Beiträge von BoB77

    Guten Morgen liebes Forum,


    hatte gerade eine Diskussion mit unserem kardiol. OA wegen der vermeintlich \"richtigen\" Kodierung der OPS bei \"Abbruch\" einer PCI.


    Folgender Sachverhalt:


    \"Einbringung eines JL4 6F Führungskatheters und Platzierung im Bereich des linkskoronaren Hauptstammes. Die Patientin klagt jetzt über pektanginöse Beschwerden, weswegen wir 0,2 mg Nitro i.c. injizierten. Weiterhin persistierende Beschwerden. Abbruch des PCI-Versuches und Verle-gung der Patientin auf die intensiv-medizinische Station zur weiteren Überwachung. Bei Beschwer-depersistenz ggf. Vorstellung der Patientin zur chirurgischen Myokardrevaskularisationstherapie.\"


    Zur Wahl stehen:


    Antwort A: 8-8370 PTA [Perkutan-transluminale Angioplastie] eine Koronararterie


    Antwort B: 8-8370 + 5-995 Vorzeitiger Abbruch OP [Eingriff nicht komplett durchgeführt] - Zusatzcode


    Antwort C: ?


    Ich persönlich habe zwar eine Meinung, möchte aber den Publikumsjoker wählen und hoffe auf Mithilfe :d_niemals:


    Vielen Dank im voraus!


    Liebe Grüsse,


    BoB77



    Hallo Christiana,


    mein Gefühl sagt mir das eine eine Maskenanpassung, die je nach nach Compliance des Patienten sehr zeitintensiv sein kann, zur \"speziellen Intervention\" gehört. Allerdings würden Sie dann einmalig 5 Punkte zusätzlich \"tissen\" können...und ob diese 5 Punkte etwas beeinflussen können wage ich zu bezweifeln. Falls doch würde ich allerdings die gesamte (TISS plus SAPS-) Erfassung vor absenden der Daten überprüfen.


    LG,
    BoB

    Hallo zusammen,


    folgende Konstellation beschäftigt die Gemüter:


    Pflegebedürftiger Patient(Pflegestufe 2) mit Hemiparese bei Z.n. Apoplex wird Freitag (13.11 um 19h) aufgenommen da ein Baum im Rahmen eines Sturms auf dessen Wohnhaus gestürzt ist und dieses nun einsturzgefährdet ist (von Feuerwehr evakuiert). Der Patient wird \"normalerweise\" von seiner Ehefrau und Pflegedienst versorgt.


    Patient wurde am 16.11. in eine Kurzzeitpflege-Einrichtung entlassen.


    Was nun? HD?


    Vielen Dank im voraus!


    LG,


    BoB77

    Hallo,


    da mir die vermeintlich postiven Auswirkungen auf das Outcome schon lange bewusst ist bin ich schon länger Verfechter der Einführung.


    Allerdings sind die Sachkosten nicht gerade unerheblich (zB Kühlkather+Systemschlauch ca. 800 Euro/Stück). Daher \"darf\" ich mal eben nebenbei ein wenig Recherche betreiben wie andere Kliniken mit dem Thema umgehen.


    Gibt es bei Ihnen \"Standarts\" nach denen Sie abwegen ob/wann Patienten gekühlt werden?


    Nach welchen Datensätzen sollte ich suchen?
    Typischer Patient: HD Infarkt/Herzstillstand mit erfolgr. Wiederbelebung, beatmet, als Verfahren mind. diagnost. Coro bzw. PTCA....


    Bin zu unerfahren in solchen Dingen....



    Liebe Grüße,
    BoB77

    Guten Morgen liebes Forum!


    Unsere kardiologische Klinik spielt mit dem Gedanken die Hypothermietherapie bei reanimierten Patienten durch ein invasives Kühlsystem als für unser Haus \"neue\" Behandlungsmethode an den Start zu bringen.


