Beiträge von schemmi

    Hallo MedCon_111,


    ja diesen Vorschlag gab es, er wurde von der Fachgesellschaft nicht unterstützt, da auch diese Kriterien nicht nachvollziehbar sind. Die Transplantation muss nicht Kortiko-... sein, es reicht Spongiosa. Der Nachweis des Defektes ist schwer, und bei einer Coxa profunda bzw. bei einer Protrusion liegt kein Defekt im Defektsinn sondern eine Formvariante bzw. Deformität vor.


    Gruss

    Hallo Herr Heller,


    können Sie das Vorgehen einmal spezifizieren. Pridiebohrung bedarf keiner Spongiosaplastik. Und so richtig schlau werde ich aus Ihrer Aussage nicht.
    Aber prinzipiell gelten die Hinweise bei 5-784 auch für arthroskopische Eingriffe.


    Gruß

    Hallo Herr Horndasch,


    Draht-Osteosynthese: Typischerweise Einbringen des Drahtes über zwei Kortikalices, andernfalls instabil. Die Fragmente werden gegeneinander gehalten. Intramedulläre Schienung: Der Draht wird unikortikal eingebracht und verklemmt sich im Markraum. Radiologisch lässt sich das sehr einfach unterscheiden.
    In Ihrem Fall Kodierung zwei.


    Gruß

    Hallo zusammen,


    die Bauteilsicherheit bezieht sich auf die Prothese und nicht auf die Prothesen-Knochen Interaktion. Die Bauteilsicherheit muss für jede Prothese für die CE-Zulassung definiert werden und ist daher den Herstellern bekannt. Wird beispielsweise eine Prothese aus Schaft und Hals mittels einer Schraube verpresst, so dient diese Schraube typischerweise der Bauteilsicherheit. Gleiches kann für wedges gelten. Wird aber eine Prothese distal über Schrauben im Knochen verankert, dienen diese der Prothesenverankerung, die Bauteilsicherheit der Prothese ist hierdurch nicht beeinträchtigt, diese Schrauben sind nicht zu zählen.


    Da die Bauteilsicherheit bei Zulassung definiert werden muss, ist es somit nachvollziehbar, ob die Schraube oder das Metallteil ein elementarer Teil der Prothese ist und somit mitgezählt werden muss. Hier sind nun auch die Hersteller gefragt diese Information an die Kunden weiterzugeben. Und somit sollte (hoffnungsvoll) der Streit mit den Kostenträgern aufhören, ob die Schraube oder ähnliches mitzählt oder nicht. Das war der Hintergedanke und Konsens, an dem der MDK/MDS mitgearbeitet hat. Eine andere transparente und nachvollziehbare Definition ist keinem eingefallen.


    Gruß

    Hallo GenS


    keine Abbildung der Schrauben. Sie machen ja keine Osteosynthese sondern eine PE-synthese. Und dafür gibt es keinen Kode. Und ohne die Schrauben bekommen Sie die Überhöhung nicht fest, also integraler Bestandteil diese Vorgehens.
    Gruß

    Hallo Herr Barthel,


    normalerweise ist die LCS-Prothese ein bikondylärer Oberflächenersatz. Oder was bringt sie auf die Idee, dass es sich um eine Sonderprothese handeln könnte ?


    Gruß

    Hallo HOTO12,


    die Frage ist doch welche Form der Hallux-OP (Es gibt mehr als 150). Und ob die Spongiosaplastik therapeutisch ist. Gerade bei distalen Osteotomien wird diese gerne kodiert, obwohl nur eine iatrogene Knochenläsion durch den Sägeschnitt erfolgt ist. Es gibt wenige Fälle der Hallux-Chirurgie, in denen eine Spongiosaplastik 1. medizinisch indiziert und 2. korrekt zu kodieren ist. Da hierdurch das Entgelt erheblich steigt wird hier entsprechend häufig ein Mißbrauch betrieben. Typischerweise sind hier die MDK-Gutachten zumeist korrekt.


    Also bitte die Frage bzw. den Fall präzisieren, dann kann auch geholfen werden.


    Gruß

    Hallo M.P.


    Oxinium Prothese - soweit bikondylär wird als bikondylärer Oberflächensersatz mit dem Zusatzkode hypoallergene Prothese kodiert. Die Sonderprothesen sind nicht abschließend definiert. Aber die Oxinium Prothese ist halt keine.


    Gruß