Beiträge von gerald_poschmann

    Hallo Forum,
    mal prinzipiell: wenn von der Gegenseite auch nur im Ansatz der Vorwurf eines Behandlungsfehlers erhoben wird, würde ich in die Offensive gehen und vorschlagen, den Schlichtungsausschuss der Landesärztekammer als Schiedsinstanz mit dem Fall zu beauftragen


    Grüße Poschmann
    --
    Poschmann

    Hallo Forum,
    gibt es noch andere Häuser, die eine Zertifizierung nach TQM anstreben oder bereits haben. Mich würden bereits gemachte Erfahrungen interessieren


    Grüße poschmann

    Danke Herr Schikowski,
    so sehe ich das auch...aber was meinen unsere geschätzten Kollegen aus dem Bereich der Kostenträger ?
    Wie soll denn der Punktwert vergütet werden ?
    Wann sollen denn Verträge (gültig ab 01.01.2004...)abgeschlossen werden ?
    Oder ist alles noch top secret ?


    kurzum...
    what ToDo ?


    Grüße Poschmann

    Hallo Forum,
    sehe ich das richtig:
    1.: ab 1.1.2004 pauschale Kürzung der Krankenhäuser um 1% des Umsatzes zur Finanzierung integrierter Maßnahmen nach §115 durch die Kostenträger
    2.: ab 1.1.2004 Durchführung ambulanter OPs und stationsersetzender Maßnahmen (z.B. komplette Endoskopie) auf Überweisung jedes niedergelassenen Arztes im Krankenhaus und Abrechnung der Punkte direkt bei den Kostenträgern, Durchführung der Maßnahmen durch Fachärzte
    3.: Zur Abrechnung ist ein einfacher schriftlicher Antrag des Krankenhauses bei den Kostenträgern (bei allen ??) erforderlich
    4.: Die Umsetzung des §115 ersetzt komplett die bisherige Ermächtigung der KV


    Zusammenfassung: Erst wird das Geld einbehalten, ob und wie es aber wieder ausgezahlt wird, ist mir noch nicht klar...euch etwa?



    Etwas verwirrt grüße ich


    Poschmann

    Hallo Herr Konzelmann,
    da bin ich nicht ganz einverstanden...
    zu 1.:
    Die Hauptprozedur kann (zumindest in SAP) mit der Anzahl bezeichnet werden und spiegelt den Resourcenverbrsuch auch wieder (ob es in Ihrer Auswertung auch gezählt wird, ist schon wieder ein anderes Problem !)


    zu 2.:
    es steht doch explizit in den DKR: unter Durchführung einer therapeutischen endoskopischen Maßnahme (5.xxx) ist die Angabe der diagnostischen Prozedur (1.xxx) nicht statthaft. Dass die Grouper keine Fehlermeldung ausgeben, liegt m.M. daran, dass der Groupierungsprozess durch die Angabe der diagnostischen Prozedur sich nicht ändert (Beispiel 1-650.1 und 5.452.2 Koloskopie und Polypektomie). Oder täusche ich mich da etwa?


    Grüße Poschmann

    Nein,
    in der Regel ist ein Erregernachweis nicht zu führen...es reicht eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), um von einer spontan bakteriellen Peritonitis auszugehen (meist liegen keine relevaten Beschwerden außer Aszites vor)


    Grüße Poschmann

    Hallo Salome,
    sind Sie wirklich sicher, dass per Überweisung des Vertragsarztes ein zugelassenes Krankenhaus (wer lässt zu ?)die Leistung nach EBM dem Kostenträger vorlegt? (wie wird denn der Punkt vergütet?)
    Handelt es sich nicht vielmehr um die gleiche Ermächtigung, wie sie bisher den Krankenhausärzten gewährt wird ? (geht aber gegen Null !)
    Muss nicht zwischen ambulanten Operationen und stationsersetzenden Maßnahmen (endoskopie) unterschieden werden ?
    Wie sehen das denn die Kostenträger ?


    Meine bescheidene Meinung...ich kann es gar nicht glauben...


    Grüße Poschmann

    Hallo Joe,
    jetz wird es aber spannend, wird auch nur annähernd der Änderungsantrag der Regierung umgesetzt:
    1. Einführung des Begriff Arbeitsbereitschaft
    2. tägliche Arbeitszeit (s. Arbeitsbereitschaft)mit Zeitausgleich (tarifgebunden), aber auch ohne Zeitausgleich (tarifungebunden) durchaus deutlich länger als 11h, bedarf allerdings der schriftlichen Zustimmung des Arbeitnehmers. Festgelegt ist nur die anschließende Ruhezeit von 11h.
    3. wöchentliche Arbeitszeiten durchschnittlich 48h (bezogen auf 12 Monate)...ich beschäftige mich gerade mit Modellen, die bis 60 Wochenstunden aufweisen...


    Klartext (man möge mich korrigieren, falls ich mich irre...):
    1. Anhebung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit als Vollstunden bis 48h entsprechen etwa dem bisherigen Einkommen aus den Bereitschaftsdiensten (aus ärztlicher Sicht), ist aber auch abhängig von der Anzahl der bislang geleisteten Dienste
    2. Mehrkosten für die Krankenhäuser entstehen durch die Umwandlung von Dienststufe D in Vollarbeit und durch die Begrenzung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 48h pro Arzt, bezogen auf 12 Monate (es müssen zusätzliche Ärzte eingestellt werden). Um es am Modell zu verdeutlichen: wenn Ärzte 100 Bereitschaftsstunden pro Monat einreichen, entspricht das 25h/Woche+38,5 Tarif (+/- 2Stunden außerhalb des Tarifs)=63,5H/Woche. Bei max.Arbeitszeit von 48h müssen 15h/Woche durch Neueinstellungen abgedeckt werden, entsprechend einer Aufstockung im Assistenzbereich (und OA mit Bereitschaftsdienst) von 40% der VK...korrekt?
    3. Die Rolle der Tarifbindung wird über die Arbeitszeitmodelle an Kliniken entscheiden
    4. und wie war das mit der schriftlichen Zustimmung des Arbeitnehmers ?...


    hmhmhmhm


    Grüße Poschmann