kodierung der I97.2 würden Sie sich darauf festlegen, dass die Hypotonie durch Narkosemedikamente herbeigeführt wurde. Das ist wahrscheinlich der Fall, wenn der RR direkt nach Einleitung runter geht, als Folge der Relaxantien. Aber wie Dr. Schaffert auch schreibt; kann ein RR-Abfall ebenfalls Folge eines konkreten Operationsschrittes sein. Und dann ist die I97.8 der spezifischere Kode.


    Freundliche Grüße
    HF

    Guten Tag,


    vorneweg; ich habe recherchiert wegen des Kodes, aber mein Problem ist ein anderes.


    Bei intraoperativen Kreislaufproblemen mit entsprechendem Vorgehen haben wir bisher immer den Kode I97.8 verschlüsselt. Bisher gab es diesbzgl. auch keine Probleme. Nun aber argumentiert der MDK plötzlich, dass es sich bei diesem Kode ja entsprechend seinem Wortlaut um eine Kreislaufkomplikation NACH einer medizinischen Maßnahme handelt und der Kode daher bei intraoperativen Problemen nicht angewendet werden darf. Wie sehen Sie das und haben Sie ggf. Argumentationshilfen für mich?


    Vielen Dank
    HF

    Guten Morgen,


    erst einmal, herzlichen Dank für die Antworten. Jedoch kommt der Pat. primär wegen eines entlgeisten RR. Ich verstehe daher nicht, aus welchem Grund I50.- die HD sei sollte. Natürlich wurde die Herzinsuff. mitbehandelt, aber als HD? Die Diskussion ging bisher lediglich um I11.- oder I10.- als HD. Bin jetzt etwas verwirrt. Hm... ?(


    Freundliche Grüße
    HF

    Guten Morgen liebe Forumsmitglieder,


    ein Pat. kommt mit einer schwer einstellbaren art. Hypertonie mit hypertensiver Engleisung stationär. Es besteht eine sekundäre Rechtsherzinsuffizienz bei hypertensiver Herzerkrankung. Was ist die HD? Wir sind uns nicht ganz einig. I10.01 oder I11.01 ???


    Vielen Dank


    HF

    Hallo liebes Forum,


    der bei uns prüfende MDK streicht Verweildauertage nicht nur am Anfang oder am Ende eines stationären Aufenthaltes, sondern auch "mittendrin", mit der Begründung, dass die Behandlung hätte "gestrafft" werden können. Wie sind da Ihre Erfahrungen diesbzgl. und wie kann man ggf. dagegen vorgehen?


    Herzlichen Dank
    HF

    Guten Tag Kodiersimone,


    m.E. ist die Kodierung so korrekt erfolgt. Eine solche Aussage habe ich bei unserem Begehungen noch nie zu hören bekommen.


    1. Es wurde eine gezielte Diagnostik durchgeführt; nämlich das MRSA-Screening. Schließlich ist dies keine reguläre Leistung. Oder etwa bei Ihnen? Und die Isolation an sich bedeutet ja auch schon einen Mehraufwand. Die Z29.0 ist immer dann zu kodieren, wenn der Patient isoliert wurde. Völlig korrekt. Und wenn keine \"Wunde\" vorlag, dann ist die U80.0 eben mit der Z22.3 zu verketten. So haben wir es immer gehalten und darüber gab es noch nie Diskussionen.


    Freundliche Grüße
    HF