    Der Anbieter des Systems hat zwar einige Beispiele der möglichen \"Erlössteigerung\" in Form von diversen Kodierbeispielen erläutert, dennoch wäre mir eine \"neutrale\" Information von bereits erfahrenen Kollegen lieber...



    Meine bisherigen Informationen(Beispiel):


    -wenn der Patient zu instabil ist und insg. unter 48h beatmet ist (verstirbt) hat der OPS (8-607) keinerlei Effekt (HD I21.1, OPS 8-837.k0, 8-837.60, 1-275.0, 8-837.00),


    bei Beatmung >48h Sprung des RG von 2,5 auf 4,1



    Was gibt es zu beachten? Welche Patienten werden bei Ihnen mit den \"Kühlkathetern\" versorgt? Habe Sie weiterreichende Informationen?
    Gerne auch per PN.


    Vielen Dank im voraus!


    Liebe Grüße,


    BoB77

    Hallo forum, Hallo Einsparungsprinz,


    Zitat


    Original von Einsparungsprinz:


    Praxisbezogen würde ich als KK-Mitarbeiter einen erneuten Begutachtungsauftrag ablehen wenn in einem bereits begutachteten Fall mit Widerspruchsgutachen und eindeutiger gleicher med. Stellungnahme erneut Widerspruch (also zum 2X) seitens des KH eingelegt wird.


    mit freundliche Grüßen
    Einsparungsprinz



    Wenn ich das richtig deute bedeutet das doch das ein KH-Widerspruch, den der MDK (vorerst) nicht akzeptiert, und nun von KH-Seite erneut ( natürlich versehen mit weiteren \"Fakten\" und Nachweisen) von Ihnen erst gar nicht zum MDK weitergeleitet wird?


    Oder reagiere ich gerade ein wenig \"überempfindlich\"?


    :sterne:



    Mit freundlichem Gruß,


    BoB77

    Nun, ich würde den gesamten Zeitraum (21.-24.) als \"Beatmungszeit\" bewerten.


    Wenn zusätzlich noch Pflegedoku/Verlaufsdoku sowie BGAs die Notwendigkeit der NIV unterstützen umso besser.

    Sehr geehrter Herr Horndasch,


    vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Genau diese, von Ihnen genannten Auswertungsmöglichkeiten, halte ich für interessant und wichtig.


    Wie gehen die anderen Kollegen, speziell die verantwortlichen Abteilungsleiter/Medizincotroller, mit der Abbildung Ihrer erbrachten Leistung um?


    Wie unterscheiden Sie das Arbeitsaufkommen/die Belastung eines Einzelnen?



    Mit freundlichem Gruß


    BoB77

    Da das Dokument elektronisch automatisiert an jeden Behandlungsfall im KIS angehängt wird, lässt es sich natürlich auch auswerten. Ob es 3-5 Klicks sind wird man sehen, vielleicht werden es auch 5-7 :d_zwinker:


    Der Hinweis auf das RG (vorher/nachher) klingt auch interessant, werde mal unsere EDV-Experten befragen ob das ebenfalls automatisiert in das Dokument übertragen werden kann.


    Wie gesagt:


    Wir möchten keine Beschäftigungstherapie betreiben, sondern Arbeitsaufkommen und Leistung abbilden! In welcher Form ist prinzipiell egal.


    Zum Thema Primär-/Sekundärkodierung/Kontrollfunktion/MDK-Kassenanfragen:


    Das ist doch das Interessante: Wer muss was leisten, wie ist die eigentliche Belastung eines jeden, wer benötigt Unterstützung. Wir hoffen das Aussagen eines einzelnen besser objektivierbar werden.


    Welche Möglichkeiten sehen Sie denn sonst? Gibt es andere Möglichkeiten?
    Woran machen den die Abteilungsleitungen einen \"Mehrbedarf\" an Kodierern fest? Ist immer alles nur subjektiv?


    P.S. : Ich haben meinen Namen mittlerweile angepasst, nicht dsn man hier denkt ich hätte einen Doktortitel...