Beiträge von GK-Nicole

    Guten Tag,


    wie kodiere ich folgenden Sachverhalt korrekt:


    Resektion von Os lunatum, Os triquetrum sowie Os scaphoideum bei carpaler Instabilität.

    Entspricht dies einer Amputation der Handwurzel - auch wenn es nur die 1. Handwurzelreihe ist?


    Freue mich über Anregungen


    GK-Nicole

    Guten Tag Forum,


    bei folgender Konstellation habe ich ein Brett vor dem Kopf, oder ist es wirklich unklar?!


    Es geht um die OPS-Kodierung einer TMT-Arthrodese 1-3.

    Ist der OPS 5-808.a6 korrekt (Addition der Gelenkfächer der verschiedenen Strahlen)

    oder 5-808.a4 + 5-86a.11 (Zählung des einzelnen Faches und Abbildung des Mehrfacheingriffes).


    Danke für Anregungen,


    GK-Nicole

    Hallo,


    m.E. ist das Problem, dass die 5-828 im Kapitel des endoprothetischen Gelenkersatzes beheimatet ist

    5-782.8 oder .9 scheidet aus, weil ja keine totale Resektion erfolgt ist, bleibt als Idee 5-785 mit 5-786?!


    GK-Nicole

    Guten Morgen Herr Breitmeier,


    vielen Dank für Ihren Gedanken. Da sieht man mal, wie man sich in die Irre leiten lässt. Die Diskussion im Rahmen der MDK-Begehung hat sich ausschließlich auf die Frage "mit oder ohne Inzision" bezogen und mein Focus lag auf der Verteidigung des abgerechneten OPS.

    Aber Sie haben natürlich völlig Recht, es war eine Exzision in toto mit anschließender histologischer Sicherung und keine Biopsie. Glücklicherweise hat sich die Kasse auf dem kurzen Dienstweg nun "meinem" Widerspruch anschließen können und die OPS-Korrektur auf die 5-702.1 anerkannt.

    Herzlichen Dank!


    GK-Nicole

    Guten Tag,


    ich habe eine Frage zur Kodierung einer Probeexzision am Scheidenstumpf bei PAP III und HPV-16. Es besteht Uneinigkeit bezüglich der Abgrenzung "mit oder ohne Inzision".


    Der OP-Bericht lautet wie folgt, Eingriff in Vollnarkose

    Desinfektion von Vulva und Vagina, Applikation von Lugolscher Lösung, es zeigen sich keine jodnegativen Zonen am scheidenende.

    Excision der gesamten Haut des Scheidenendes oberflächlich mit dem elektrischen Messer, Markierung bei 12h , linkslaterales Nachresektat, Markierung wundhöhlenfern bei 3h. Es herrscht Bluttrockenheit, Adaptation der scheidenhaut mit 3 Vicryl 2/0 U-Nähten.


    Ist dies nun der OPS 1-572 (hier im Inklusivum "intraop. Biopsie") oder 1-470.4 da keine Freilegung des OP-Gebietes erfolgt (was ja aber der Anatomie geschuldet ist?!)?


    Ich freue mich über Anregungen -

    GK-Nicole

    Guten Tag,


    bei uns im KH ist die Abbildung der endoskopischen Facettendenervierung immer noch ein großes, unzufriedenstellendes Thema.

    Leider hat es für dieses Jahr keine Anpassung bezüglich der Zuordnung zur I10 gegeben. Ich möchte daher nachfragen, aus welchen Gründen nicht und ob das nochmal ein Thema für die Vorschläge für 2020 ist?


    GK-Nicole

    Hallo zusammen,


    wir haben eine Fibrose nach Knie-TEP-Implantation durch eine arth. Artholyse therapiert. Die HD haben wir mit T84.8 kodiert, da unter Beachtung des Inklusivums mit dem Querverweis auf T82.8 ja die Fibrose aufgeführt ist. Die Kasse hat die Abrechnung prüfen lassen und der MDK konstatiert, dass die Diagnosestellung "Fibrose" stets einen histologischen Nachweis erfordert und ändert folglich unsere HD in T84.05 (I12C vs. I18B). Ist die die Forderung nach einer Histologie korrekt? Ich kann hierzu nichts finden und nach Rücksprache mit dem Operateur lag eine typische Fibrose (lt. OP-Bericht typische, massive Bridenbildung mit Verdickung Pseudokapsel; intraop. Prüfung der Prothese ohne Auffälligkeiten - keine Lockerung, kein PE-Abrieb).


    Ich freue mich über Meinungen. Danke!


    GK-Nicole

    Guten Morgen,


    [Änderung durch D. D. Selter]


    Meine Frage ans DIMDI:

    Guten Tag,

    im Rahmen meiner Kodiertätigkeit hat sich folgende Fragestellung ergeben, welche auch nicht auf mydrg.de zu einem Ergebnis geführt hat.

    Wie ist eine endoskopische Facettendenervation (in Narkose, im OP) abzubilden?

    a) 5-830.2 ohne separate Kodierung eines offen-chirurgischen Zugangweges, da ja endoskopisch oder

    b) 5-83a.0, da hier kein Zugang zu kodieren ist?

    Ich freue mich über eine klärende Antwort


    Das DIMDI hat enorm schnell geantwortet. Hier die sinngemäße Antwort:


    Für den geschilderten Fall ist ein Kode aus 5-83a.0 zu verwenden.



    Das Grouping-Ergebnis führt dann leider in die konservative DRG I68, so dass m.E. hier keine leistungsgerechte Vergütung erfolgt. :(


    GK-Nicole

    Guten Morgen,


    die Argumentation bezüglich des Aufwandes habe ich bereits versucht - erfolglos. Der MDK, zumindestens der für uns zuständige Gutachter, bewertet die Fälle nicht nach "Vergütungsgerechtigkeit" im Einzelfall, sondern klassifikatorisch i.S. einer korrekten Kodierung.

    Korrekte Kodierung = DRG (Erlös)


    GK-Nicole