Beiträge von KODI79

    Guten Morgen,


    da kann ich mich nur anschließen.


    OPS erhöhen nichts zwangsläufig die DRG.
    Der Algorithmus ist sehr komplex und von unzähligen Faktoren und Code-Konstellationen abhängig.


    Auch wenn sie nicht sehr beliebt sind, die Definitionshandbücher sind hier die besten Hilfsmittel zum Verständnis.
    Suchen Sie darin nach der DRG, die Sie anstreben. Dann werden Sie sehen, was Sie benötigen, um diese DRG zu erreichen.


    Viel Freude beim Entdecken.

    Hallo,


    ich kann mich da nur medman2 anschließen. Zu einem vernünftigen Gutachten gehört wie zu jedem Brief auch der Name und ein Ansprechpartner. Warum sollte man auch den Namen weglassen, wenn doch ein kompetenter Gutachter daran gearbeitet hat. Natürlich ist die Kasse letztendlich Ansprechpartner, aber es wäre schon schön, wenn man in MDK - Widersprüchen auch denjenigen persönlich ansprechen kann und den Widerspruch auch an den GA, der in den Fall involviert war, zu richten. Aber da sind wir halt wieder bei subjektiven Meinungen, Umgangsformen und der Qualität von Begutachtungen, zu denen es leider keine gesetzliche Regelungen gibt. Da ist es auch müßig drüber zu diskutieren. Das System ist wie es ist und die Polizei - Technik wirkt irgendwann immer.


    Der 277'er ist auch gewöhnungsbedürftig, aber nun mal gesetzlich vorgeschrieben. Logik hin oder her. Denn wie soll ich z.B. bei Kodierfragen oder 200 Tagen OGVD konkret widersprechen und wissen, wie der GA zu seinem Ergebnis kommt. Die KH müssen schließlich auch Unterlagen rausgeben und alles ausführlichst darlegen. Warum nicht die Gegenseite? Aber auch das ist müßig.


    Ich finde nur, dass es klare und v.a. gleichberechtigte Regelungen im Gesetz geben sollte.


    Danke an alle für die interessante Diskussion. VG

    Hallo und Danke für die schnelle Rückmeldung.


    Es ist unglaublich, was man sich von den KT bieten lassen muss. Da ist es kein Wunder, was man da teilweise für einen Müll liest. Aber solange der Gesetzgeber hier nichts tut, werden wir wohl in die Röhre gucken. Ein Hoch auf die Retaxierung :-)

    Hallo zusammen,
    wir erhalten regelmäßig Gutachten eines MDK, bei dem nur z.B. "Arzt" und immer die gleiche Unterschrift darunter steht. Sieht aus wie ein Vordruck. Meine Frage: Ist das rechtens oder gibt es rechtliche Vorgaben, die bestimmen, dass in einem MDK - Gutachten/SMD - Gutachten der Name des Gutachters explizit angegeben werden muss. Zudem haben wir so ja auch keinen Ansprechpartner. Auf Rückfragen und Bitten um Nennung eines Ansprechpartners folgt nur pure Ignoranz.


    Danke im Voraus für die Auskünfte.


    Mfg KODI79 :P

    Hallo zusammen,


    kann mir jemand einen Rat geben?


    Pat. mit großer NArbenhernie nach Aortenbogen - und Aortenklappenersatz bei Aortendissektion. Sternumresektion aufgrund Osteomyelitis bei MRSA. Nun ist ein Osteosynthese - Verfahren mit dem neuen STRACOS - System geplant in Verbindung mit der Narbenhernien - OP (Organe sind wohl Richtung Brustraum gerutscht). Pat. wird in der Chirurgie operiert und Mitarbeit eines Thoraxchirurgen.


    Was wäre die HD?
    Mit welchen OPS kann man das Verfahren optimal abbilden?


    Danke im Voraus.


    VG KODI79 8|

    Guten Morgen,


    also bei NIV außerhalb des Weanings scheiden sich die Geister. Die einen sagen, dasss reines CPAP nicht ausreicht, die anderen sagen CPAP ja, aber nicht über Caster - Helm und wieder andere sind der Meinung, dass CPAP keine Beatmung darstellt.


    Wir haben uns lange mit dem Thema auseinandergesetzt und ich kann Ihnen folgendes raten: lt. DKR haben Sie auch dann Beatmungsstunden, wenn Sie eine Intubation dadurch verhindern. Also würde ich es auch zählen (Intensiv setze ich jetzt mal Voraus). Bei CPAP/ASB oder ST - Modus sind Sie auf der sicheren Seite, da hier definitiv eine Atemunterstützung und Beatmung stattfindet.


    VG KODI79 8o

    Guten Tag, kann mir jemand einen Tipp geben, wie das Verfahren des frozen elephant trunk zu verschlüsseln wäre. Dieses Verfahren soll ja gut bei Aortendissektionen helfen und das üblicherweise zweizeitige Verfahren und die damit verbundene erhöhte Sterblichkeit vermindern.


    :thumbsup:


    Danke und viele Grüße,

    Hallo zusammen, wir haben einen Fall aus September 2008 in dem die Kasse (GKV) nun plötzlich nachträglich eine Fallprüfung wegen FZ bei Partitionswechsel ausgräbt, weil das BVA bei denen geprüft hat. Der MDK soll wegen reiner administrativer Angelegenheit nicht eingeschaltet werden - es werde kein medizinisches Sachverständnis benötigt.


    Meine Frage: Ist das rechtens? Gilt hier lediglich die 4 Jahre - Verjährungsfrist?


    Vielen Dank im Voraus.
    VG

    Ein Schwannom ist und bleibt eine Erkrankung des peripheren Nervensystems. Die D10.9 wäre z.B. bei einer Rachenzyste möglich, aber der Kode sagt rein gar nichts über die Erkrankung selbst aus. Und wie kann ein Kode ... nicht näher bezeichnet spezifischer sein, als ein Kode, der exakt die Erkrankung an sich beschreibt?


    Das hat mit Kodier - Reibach nichts zu tun, sondern damit, dass diese - selten austretende - Erkrankung an dieser Lokalisation schlicht weg im DRG - System so nicht abbildbar ist, denn es gibt keinen Kode "Schwannom mit Lokalisation im Rachen" o.ä.. Deshalb auch die Fehler - DRG. Auch über das alphabetische Berzeichnis kommt man bei der D36.1 raus.