Beiträge von HPrenosil

    Liebe Forenmitglieder,


    in letzter Zeit häufen sich die Aufforderungen seitens der Krankenkassen, bestimmte Operartionen ambulant durchzuführen. Hierbei wird häufig auf den Katalog der stationsersetzenden Maßnahmen verwiesen.


    Sicherlich gibt es Fälle, in denen die Forderung nicht unbegründet ist. An dieser Stelle würde es mich interessieren, welchen Weg andere Krankenhäuser gehen, bei denen derartige Leistungen innerhalb einer Belegabteilung erbracht werden.


    Das grundlegende Problem sehe ich eingentlich in der Findung einer sachgerechten Abgabenregelung. Will das Krankenhaus einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaften, so bleibt für den Belegarzt kaum noch etwas übrig.


    Welche Erfahrungen haben andere Häuser gemacht?


    Viele Grüße


    Hartmut Prenosil

    Hallo Frau Zierold,


    die Erfordernis der Übermittlung der Daten innerhalb von drei Werktagen findet sich im Landesvertrag wieder. Im Landesvertrag NRW heißt es beispielsweise in § 6 (2):


    "Bei teil- oder vollstationärer Aufnahme eines Patienten leitet das Krankenhaus möglichst innerhalb von drei Arbeitstagen nach Aufnahme des Patienten der zuständigen Krankenkasse einen Aufnahmesatz nach der Datenübermittlungs-Vereinbarung (vgl. § 8 Abs. 1) zu."


    Viele Grüße


    Hartmut Prenosil

    Hallo H. Arnold,


    zur genauen Beurteilung wäre es noch interessant zu erfahren, was Sie als Diagnose(n) verschlüsselt haben.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hartmut Prenosil

    Hallo Herr Jacobs,


    habe den Bericht auch gelesen, und war ebenfalls überrascht. So wie es dort dargestellt wird, wird der mittels DRG und Zusatzentgelte abrechenbare Gesamtbudgetbetrag um den Gesamtbetrag der dann nicht mehr abrechenbaren vor- und nachstationären Behandlungen (und dazu gehören anscheinend auch die vorstationären Behandlungen ohne anschließende vollstationäre Behandlung) erhöht. Das wird zur Folge haben, dass die Leistung seitens des Krankenhauses erbracht wird, und im Rahmen der Abrechnung der DRG`s resp. Zusatzentgelte abgegolten ist. Völlig unklar ist dann jedoch die Vergütung der Fälle, welche im Anschluss keiner vollstationären Behandlung zugeführt werden.


    Würde mich über weitere Postings der Forenmitglieder freuen, welche hier über weitere Erkenntnisse verfügen.


    Viele Grüße


    Hartmut Prenosil