Beiträge von sbrand

    Hallo,

    ich danke herzlich für die Antworten auf meine neutral formulierte Frage.

    Insbesondere der letzte entspricht meiner Überzeugung und unserer Kodierung, so dass ich nun einen entsprechenden Widerspruch gegen das MD-Gutachten, in dem anders beurteilt wurde, einlegen werde.

    Viele Grüße,

    S. Brand

    Hallo liebes Forum,

    wie viele Segmente werden kodiert, wenn eine bestehende Spondylodese nach Entfernen der alten Stäbe, aber Belassen der Schrauben verlängert wird? Beispiel: alte Spondylodese L4 -S1, Verlängerung nach oben auf L1-S1.

    Wie ist die Kodierung bei Revision oder Austausch der alten Schrauben?

    Danke vorab und viele Grüße

    S. Brand

    Hallo zusammen,


    habe 2 Fragen:

    erstens: bei der Prüfung der Prüfquoten pro Krankenkasse stolpern wir über Kassen mit wenig Fällen und daher hohen Quoten bei nur 1 oder 2 Prüfungen. Ich finde nicht mehr, wo geregelt ist, wie in solchen Fällen die max. Prüfanzahl zu ermitteln ist. Irgendwo steht es aber...

    Kann jemand helfen?

    Zweitens: wo werden die Anzahl Schlussrechnungen pro Kasse,Quartal und Krankenhaus veröffentlicht, die der MD für seine Aufgabe braucht, zu viele Prüffälle zurück zu geben? Wird das eine "nur interne" Veröffentlichung zwischen Kassen und MD-Spitzenverband oder eine echte?


    Danke für ein weiteres Stück Klärung im undurchsichtigen Geschehen und viele Grüße,

    sbrand

    Hallo,

    heute sind bei uns erstmals Schreiben einer großen KK eingegangen, in denen einerseits die MDK-Prüfung angekündigt wird, andererseits aber mitgeteilt wird, dass die potenziell strittigen Punkte kassenseitig schon jetzt von der Rechnung abgezogen werden und somit eine reduzierte Zahlung erfolgt.

    Ich hörte, dass dies in anderen Bundesländern schon länger gängig ist.

    Gibt es dazu schon irgendwo Erfahrungen, welche Schritte nötig/sinnvoll/erfolgversprechend sind? Gibt es schon Klagen oder Rechtsprechungen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Handlungsweise einfach so hingenommen wird.

    Viele Grüße,

    s.brand

    Hallo Forumsleser,


    wie gehen Sie mit Fällen um, bei denen das stationäre Potential aberkannt wurde, allerdings kein entsprechendes ambulantes Angebot im Umfeld besteht?

    Ist die fehlende ambulante Verfügbarkeit Berechtigung, einen Fall stationär zu führen?

    Hier geht es z. B. um die LZ-pH-Metrie mit gleichzeitiger Impedanzmessung, die technisch und personell aufwendig ist. Aber auch die orale gastroenterologische Endosonographie gehört dazu.


    Vielen Dank vorab für alle Antworten!

    Gruß

    S.Brand

    Hallo,


    bei uns hat eine Kasse nach einem Gutachten, das durch Kodieränderung eine Erhöhung des Rechnungsbetrages um ca. 430 € bewirken würde, einen Leistungsentscheid geschickt, in dem es heißt: "Gutachten hat keine Beanstandungen ergeben". Also zahlen die lieber 300 € statt 430 €... Diese Variante kannten wir bisher nicht.... Bin gespannt, wie auf die Kodieränderung, die wir selbstverständlich umsetzen, reagiert wird. Vermutlich wird sie abgelehnt, da nach Begehung erfolgt. Das hatten wir bei der Kasse bereits.


    Dazu noch eine Frage an merguet zu Ihrer folgenden Aussage:

    Einfachste Konstellation: KK prüft die HD. HD ändert sich, aber zugunsten des KH mit Mehrerlös. Kasse weist ab. Haben wir beklagt und gewonnen. Berufung nicht zugelassen, derzeit Nichtzulassungsbeschwerde der Kasse beim LSG.

    Wären Sie so nett, das Urteil öffentlich zu machen? Ich würde es unserer Kasse gerne präsentieren...


    Gruß,

    S. Brand

    Guten Morgen,


    bei uns sind die ersten MDK-Gutachten angekommen, wonach (elektive) ERCPs ohne weitere Maßnahmen als ambulant möglich eingestuft wurden. Unser Belegarzt argumentiert, die Komplikationsrate für Pankreatitis und Cholangitis sei hoch, daher würde kaum jemand ambulant agieren. Weiter führt er (natürlich) auch teils ökonomische Aspekte an. Wie sind die Erfahrungen in anderen Häusern?


    Weiterhin kam vom MDK die zunächst mündliche Auskunft, dass IPOMs bei jungen und gesunden Patienten ambulant möglich seien. Bis jetzt hatten wir keine Probleme, die stationäre Notwendigkeit mit dem OP-Verfahren zu begründen. (Bei der Verweildauer sieht es schon länger schlecht aus...) Unser Chirurg behauptet, IPOMs und auch TAPPS würden auf Kongressen als eindeutig stationär begründet eingestuft, und es würden auch nur selten ambulante OPs erfolgen. Wie ist die Lage hierzu in Deutschland??


    Gruß an alle MDK-Bearbeiter!
    S. Brand

    Hallo,


    muss ich tatsächlich akzeptieren, dass eine Kasse wegen nicht vorgelegter Akte bei der MDK-Begehung den kompletten Fall streicht? Der GA hatte trotz Vorliegen eines Entlassungsberichts und weiterer EDV-Dokumentationen geurteilt, der stationäre Fall sei nicht nachvollziehbar. Aber bedeutet das tatsächlich, dass nicht mal die im Brief zu findenden Basis-Informationen berücksichtigt werden dürfen/können? Es geht hier immerhin um über 8000 €...


    Gruß,
    S. Brand

    Hallo,


    wir haben eine Anfrage bekommen, ob wir einen Bluter (Faktor VIII-Mangel) elektiv in unserem Hernienzentrum an einer Hernie operieren können. Das extrabudgetäre ZE 2017-97 für die Faktoren wurde noch nie vereinbart; die Budgetverhandlungen für dieses Jahr sind nicht abgeschlossen. Wir planen zunächst die Kasse bzw. deren Abrechnungszentrum einzuschalten und um Vorabgenehmigung zu bitten, wobei ja das ZE nicht mal bepreist ist. Alternativ hat der Patient angeboten, die benötigten Faktoren auch mitbringen, aber ob das in diesem Fall rechtlich ok wäre, weiß ich nicht. Letztlich muss in beiden Fällen die Kasse für die Faktoren zahlen. Hat jemand Erfahrungen zu dem Thema?


    Danke für baldige Antworten und Gruß,
    S.Brand