Beiträge von Carotthat

    Hallo Herr Konzelmann,


    das kann ich so akzeptieren, nur leider wurde die Patientin von unserem Haus mit dem Papillarmuskelabriß _ins_ Zentrum zur Herzoperation verlegt. Und dann kann ich ja die "aufwendige" OP noch nicht kodieren.


    Vorschlag meinerseits: HD Papillarmuskelabriß, ND Gonarthrose
    und keine ICPM (schade für die Chirurgen)


    Oder?


    Schönen Abend noch :lickout:

    Hallo Herr Konzelmann,


    das kann ich so akzeptieren, nur leider wurde die Patientin von unserem Haus mit dem Papillarmuskelabriß _ins_ Zentrum zur Herzoperation verlegt. Und dann kann ich ja die "aufwendige" OP noch nicht kodieren.


    Vorschlag meinerseits: HD Papillarmuskelabriß, ND Gonarthrose
    und keine ICPM (schade für die Chirurgen)


    Oder?


    Schönen Abend noch :dance1:

    Liebe NG,


    kurz bevor ich in den (wohlverdienten) Urlaub entfleuche, noch eine aktuelle Frage:


    Patientin mit vorbekanntem Aortenklappenersatz und jetzt Gonarthrose. Die Unfallchirurgie implantiert eine Knie-TEP und am zweiten postoperativen Tag erleidet die Dame leider eine myokardiale Ischämie mit daraus folgendem Abriß des Papillarmuskels (der Mitralklappe) und konsekutivem Linksherzversagen...
    Es folgt die Verlegung in ein Zentrum für Herz-Thorax-Chirurgie.


    Wie wird das kodiert???


    Ich hab alles mögliche ausprobiert, aber es kommt immer eine FehlerDRG heraus...


    Schönes WE,


    Caro aus sunny bavaria :dance1:

    Hallo Herr Rembs,


    auch ich hab das mal gelesen, und mir fällt nur dazu ein:


    :D Das ist nur im zweiten Staatsexamen nachzuweisen, danach nicht mehr...


    ... siehe unser gesamtes Gesundheitssystem.


    Caro.
    :dance2:

    Gut, NG, also hatte ich recht - zumindest mit einem Punkt...


    Und was war mit der Nennung der ICDs auf dem Entlaßbrief (an den Hausarzt; bei stationären Patienten). Mein Chef will das nämlich, aus dem Grunde der Abrechnung - ist hier zwar falsch, weil stationäre Patienten ja über die DRGs (bald) abgerechnet werden. Aber MUß die ICD genannt werden?


    Gruß aus dem jetzt schwülen und bedeckten Niederbayern an den Rest von D...


    Caro.
    :dance2:

    Liebe NG,


    gottseidank gibt es ja jetzt so ein offtopic Forum:


    Und ich bin wirklich offtopic::hasi:
    Stimmt es oder irr' ich mich, daß es bestimmte Regelungen gibt, was auf einem Entlaßbrief, also dem Brief, den der Hausarzt vom KH bekommt, an ICDs (jetzt noch) stehen mu?
    :roll: Ich erinner mich nämlich, daß neben der HD auch die ND mit den zugehörigen ICDs verschlüsselt werden müssen - genau so, wie bei den Medikamenten auch die Generika genannt werden müssen...


    Bloß ist mir auch noch die Quelle entfallen :smokin:


    Also, hab ich Recht und wo stand das???


    Grüße aus dem warmen und noch immer sonnigen Niederbayern8)

    Hallo liebe NG!


    Das mit der Beatmung ab Aufnahmezeitpunkt Klinik würd ich nicht so sehen - es gibt mehrere Quellen (ua auch aus Münster), die sagen, der Beatmungsbeginn ist die Intubation, egal wo und wann. Wichtig ist halt noch die evtl. nachfolegende Operation wegen der 24h-Regel.


    Gruß aus Bayern...

    Hallo liebe Codierer...


    Ein bißchen off-topic aber dennoch erlaubt, denke ich:


    * Gibt es einen offline grouper?
    * Wie hoch ist der Basisfallwert für Australien und wie hoch soll er in Deutschland sein?


    Gruß aus Bayern.
    :smokin:

    Und jetzt wieder mal was Neues, weil wir schon recht weit vom Ursprungs-Thread "Intensivmedizin" abgekommen sind (aber dennoch nicht ungewollt ;))


    Wie kodiere ich denn nun den Langlieger auf der Intensiv, der zu gut für die ICU, aber zu schlecht für die Normalstation ist (der sog. Päppelpatient)???
    Und die Arztbegleitung bei notwendigen Diagnostikfahrten bei intubierten Patienten?
    Und der katecholaminpflichtige Patient, der nur mit Höchstdosen an Noradrenalin am Leben gehalten werden kann (nur der Beatmungs-OPS wäre doch schlicht untertrieben)???


    In diesem Sinne, noch einen schönen Sonntag...

    Interessant.


    Was mir persönlich aber dennoch unverständlich bleibt, ist die Kodierung einer "Nierencyste" als Zufallsdiagnose beim Abdomenultraschall sowie die bereits seit Jahren bestehende Hypercholesterinämie (ohne pAVK-Patienten oder HI-Kandidaten).
    Somit läuft ja alles darauf hinaus, aus einem "gesunden", mit einer Einweisungs- bzw. Aufnahmediagnose aufgenommenen Patienten einen "multimorbiden" mit mindestens zehn (teilweise für den Fall irrelevanten) Diagnosen aus der ICU zu entlassen (auch hierfür gab es bereits einmal einen Artikel im dt. Ärzteblatt, _nur_ zu dem aktuellen Fall relevante Diagnosen zu kodieren).


    Kann das Sinn und Zweck sein, eine Diagnosenliste zu haben, die teilweise länger ist als der Velegungsbrief?


    Und was mich vor allen Dingen am meisten fasziniert, ist die (mir nur schwer mögliche) Trennung zwischen pathologisch und patho-physiognomisch bei einer "postoperativer" resp. Partialinsuffizienz (bei Spontanatmung mit einem pO2 von 75mmHg und der "postpoperativen" Anämie mit einem Hb-Wert von 10mg/dl; gerade hier ist ja die "Über"kodierung sehr gut möglich.


    Die OPS-Kodierung ist ja sowieso nur noch eingeschränkt möglich, aber auch hier eine Anmerkung: Werden die im OP-Saal (anästhesiologisch) erbrachten Leistungen (Transfusion, ZVK-Anlage) auch, wie bereits angesprochen, dem Gesamtbudget zugerechnet, oder soll auch hier die ICU _nochmal_ einen OPS-Kode eingeben?


    Danke und Gruß.

    Aha, gut dann lassen Sie es mich anders formulieren:


    Bringt es für die Intensivmedizin (im Speziellen das Anästhesie- bzw. ICU-Budget und im Allgemeinen für den gesamten Krankenhausaufenthalt) etwas, so Diagnosen wie "postoperative Immobilisation" oder "postoperative resp. Partialinsuffizienz" (alles T-Codes) zu kodieren?
    Weil damit kommt man nämlich dann auf eine "Massiv-Kodierung" mit ca. 20 Diagnosen auf einen Fall, wo eine fragwürdiger als die andere ist und vollkommen unübersichtlich wird?!


    Gruß.