Beiträge von MiChu

    Da haben Sie natürlich Recht.




    Aus den wenigen Angaben ist es eine Vermutung. Aber einiges spricht dafür:

    1. Offensichtlich wurde vom MD keine Fehlbehandlung / Behandlungsfehler aufgezeigt.
    2. Die Beschreibung „vor Infusion erniedrigt aber im Normbereich, nach Gabe und dann p.o. wieder Abfall der Werte (zwar auch noch im Normbereich)“. Hier hätte ich nach Gabe eine Stabilisierung erwartet, wenn nicht gab es offensichtlich einen Grund. Auch ich habe Medikamente gegeben obwohl alle Werte im Normbereich lagen, aber ich das Gefühl, die Erfahrung hatte das sich dies ändert. Also lieber proaktiv handeln, als der Problematik hinterher laufen.
    3. Ich behandle Patienten und keine Werte. So hat sich die Einstellung z.B. zur Gabe von Ery-Konzentraten im Laufe der Jahre geändert. Heute wird in vielen Fällen bei erniedrigten Werten (unterhalb der Normwerte) auch abgewartet.
    4. Auch eine prophylaktische Behandlung ist eine Behandlung. Solange diese nicht gegen Leitlinien / ärztliche Erfahrung gerichtet ist. Aber auch wenn Leitlinien etwas anderes sagen, kommt es immer auf den Einzelfall an.

    Von daher wären natürlich mehr Infos gut.




    Ich möchte nur dafür werben, dass die Behauptung des MD „prophylaktische Gabe“ nicht per se die Kodierung ausschließt.

    Hallo,


    Es ist die alte Leier von der Situation „warte bis es dem Patienten schlecht geht und dann kann ich MD konform behandeln und kodieren“


    Hier hat sich offensichtlich der Arzt entschieden frühzeitig „…präop. Gabe bei niedrigen Thrombo´s (aber noch im "Normalbereich")…“ zu intervenieren. Dies offensichtlich sogar in weiser Voraussicht „…dann p. o. bei erneutem Abfall der Werte (aber auch hier noch im "Normalbereich")…“.


    Die Behandlung hat stattgefunden und es handelt sich offensichtlich nicht um eine Fehlbehandlung / Behandlungsfehler.


    Erinnert mich auch an die Aussagen mancher Gutachter: die i.v. Antibiose hatte bereits am Tage xy oralisiert werden können, oder Indikation zur Sauerstofftherapie sei nicht gegeben


    Und was ist damit:
    Die Gutachterinnen und Gutachter des Medizinischen Dienstes sind bei der Wahrnehmung ihrer fachlichen Aufgaben nur ihrem Gewissen unterworfen. Sie sind nicht berechtigt, in die Behandlung und pflegerische Versorgung der Versicherten einzugreifen.

    Hallo,


    m.E. sind Sie Ihrer Mitteilungspflicht nachgekommen. Alles Weitere kann der MD klären.


    Ich kenne Kostenträger, die nur das schwere OSAS als vollstationäre Behandlungsnotwendigkeit anerkennen wollen. Und dann kommt immer die Diskussion ob noch andere ND notwendig sind.


    In der Sache, ist aber auch bei Benennung des leichteren OSAS man der Mitteilungspflicht nachgekommen.


    Wenn Sie den Fall aber direkt mit der KK einigen möchten:


    obstruktives Schlafapnoe Syndrom (OSAS)

    mittelschwer/schwer (mittelschwer: Apnoe-Hypopnoe-Index zwischen 15 und 29 pro Stunde; schwer: Apnoe-Hypopnoe-Index von mind. 30 pro Stunde)

    Quelle: Internet

    Hallo,

    Die Beurlaubung ist ja vertraglich in der FPV geregelt,

    Ja: "...Eine Beurlaubung liegt vor, wenn ein Patient mit Zustimmung des behandelnden Krankenhausarztes

    die Krankenhausbehandlung zeitlich befristet unterbricht, die stationäre Behandlung jedoch noch nicht abgeschlossen ist..."


    Dazu ist ggf. auch was im jeweiligen Landesvertrag ausgeführt.


    Leider mal wieder unbestimmte Rechtsbegriffe im Text.


    Als Krankenhaus brauche ich nicht zuzustimmen.


    Und war den die zweite OP schon geplant?


    Ich habe das nie verstanden, warum die Wiederaufnahme unter der selben IK anders vergütet wird, als die nachfolgende Aufnahme unter einer anderen IK.


    Für mich war Beurlaubung immer nur aus "einem wichtigen unaufschiebbaren Grund", kurzzeitig (max. 2Tage). Aber das ist nur meine Auffassung, mit der ich ganz gut gefahren bin.

    Guten Morgen

    .... geplante Folgeoperation ansehen und die Fälle daher unter Anwendung der Beurlaubungsregeln nach BSG und FPV zusammenfassen...

    Bitte bedenken Sie, dass die "künstlichen" Regelungen des BSG nicht mehr gelten:

    §8 Abs. 5 S. 3 KHEntgG in seiner Fassung ab 2019 lautet:

    „In anderen als den vertraglich oder gesetzlich bestimmten Fällen ist eine Fallzusammenführung insbesondere aus Gründen des Wirtschaftlichkeitsgebots nicht zulässig.“

    Dies gilt m.E. auch für die Beurlaubung.

    Ich würde mit der Beurlaubung sehr zurückhaltend umgehen.

    Hallo,

    ich würde zuerst die Leistungserbringer fragen, ob Ihr Bericht vollständig ist.

    Ggf. wurden die Leistungen durchgeführt, aber leider nicht ausreichend schriftlich erfasst.

    Guten Morgen,

    Kann man das vielleicht auch unter Corona-Folgeschäden verbuchen? Die wenigen MDK02´s wegen angeblich nicht indizierter CoVid-Tests haben uns fürs 2. Quartal knapp unter die 60% - Grenze gebracht und damit gibts im nächsten Quartal 10% Prüfquote und Strafzahlungen. Sonst wären es 5% und keine Strafzahlungen.

    Natürlich ist es schmerzhaft mit diesem Fall unter die 60% Grenze gekommen zu sein. Aber waren die COVID 19 Tests nicht (medizinisch) indiziert, oder haben Sie zu viele abgerechnet.

    Formal nicht zu beanstanden.


    Ich gehe davon aus, dass auch Sie Gutachten (in dem zugrundeliegenden Quartal) haben, in welchen Sie erfolgreich Widerspruch eingelegt haben bzw. haben werden.


    Aktuell laufen bei uns u.a. Widersprüche in denen die Gutachter offensichtlich dokumentierte Daten nicht erkannt haben oder falsch interpretieren.

    Diese im „zweiten Anlauf“ positiven Gutachten haben keinen Wert mehr für uns. Wir prüfen hier die juristische Möglichkeit eines vorläufigen Rechtsschutzes.


    Leider sind wir zurzeit noch nicht vollständig in der Lage die Statistische Auswertungen zur Abrechnungsprüfung des GKV-Spitzenverband zu verifizieren. Die Kritik der Intransparenz bleibt bestehen.


    Über eine offensivere Diskussion durch die DKG würde ich mich sehr freuen.