Beiträge von Mersheimer

    Hat einer der Forumsteilnehmer und GWI Nutzer ein externes System im Einsatz, welches Diagnosen, Befunde zurückliefern an GWI, die dann wiederum in der Akte auftauchen?


    Wäre für eine kurze Mitteilung dankbar.

    Die Kennzahlen sind auf jeden Fall aus einem IS-H System herauszuholen.


    Problem ist nur, einen passenden Report zu haben bzw. u.U. erstellen zu lassen. Aber durch die lückenlose Verlegungshistorie ist das problemlos möglich, da man auf jede Station zurückschliessen kann.

    Hallo!


    Die Sache scheiterte mal wieder an der Politik! Nicht alle Ärzte waren bereit, sich an der "neuen" Art der Befund- und Arztbriefschreibung zu beteiligen.


    D.h., man hätte Ausnahmen machen und wiederum einen eigenen internen Schreibdienst vorhalten müssen. Die Ärzte hätte mit diesem System nur über den Computer diktieren können/müssen, damit das System "weiss", zu welchem Behandlungsfall das Diktat, also das WAV File, gehört.
    Die alten Stenoretten wären also weggefallen und stattdessen wäre ein kleines einfaches Programm gekommen, womit man diktieren hätte können.


    Wie schon gesagt, es scheiterte am Wiederstand einiger Chefärzte im Haus.

    Wir haben eine solche Lösung schonmal vor einigen Jahren angedacht.


    Bei der Archivierung von Unterlagen/Röntgenbildern u.s.w. bei externen Dienstleistern stellt sich ein ähnliches Problem, welches der Gesetzgeber aber regelt.


    Mitarbeiter externer Dienstleister (Unternehmen) dürfen zu keinem Zeitpunkt eine "Verbindung" zwischen Patient und archivierten Daten herstellen können.


    Somit sähe eine Lösung so aus, die Arztbriefe/Befunde VOR dem externen Versand an das Schreibbüro zu anonymisieren und bei der späteren Rückkehr wieder mit den eigentlichen Patientendaten zu versehen.


    Wir hatten die Geschichte auch soweit schon in Echtbetrieb. Der Arzt wählt im KIS den entsprechenden Patienten/Fall aus und fängt an zu diktieren. Das System verwaltet dann das Diktat (als WAV) nur anhand der beiden ID's (Patient+Fall), sendet es an das externe System und von dort kommen fertige WORD Dokumente (anhand einer Vorlage) wieder zurück, die wiederum ausgelesen werden können (Patient+Fall ID).

    Die von Ihnen angesprochene Firma kenne ich auch von anderen Häusern, wo ähnliches stattfand. Ich denke aber, in Bezug auf die Gesamtproblematik, sollte man vielleicht bei der Wahl des jeweiligen Unternehmens, nicht immer auf Grösse, Anzahl der Mitarbeiter und Installationen schauen, da das keine Aussage darüber liefert, wie flexibel und kundenorientiert ein Unternehmen ist.


    Um es deutlich zu sagen, einige KIS Hersteller haben einfach Probleme mit den Anforderungen nachzukommen und diese umzusetzen. Man "sieht" deutlich an einigen Lösungen und Paketen, wie diese über Jahre gewachsen und keineswegs als durchgängiges und komplettes System geplant worden sind. Dieses zahlt sich dann in späteren Jahren aus.
    Weiterhin sind die Projektteams manchmal so unwissend, dass man sich wirklich fragen muss, ob man auf den richtigen Partner gesetzt hat, für so eine wichtige und strategische Sache wie EDV im Krankenhaus.


    Gruss
    Thomas