Beiträge von Hütti

    Hallöchen, ja bei den Temperaturen ist es manachmal schwierig , das Huhn vom Ei zu trennen.

    Aber vielleicht kann auch da der Operateur helfen, vielleicht war es auch ein schlummernder Infekt der jetzt erst zum Vorschein kam.

    Gruß die Hütti viel Erfolg und gut Schwitz

    Hallöchen hier kommt meine Meinung, Ich würde mit dem Operateur sprechen ob der Infekt von der Platte ausgegangen ist, Dazu gibt es dann eine SEG 4 " eitrige Arthritis plus Infektion Osteosynthese". Und Olekranon Fraktur wird dann ND. Der Aufwand das Gelenk sauber zu bekommen um die " Neue Fraktur " zu versorgen ist meines Erachtens höher als nur eine Frakturversorgung.

    Ist der Infekt nur oberflächig siehrt die Sachlage wieder anders aus. ( Bezüglich der HD)

    Aber so handhabe ich es in meiner Klinik, der Operateur wird sich an den komplexen Fall sicherlich erinnern.

    Guten Morgen,

    Die Omentusnekrose ist meines Erachtens zusätzlich zu kodieren, Gangrän wäre ja nekrotischer/ abgestorbenerDarm.

    Omentum wird zusätzlich reseziert und in die Patho gegeben.


    Ist zumindest meine Ansicht.

    Gruß die Hütti

    Mal sehen wie die anderen Meinungen sind

    Hallo,

    Ich würde argumentieren, dass der OPS "Verschluss einer Hernie inguinals bei Rezidiv mit allop. (...) Material, offen chirurgisch, epifaszial" der spezifischste OPS ist mit Zugangsweg, Operationsverfahren ( Onlay Technik/ Lichtenstein) mit Netzversorgung ist.

    Also wurde hier die spezifischste Kodierung gewählt .

    "Höherrangig" ist das Operationsverfahren( für mich), deswegen haben wir ja die hundert Auflistungen nach OPS bekommen um den Aufwand der Op Verfahren dazustellen ( TEP, TAPP, Shouldice etc).

    Der Vorgeschlagene OPS der Kasse ist unspezifisch und passt nicht zur Operation, hier wurde lediglich eine Offene Versorgung der Rezidiv Hernie ohne Netzversorgung vorgeschlagen, das einzige was passt ist die Darmresektion.


    Vielleicht gibt es aber noch andere Meinungen oder Argumentationshilfen.

    Liebe Grüße Hütti

    Hallo in die Runde,

    Diese Problematik haben wir des Öfteren. Da wir Fallbegleitend arbeiten, suche ich das Gespräch mit den Patienten ( Denn diese werden ja regelmäßig von den Kostenträgern schriftlich informiert das nur eine Notfall Kostenübernahme besteht). Ich erkläre den Patienten das sie unbedingt "Ihren Status" ändern müssen, da die weiteren Aufenthalte vielleicht auch mal stationär laufen müssen und vielleicht auch mal auf der Intensivstation landen und die Rechnung dann in eine Summe geraten könnte, die als Privatperson nicht mehr zu tragen ist. Parallel dazu nehme ich Kontakt zu den Kostenträgern auf( Durch Falldialoge haben wir gute Kontakte zum Kostenträger). Und bis dahin wurde alles bezahlt auch im Nachgang.
    In der Regel müssen die Patienten die Beiträge der letzten 9 Monate bezahlen. Ich rechne den Patienten vor das sie z.b. Vielleicht jetzt 3000 Euro zurück zahlen müssen an den Kostenträger und keine 10.000 Euro an uns und die weiteren Kosten die in den nächsten Jahren kommen könnten. Das bedeutet manchmal viel Arbeit da ich die Patienten 10x anrufe ob alles geklärt ist, manchmal klappt es direkt, aber bisher immer mit Erfolg.