Beiträge von Dirk_Greunig

    Hallo Group,


    wie haltet ihr die Berechnung der Beatmungsstunden wenn der Patient
    bereits an der Einsatzstelle intubiert wurde (vom eigenen NEF/RTH oder einem fremden Rettungsmittel)? Da wir gelegentlich Patienten auch direkt von der Unfallstelle mit mehreren Stunden Transportzeit bekommen (ich weiß, sollte es heute eigentlich nicht mehr geben, aber das hat sich noch nicht überall rumgesprochen...), ist schon entscheident, ob die Beatmung mit der Intubation beginnt oder erst bei Einlieferung ins Krankenhaus.


    Herzliche Grüße


    Dirk Greunig
    --
    Stabsstelle für Diagnoseverschlüsselung
    und medizinische Qualitätssicherung
    BG Unfallkrankenhaus Hamburg


    Hallo Herr Jacobs,
    :besen:
    natürlich ist mir klar, dass dies kein System jemals schaffen wird - wir hoffen deshalb, dass auch unsere Politiker das noch verstehen und erkennen, dass es tatsächlich Patientengruppen gibt, die aus jedem noch so guten System herausfallen. Übrigens beschränken wir uns bei der Datenerfassung auf die wirklich relevanten - teuren, zeit- oder personalintensiven Prozeduren und beachten natürlich auch die - in diesem Punkt nicht so ganz glücklichen - Kodierrichtlinien z.B. zum Verbandwechsel (auch wenn es schade ist, denn für durchschnittlich 40 - 60 Verbwechsel in Narkose muss man schon ein bischen Aufwand treiben und darf ihn nur einmal verschlüsseln...).


    :kong: :kong:
    Damit da keine Unklarheit auftritt: wir sind der Meinung, daß Brandverletzte, Schädel-Hirn-Traumatisierte und Querschnittgelähmte nicht in einem Fallpauschalensystem gerecht und sinnvoll abgebildet werden können - meine Ausführungen sollten dies nur deutlich machen!


    :smokin: :smokin:







    --
    Stabsstelle für Diagnoseverschlüsselung
    und medizinische Qualitätssicherung
    BG Unfallkrankenhaus Hamburg

    Hallo Forum,


    bei der Behandlung Schwer-Brandverletzter sind 45 Prozeduren sicher nicht ausreichend - selbst wenn wir die weniger relevanten Tätigkeiten weg lassen, komme wir bei einigen Patienten (Liegedauer auf Intensiv 6 - 12 Monate) auf deutlich mehr...:lickout: ;(


    Mgf
    --
    Stabsstelle für Diagnoseverschlüsselung
    und medizinische Qualitätssicherung
    BG Unfallkrankenhaus Hamburg

    Hallo DRG-Freunde (?),


    im Rahmen der Einführung der Fallpauschalen hat sich auch im SGB V
    die Verpflichtung zur regelmäßigen Erstellung eines Qualitätsberichtes
    ab 2005 eingeschlichen. Hat schon jemand eine Ahnung, welche Daten, Informationen usw. wir dafür benötigen werden und in welcher Form
    die Berichte dann veröffentlicht werden sollen??


    Herzliche Grüße


    D. Greunig


    :dance1:

    Hallo Herr Sommerhäuser,


    ich hätte keine Bedenken, die Transfusion eines TK-Pools
    als 5 Einzelgaben zu verschlüsseln: die Verschlüsselung soll
    ja den tatsächlichen finanziellen, materiellen und personellen
    Aufwand darstellen und TK-Pools haben nun einmal auch ihren Preis.


    Ähnlich sehe ich das bei EK-Gabe bei Neugeborenen: die Präparate
    werden hier aus einer großen "Verpackung" mit erheblichem Zeit-
    und Arbeitsaufwand in kleinere Gebinde abgefüllt - eine Aufwand,
    den nicht jede Einrichtung erbringen kann. Auch bei der Transfusion
    fallen jedes mal entsprechende Kosten (Durchführung, Material,
    Überwachung, Dokumentation, Wirksamkeitskontrolle) an, so daß
    ich hier auch jede einzelne Transfusion verschlüsseln würde.
    Der Begriff Erythrozyten-Konzentrat kann auch gut für das eigentliche
    Produkt stehen und nicht nur für den gesamten Beutel...


    Weiterhin viel Spaß


    D. Greunig


    :dance1: