Beiträge von kodifine

    Hallo liebe Forum-User,


    die Kodierung eines spontanen Nierenhämatoms bei INR-Entgleisung bereitet uns Schwierigkeiten.


    Im alphabetischen ICD-Verzeichnis ist das Nierenhämatom unter S37.01 gelistet. Dies kommt aber bei unserem Fall nicht zum Tragen, da unter dem Kapitel XIX

    Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen zu kodieren sind.

    Bei uns handelt es sich aber nicht um bestimmte Folgen äußerer Ursachen.


    Somit bliebe eigentlich nur der unspezifische Kode R58 als Hauptdiagnose und die Nebendiagnosen D68.33 (da wir mit Konakion therapiert haben) sowie ein Y-Kode.


    Aber R58 ist uns zu unspezifisch.


    Gruß

    Kodifine

    Hallo liebe Forum-User,

    weder das alphabetische noch systematische Verzeichnis bietet mir eine Kodierung für das Anti-Jo-1-Syndrom mit interstitielle Lungenbeteiligung an.


    Hat jemand einen guten Tipp für mich?


    Herzlichen Dank vorab für Ihre Rückmeldungen.

    Hallo liebe Forum-User,

    in meinem 8-918.- Fall handelt es sich zwar nicht um eine Fehlbelegung sondern eher die Abgrenzung aktive/passive Therapien, aber dennoch würde ich meine Frage gern hier mit anknüpfen.


    Bisher hatten wir immer die Teilnahme der Patienten an Seminaren (z. B. ärztliches Seminar zur Schmerzchronifizierung, psychologisches Patientenseminar etc.) als aktive Therapie mitgezählt, da der Patient sich ja u. U. auch aktiv am Seminar beteiligt z. B. durch Wortmeldungen.

    Nun kommt der MDK aber zu einer anderen Auffassung und streicht uns dies als zu wertende aktive Therapie.


    Wie gehen andere User damit um?

    Herzlichen Dank vorab für Rückmeldungen.

    Herzlichen Dank für die Rückmeldungen.

    Wir haben zwischenzeitlich auch so argumentiert, dass die Sepsis definitiv spezifischer ist als der T-Kode.

    Für uns bleibt definitiv die Sepsis die Hauptdiagnose.

    Hallo liebe Forum-User,

    ich möchte gern an dieses Thema noch einmal anknüpfen und zwar haben wir einen ähnlichen Fall.


    Patient wurde aktuell aufgenommen bei Fieber, AZ-Verschlechterung, Vigilanzminderung auf. Liegender Vorhofkatheter seit 3 Jahren. Dialysepflichtigkeit.

    Bereits einige Wochen vor aktuellem Aufenthalt positive Blutkultur mit Nachweis von Staph. aureus, damals resistogrammgerechte Antibiose mit Vancomycin. Nun nach Absetzen der Therapie erneut Fieber und Aufnahme. (Austrittstelle und lokaler Katheterverlauf unauffällig ohne Rötung, Schwellung oder Sekretion.)

    Aktuell dem vorliegenden Antibiogramm Unacid und Vancomycin Therapie.

    Mehrfach abgenommene Blutkulturen peripher und aus dem Katheter positiv mit Nachweis von Staph. aureus mit demselben Resistenzmuster, wie die Kulturen einige Wochen zuvor.

    Explantation des Vorhofkatheters und passagere Sheldon-Katheter-Anlage.


    Wir haben die A41.0 als HD kodiert und T82.7 als ND.


    Der MDK kodiert es aber um in HD T82.7, da diese ICD spezifischer sei.

    Unseres Erachtens ist dadurch aber nicht die (vorliegende) Sepsis spezifisch abgebildet.


    Danke vorab für ihre Rückmeldungen.

    Hallo liebe Forum-User,

    wir haben ein Problem mit dem MDK und zwar haben wir den OPS 8-98e.- abgerechnet.

    Durchgeführt wurden Patienten-/Angehörigengespräche sowie Sozialarbeit mit > 6 Std./Pat./Woche


    Nun streicht uns der MDK den OPS mit dem Vermerk, dass ein 2. geforderter Therapiebereich fehlen würde. Es sei nur Sozialarbeit belegt.

    Seit 2017 würde es laut DIMDI wie folgt heißen: Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie und Durchführung von Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengesprächen mit insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient und Woche


    Somit müssten lt. MDK-Aussage 2 Therapiebereiche aus Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie durchgeführt worden sein und zusätzlich Patienten-/Angehörigengespräche.

    Es wird darauf verwiesen, dass das "und" neu im Jahr 2017 aufgenommen worden sei und es sich somit nicht mehr um eine Aufzählung der Therapien inkl. der Gespräche handele sondern die Gespräche zusätzlich zu den Therapien erfolgen müssten.


    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen diesbezüglich mit dem MDK gemacht und wenn ja, wie habt ihr argumentiert?

    So hatte der MDK bei uns auch argumentiert und zudem auf die DKR D002 verwiesen:
    Abnorme Befunde
    Abnorme Labor-, Röntgen-, Pathologie- und andere diagnostische Befunde werden nicht


    kodiert, es sei denn, sie haben eine klinische Bedeutung im Sinne einer therapeutischen
    Konsequenz oder einer weiterführenden Diagnostik (nicht allein Kontrolle der abnormen
    Werte).


    Wir haben daraufhin argumentiert, dass das CT-Staging aber spezifisch bezüglich des primären Malignoms und der Metastasen erfolgte als diagnostische Maßnahme, eben so, wie auch Fr. Dr. Klapos es schon argumentiert hatte.

    Guten Morgen,


    mal ganz naiv gefragt: Kann man Bereiche wie Haushalts- und Gedächtnistraining nicht der Ergotherapie zuordnen?

    So haben wir es auch gesehen und entsprechend argumentiert. Mal schauen, was der MDK daraus machen wird. Ich werde berichten.

    Hallo Forum-User,


    der MDK streicht uns im Rahmen einer teilstationären geriatrischen Komplexbehandlung die Anerkennung von Musiktherapie, Aromatherapie, Haushalts- und Gedächtnistraining bei den durchgeführten Therapien und entsprechend auch die -zeiten.
    Es wird ausgeführt, dass nur die Ergotherapie, Physiotherapie, physikalische Therapie, Logopädie/fazioorale Therapie, Psychologie/Neuropsychologie zu den anzuerkennenden Therapiebereichen gehören.


    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen diesbezüglich gemacht?


    Herzlichen Dank und Gruß