Beiträge von Essen

    Hallo Ghost,


    Um noch mal einen ganz anderen Vorschlag zu machen: Wir verschlüsseln idR bei Patienten, die zur PEG-Anlage aufgenommen werden als HD die R63.3 und haben damit auch keine größeren Probleme. Wäre das vielleicht in Ihrem Fall eine Alternative?
    Medizinisch gesehen denke ich allerdings auch, dass die Schmerzen einer hämorrhag. Gastritis zu einer Nahrungsverweigerugn führen können. Das müsste dann eben vom behandelnden Arzt im Widerspruchsschreiben dargelegt werden.


    Viele Grüße
    Essen

    Hallo Aríane,
    bei uns (Gastroenterologie) wird die Diagnose Fettleber idR per Sonographie gestellt. Irgendetwas Bildgebendes sollte jedenfalls vorliegen.


    Zur Ursache:Lt. Internet gibt es (selten) Schwangerschaftsfettlebern. Wenn sich eine Fettleber so schnell entwickeln kann, könnte ich mir schon vorstellen, dass auch 21 jährige schon eine alkoholische Fettleber haben können.


    Viele Grüße
    Essen

    Guten morgen,
    erst mal Danke für die schnellen Antworten.


    Die Frage, die bleibt, ist ja:
    Muss ein Durchschnitt nur aus den Tagen gebildet werden, die ich zähle ( und wenn es dann mehr als sieben sind, ist das gut für mich) oder muss ein Durchschnitt aus allen Tagen gebildet werden?
    Wenn letzteres der Fall wäre, würde das aber konsequenterweise dazu führen, dass, je länger die Isolationsdauer des Patienten ist ( und bei manchen klappt die Sanierung eben nicht so schnell), desto unwahrscheinlicher ist die Möglichkeit den 8.987.12 (der ja dann bald in Frage käme) zu kodieren. Denn je länger der Aufenthalt, desto wahrscheinlicher gibt es Tage an denen die 120 min unterschritten werden.
    Trotzdem wäre natürlich der Gesamtaufwand für einen solchen Patienten auch über den ganzen Zeitraum deutlich erhöht.


    D.h.: ein Patient mit kurzer Isolierungsphase, bei dem z.B. 5 Tage a 130 min, ein Tag a 120 min und 3 Tage a 110min Mehraufwand erbracht wird , würden einen höheren Erlös generieren als Patient mit dem o.g. gleichen Aufwand plus weiteren 3 Tagen a 110 min. Der erste Patient hätte 9 Tage einen durchschnittlichen Wert von 122,2 min, der zweite hätte 12 Tage mit einem Durchschnitt von 119,2 min.
    Trotzdem wäre ja nicht weniger Aufwand erbracht worden. Kann das trotzdem so gewollt sein?


    Ist das eine Frage fürs DIMDI?


    Viele Grüße
    Essen

    Hallo Forum,


    ich habe folgende Frage:
    Bisher haben wir es so gehandhabt, dass wir zur Kodierung der 8-987.10/11/12 die Tage des Aufenthaltes gezählt haben, an denen mit Hilfe der Dokumentation nachgewiesen werden konnte, dass ein pflegerischer Mehraufwand von mind. 120min/Tag entstanden ist.
    So konnte es z.B. sein, dass ein Patient 14 Tage isoliert war, aber nur an 9 Tagen der Mehraufwand nachgewiesen wurde. Dann haben wir nur den Code für 7- 13 Tage kodiert.
    Bisher hatten wir damit auch keine Probleme.
    Jetzt haben wir einen Fall, bei dem die Kasse sagt, der durchschnittliche Mehraufwand bezieht sich auf alle Tage der Isolierung und möchte, das wir alle Minuten Mehraufwand addieren und dann durch die Gesamtzahl der Isolationstage teilen.
    Dieses Vorgehen könnte natürlich sehr schnell zu einem Durchschnittswert unter 120 min führen.
    Ist das o.k.?
    Wie ist die Forumsmeinung und wie sind die Erfahrungen, die andere mit diesem Thema gemacht haben?


    Mit Dank für Antworten und allen ein schönes Wochenende
    Essen

    Hallo Forum,


    da wir im Moment Probleme mit unserem Grouper haben und an allen möglichen Stellen nach der Ursache suchen, ist uns folgendes aufgefallen: Der Text der DRG A11H und der Text zur DRG A11G sind vollständig identisch.
    Die Bewertungen sind aber unterschiedlich
    Woher weiß ich (oder der Grouper) in welche DRG der Fall gegroupt werden soll?
    Hat jemand eine Idee?


    Viele Grüße
    Essen

    Hallo Matzel2,


    unser Grouper löst bei solchen u.ä. Kombinationen ebenfalls das ZE 2013-97 aus, zusätzlich aber auch noch das ZE 30.
    Da man ja beide ZE gleichzeitig nicht abrechenn darf, nehmen wir aus dem ZE 2013-97 die Bewertung heraus und haben dann keine Probleme mit der Abrechnung des ZE 30.
    Wenn Ihr Grouper das ZE 30 aber gar nicht mehr auslöst, weiss ich auch keine einfache Lösung.


    Viele Grüße
    Essen

    Guten morgen Forum,


    gestern habe ich zufällig in Kodip den Verweis gefunden, dass ich z.B.: bei Kodierung von D65.1(DIC) oder D68.4 den Code U99.0! bzw U99.1! anhängen soll.
    Das kannte ich bisher nicht und in der gedruckten Fassung des OPS 2013 sind diese Nummern auch (noch) nicht belegt.
    Weiss Jemand mehr darüber? Seit wann ist das so? Führen diese Codes dazu, dass die verschiedenen ZE 2013-97 bzw.98 ausgelöst werden? Oder wird das erst in den folgenden Jahren so sein.


    Mit Dank im Voraus
    Essen

    Hallo not Arzt,


    in das ZE 2013-97 kann man m.E. geraten, wenn man Kodes aus der Anlage 7 Tab 3 kodiert und PPSB gibt. Bsp. wäre eine D68.4 bei irreversibler Leberschädigung oder eine D68.8 voarausgesetzt, es handelt sich um eine dauerhaft erworbene Blutgerinungsstörung.


    viele Grüße
    Essen