Beiträge von MedCo-MDK

    Hallo NuxVomica,


    auch wir stehen vor derselbe Situation mit der Erhebung der Aufwandspauschale.
    Allerdings können wir bei Prüfungen bzgl der primären und/oder sekundären Fehlbelegung weiterhin AWP's in Rechnung stellen welche bisher problemlos bezahlt wurden.


    Bei Prüfung hinsichtlich der Abrechnung von HD, ND und/oder OPS haben wir jedoch auch so langsam unsere Probleme. Dies betrifft komischerweise nur diverse Krankenkassen. Ich denke ja eher, dass es hierbei noch keine abschliessende Beurteilung gibt. Wurde das alte Urteil nicht durch ein neues "ersetzt"? Oder liege ich da falsch?


    Ich würde weiterhin AWP's in Rechnung stellen, ausser die Kasse informiert sie über eine sachlich - rechnerische Prüfung. Das ganze ist m.E. eher kritisch zu betrachten. Wir sammeln derzeit alle Fälle und haben evtl. vor damit als Sammelklage vor Gericht zu gehen.

    Heute erreichte uns das Schreiben des MDK mit der dringenden Bitte die Unterlagen schnellstmöglich zukommen zu lassen. Wird wohl knapp, weil die 9-Monatsfrist bald endet.
    Ein ehemaliger Kollege vom MDK ist ebenfalls der Meinung, dass wir hier keine richtige Chance haben und der Bitte nachgehen müssen. :-/


    Nunmehr ist uns jedoch erneut aufgefallen, dass die Krankenkasse weitere Fälle nicht akzeptiert bzw. die Meinung des MDK-Gutachters anfechtet. Ich finde das ja langsam richtig dreist.

    Hallo Breitmeier,
    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort im o.g. Sachverhalt.


    Heute kam der MDK erneut auf uns zu, und fordert nur noch von einem (!) Fall die Unterlagen erneut an, weil bei den beiden anderen Fällen bereits ein schriftlichen Ergebnis der Krankenkasse vorliegt. Die 9 Monate sind Ende Januar vorbei. Deswegen wahrscheinlich die erneute Fragestellung der Kasse!?


    Das Schreiben mit der Nachforderung soll uns in den nächsten Tagen zukommen. Ich sehe das immer noch etwas skeptisch, gebe Ihnen aber Recht, dass man sich hier wohl auf dünnem Eis bewegt. Wahrscheinlich kann man hier nichts anderes machen, als sich dem zu beugen und dem MDK erneut die Unterlagen zukommen zu lassen.


    Liebe Grüße aus dem verschneiten Sachsen. :-)

    Hallo liebe Forummitglieder!


    Mein "Problem" ist ähnlich, weshalb ich diesen Thread nutze um mir in einer Angelegenheit dringend ihren Rat einzuholen.


    Kurze Erläuterung:
    Wir führen in unserem Haus wöchentlich MDK-Begutachtungen durch. Dabei begutachtet der MDK-Gutachter die Fragestellung der Kassen vor Ort anhand der kompletten Patientenakte. Wir gehen hierbei so gut wie immer im Konsens auseinander.


    Nun haben wir vermehrt Probleme mit einer Krankenkasse, die vereinzelt Meinungen des Gutachters moniert bzw. im Nachgang weitere Fragestellungen an den MDK stellt.
    In den bisher 3 besagten Fällen wurde jeweils die Verweildauer (UGVD) geprüft. Nach Aktenlage wurde in allen Fällen die Dauer der KH-Behandlung für med. notwendig beurteilt. Die Prüfungen vor Ort erfolgten im Juni 2016. Heute (18.01.2017) forderte der MDK die sofortige Zusendung diverser Unterlagen aus der Patientenakte, da die Krankenkasse weitere Fragen bzgl. der VWD gestellt hat. Hierzu liegt uns jedoch kein einziges Schreiben bzw. eine Info vor. Wir wussten also bis dato nichts darüber, zumal der Fall mit der MDK-Begutachtung im Juni für uns als abgeschlossen galt.


    Hierbei stellen sich einige Fragen:
    • Darf die Krankenkasse im Nachgang weitere "Nachforschungen" betreiben?
    • Ist die Krankenkasse hierzu berechtigt, obwohl unsere Abrechnung bereits gutachterlich bestätigt wurde?
    • Sind wir verpflichtet im Nachgang erneut Unterlagen dem MDK zur Verfügung zu stellen? (Obwohl der MDK die Fälle bereits vor Ort begutachtet hat?)
    • Gibt es Vereinbarungen / Richtlinien die dagegen sprechen?


    Ich bin etwas überfragt und bitte um Ihre Hilfe, Ratschläge, Ideen sowie Unterstützung.


    Im Voraus vielen lieben Dank!


    MedCo-MDK

    Hallo brina04,


    vielen Dank auch für deinen Tipp. :)


    Habe den Wortlaut der Nebendiagnosedefinition unter D003d mit eingefügt und bin gespannt was der MDK dazu sagt. Ich hoffe natürlich das der Fall akzeptiert wird. :D


    Habt Ihr bei euch schon einmal so einen ähnlichen Fall gehabt?

    Hallo Herr Scheubach,


    vielen lieben Dank für Ihren Tipp!


    Ich war mir nur nicht sicher, ob ich mich auf diese Kodierregel beziehen kann, da der Patient am Tag 8 und 9 seine geplante Chemo bekommen hatte.


    Da Sie jedoch schon mehrmals Erfolg bei solchen Fällen hatten, werde ich mal mein Glück versuchen und schauen was der MDK dazu sagt.


    Herzliche Grüße :)

    Hallo liebes Forum,


    ich habe eine Frage bezüglich eines MDK-Falles und ich hoffe Ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen!?


    Patient wurde geplant zur Fortführung der Chemotherapie bei progredientem Plasmozytom aufgenommen. Die Chemotherapie konnte am Tag 8 und Tag 9 verabreicht werden, musste aber am Tag 11, aufgrund einer auftretenden Thrombozytopenie, abgebrochen werden. Patient wurde an diesem Tag dann auch entlassen. Es wurden keine Thrombozytenkonzentrate infundiert!


    Wir kodierten:
    HD: C90.00
    ND: D69.58


    Der MDK meint nun, dass die Nebendiagnose D69.58 nicht korrekt sei, da kein Ressourcenverbrauch nachweisbar ist.


    Kann ich mich in einem Widerspruchschreiben auf die Kodierrichtlinie D007f (Aufnahme zur OP/Prozedur, nicht durchgeführt) beziehen? Da die geplante Chemotherapie am Tag 11 aufgrund der Thrombozytopenie nicht durchgeführt werden konnte!?


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe! :augenroll: