Beiträge von MiChu

    Hallo,


    ich hänge mir mal hier dran.


    Im OPS wird als Mindestmerkmal eine ständige ärztliche Anwesenheit auf der ITS gefordert.


    Ist diese auch durch einen Bereitschaftsdienst (Arzt ist nur für die ITS zuständig), der sich unmittelbar auf der ITS befindet, erfüllt?

    Hallo,

    ich hänge mir mal hier dran.


    Es geht um die Entfallende Prüfbegrenzung


    Die KK haben offensichtlich angefangen Häuser die im 3.Quartal 2020 unter 20% nicht geminderte Schlussrechnungen hatten, über den Entfall der Prüfbegrenzung zu informieren. Damit seien im 1. Quartal 2021 Prüfungen über 12,5% in den jeweiligen Häusern möglich.


    Dies betrifft mind. 21 Häuser.


    Wie sehen Sie die Regelungen zur Aussetzung und Begrenzung der Prüfquote in 2021?

    Hallo,

    danke für die Einschätzung.


    Wir hatten in diesem Fall eine dritte Teamsitzung. Diese erfolgte am 29.4.


    Also korrekt ist der Ablauf wie folgt:


    Beginn der GeriKB am 10.4.

    1.       Teambesprechung am 15.4.

    2.       Teambesprechung am 23.4. (24.war Fehler von mir)

    3.       Teambesprechung am 29.4.

    Beendigung der GeriKB und Entlassung am 30.4.


    Der MDK fordert wie folgt:


    Die Durchführung der Teambesprechung als elementarer Bestandteil der geriatrisch frührehabilitativen Komplexbehandlung ist jeweils mind. 1x/Behandlungswoche, d.h. innerhalb von 7 Behandlungstagen durchzuführen. Bei Durchführung bezogen auf eine Kalenderwoche wären Abstände zwischen einzelnen Teamsitzungen bis zu 14 Behandlungstagen denkbar. Dies widerspricht dem Behandlungsansatz der Komplexbehandlung mit regelmäßiger, multidisziplinärer Abstimmung des Behandlungsplans im Rahmen der Teambesprechungen.


    Der Abstand zur 1. Teambesprechung beträgt mehr als 7 Behandlungstage, damit sind die Mindesmerkmale nicht erfüllt.


    Ich kann dies aus den Mindesmerkmalen des OPS nicht erkennen. Die Überlegungen über eine Sinnhaftigkeit bzw. der Behandlungsgedanke des MDKs sind für sich genommen nachvollziehbar. Aber in unserem Falle erfolgte die 2. Teambesprechung 9Tage nach der ersten Besprechung. Um eine optimale Versorgung unserer Pat. zu gewährleisten erfolgen die Teambesprechungen immer an festgelegten Wochentagen. In diesem Fall führten die Osterfeiertage dazu, dass die Teambesprechung eben erst 9 Tage nach der 1. Teambesprechung erfolgte.


    Für uns hat eine Teambesprechung in der ersten Behandlungswoche, eine in der zweiten Behandlungswoche und eine in der dritten Behandlungswoche stattgefunden.


    Liegen wie in Hinblick auf den OPS 2019 mit unseren Überlegungen daneben?

    Hallo Erwin,


    Danke für die Rückmeldung. Wo sehe was falsch?


    Ja, in unserem Fall geht es um einen Fall aus 2019.


    Im OPS 8-550.- aus 2019 heißt es:


    •Die wöchentliche Teambesprechung erfolgt unter Beteiligung aller Berufsgruppen einschließlich der fachärztlichen Behandlungsleitung. Die für diesen Kode erforderliche wochenbezogene Dokumentation ist erfüllt, wenn sie die Ergebnisse der bisherigen Behandlung und die weiteren Behandlungsziele umfasst. Hierfür sind die Beiträge der patientenbezogen beteiligten Berufsgruppen ausreichend


    Woraus liest du eine 7 Tage „Abstand“?


    Für mich würde die Woche mit dem Beginn des OPS/ Komplexbehandlungsbeginn beginnen zu zählen. Und was spricht dagegen, wenn ich die erste Teambesprechung am 2. Behandlungstag durchführe und die zweite Teambesprechung am 12. Behandlungstag?

    Hallo,


    wie ist aus Ihrer Sicht der Passus im OPS 8-550:



    Wöchentliche Teambesprechung unter Beteiligung aller Berufsgruppen einschließlich der fachärztlichen Behandlungsleitung mit wochenbezogener Dokumentation bisheriger Behandlungsergebnisse und weiterer Behandlungsziele



    im Hinblick auf „Wöchentlich“ zu verstehen.


    Hintergrund ist folgender Fall:


    Beginn der Geri-Komplexbehandlung: 10.4.


    Erste Teamsitzung: 15.4.


    Zweite Teamsitzung: 24.4.


