Beiträge von kodierer2905

    Guten Morgen,


    es geht doch hier nicht um die Frage, was zu einer Palliativbehandlung gehört, sondern ausschließlich um die Frage, ob die Zeiten des Seelsorgers - der sehr häufig nicht vom Krankenhaus bezahlt wird - vom Krankenhaus abgerechnet werden können.


    Mich wundert viel mehr die Entscheidung zu 558: nachdem der MDK in seiner Empfehlung schreibt, dass der Betrieb einer ECMO/ECLS eine spezielle Intervention ist und - nach meinem Verständnis damit bei der Ermittlung der Aufwandspunkte berücksichtigt werden kann - wurde jetzt entschieden, dass nur die Anlage der ECMO/ECLS zu berücksichtigen ist????


    Gruß

    B.W.

    Guten Morgen,


    der Kode ist aufgrund des Exkl. nicht anwendbar für eine Spasmolyse an den Koronarie

    Die einmalige Nitrogabe im Rahmen einer Koronarintervention bei Spasmen stellt in der Regel eine diagnostische Maßnahme im Sinne eines Funktionstests dar zur Unterscheidung zwischen einer fixierten Stenose und einer dynamischen Stenose bzw. einem Koranarspasmus. Sie ist integraler Bestandteil einer diagnostischen Koronarangiographie und nicht gesondert zu kodieren.


    Gruß

    B.W.

    Hallo Phlox,


    Sie verwenden dann aber möglicherweise einen falschen Kode. Wenn der Pat. sonst pulmonal gesund ist, kann man ja noch sagen, dass es wahrscheinlich richtig ist, aber bei Patienten mit pulmonaler Vorschädigung??

    Und der n.n.b. besagt, dass der Pat. eine respiratorische Insuff. hat, man aber nicht weiß, ob hypoxisch oder hyperkapnisch.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    aber dann könnte ein Krankenhaus rein theoretisch alle zur Prüfung beauftragten Fälle "korrigieren" und durch Rechnungskorrekturen die Beanstandungsquote reduzieren und die "Strafzahlung" umgehen.

    Ein nach Beauftragung beim MDK korrigierter Fall, der dann von der Kasse als nicht mehr auffällig bewertet und beim MDK storniert wird, zählt ja beim MDK weiterhin für die Prüfquote als beauftragter Fall.

    Überspitzt könnte man sagen, dass es für ein KH Sinn machen würde, Fälle "versehentlich" falsch hoch abzurechnen und diese dann - wenn von der Kasse die Prüfung beim MDK eingeleitet - zu korrigieren. So kann man die Prüfquote fürs laufende Quartal und die Beanstandungsquote fürs übernächste Quartal reduzieren.


    Gruß

    B.W.

    Guten Morgen,


    aber der MDK muss die geänderte HD nach derzeit gültiger PrüfvV bei seiner Begutachtung berücksichtigen?! Das bedeutet doch, dass - wenn die geänderte HD die richtige ist - dieser Fall als "nicht beanstandet" gilt. Derzeit ist das ja noch egal, aber ab 2022 doch nicht mehr........


    Gruß

    B.W.