    Ende der Geri-Komplexbehandlung: 30.4.


    Bitte Problematik evtl. Samstage, Sonntage u./o. Feiertage nicht beachten.


    MDK sagt: Abstand zwischen 1. und 2. Teamsitzung mehr als 7Behandlungstage, daher sind die Mindesmerkmale nicht erfüllt.

    Hallo,

    Danke für die Hinweise.


    Wie wäre dann ein Prüfanzeige im 4.Quartal, in dem eine Fallzusammenführung mit einem angefragten Fall aus dem 3. Quartal zu werten? Auch nur einmal zu zählen? Und wenn ja, für welches Quartal?


    Ich denke eine Stornierung ist anders zu werten als ein Folgeauftrag.


    Natürlich gibt es Überlegungen (denke auf beiden „Seiten“) wie das System „ausgetrickst“ werden kann, aber es geht mir primär um die Zählweise.

    Hallo,


    möchte mich hier anhängen.


    Im 3. Quartal wurde ein Fall durch Prüfanzeige eingeleitet. Wir haben Unterlagen versendet. Im gleichen Quartal wurde die Rechnung durch uns storniert (Fallzusammenführung) und eine neue Rechnung erstellt. Die Prüfung wurde danach durch die KK storniert.

    Eine neue Prüfung wurde eingeleitet. So weit so gut.


    Jetzt das Problem:


    Die neue Prüfung wurde im 4. Quartal für den Gesamtfall eingeleitet. Wenn ich nun alle Prüfungen im 4. Quartal zusammenzähle, wurde die Prüfquote dieser KK um einen Fall überschritten.


    Frage wie ist diese „neue“ Prüfanzeige (für den Gesamtfall) zu werten/ zu zählen?

    Hallo,

    Danke für die Rückmeldungen.

    Hallo Michu,

    dann transportieren Sie den Patienten doch während des stationären Aufenthaltes in eine Dialyseinrichtung, die die Leistung selbst abrechnen kann. Sie haben dann zwar das Problem der Transportkosten, können das ZE aber nicht abrechnen.

    Gruß

    S. Stephan

    Der Transport war aus medizinischen Gründen nicht möglich.



    Hallo Michael,

    wenn Ihr keine eigene Dialyseabteilung habt, dann stellt die erbringende Institution die Rechnung nicht an Euch (wie bei Konsil) sondern an die Kasse.

    Die vertragliche Situation ist hier so, dass wir die Dialyse beauftragen und diese mit uns abrechnet.


    Mir geht es eigentlich nur um die Frage, ob bei der Fallkonstellation ein Zusammenhang mit dem Grund der Krankenhausbehandlung gesehen wird oder nicht.


    Pat. mit bekannter dialysepflichtiger Niereninsuffizienz kommt zur Angiographie des Cephalica Shuntes. Es erfolgte die Rekanalisierung.

    Sprich: ist die Niereninsuffizienz „Ursache“ der Angiographie des Cephalica Shuntes

    Hallo,


    für mich ist der Keim zu verschlüsseln.

    1. Aufwand in Form von Antibiogramm (wenn im stationären Aufenthalt durchgeführt, auch wenn Ergebnis nach Entlassung eintrifft)
    2. Ausrufezeichenkodes
      Ggf. wenn es sich um einen Kode mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnete Kategorien/Kodes, die obligatorisch anzugeben sind (nicht optional): Tabelle 2 zu DKR D012

    Hallo,

    Danke für die Rückmeldungen.

    Es sind m.E. folgende Regelungen zu beachten:


    Grundsatz zur Abrechnung:

    Gemäß § 2 Abs. 2 Satz 3 KHEntgG gehört eine Dialyse nicht zu den Krankenhausleistungen, wenn:

    • Hierdurch eine entsprechende Behandlung fortgeführt wird (der Patient war schon vor der Krankenhausbehandlung dialysepflichtig)
    • Das Krankenhaus keine eigene Dialyseeinrichtung hat
    • Kein Zusammenhang mit dem Grund der Krankenhausbehandlung besteht.

    Sind alle diese Voraussetzungen gleichzeitig gegeben, sind die Leistungen dem Erbringer von den Krankenkassen gesondert zu vergüten, da es sich nicht um allgemeine Krankenhausleistungen handelt.


    Fällt nur eines der vorgenannten Ausschlusskriterien weg, wird aus der Dialyseleistung eine allgemeine Krankenhausleistung.


    Dies gilt ebenso für die in diesem Zusammenhang entstehenden Transportkosten.



    Wir haben keine eigene Dialyse(-abteilung). In den strittigen Fällen besteht vor Krankenhausbehandlung schon eine dialysepflicht. Es geht in diesen Fällen immer nur um den Zusammenhang mit der Krankenhausbehandlung.



    Daher meine Frage.

    Gruß

    MiChu