Beiträge von RW2010

    Hallo J. Korsten,
    es geht tatsächlich nur um die reine Vermietung inklusive Strom, Reinigung, Afa usw. Für das Krankenhaus soll natürlich noch ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden. Instrumente, Personal usw. sollen nicht gestellt werden.
    Das Problem mit den EBM-Ziffern wie in Ihrem Link ist, daß dort die OP-Leistung als Ganzes berechnet wird, also nach meinem Verständnis auch inklusive der Operationsleistung des Arztes.
    Vermutlich ist als Anhaltspunkt die Position medizinische Infrastruktur im OP-Bereich im DRG-Browser recht sinnvoll. Wir hatten erst überlegt, Minutengrundkosten des OPs (s.o. mit Afa, Reinigung usw.) zu errechnen, aber die variieren natürlich sehr stark nach Auslastung. Mal schauen, was die weitere Diskussion bringt.
    Gruß RW2010


    @ E. Horndasch
    PS: Die steuerrechtliche Problematik ist mir bewußt, da wir eh schon andere Flächen vermieten. Aber ich halte es im Zweifelsfall für sinnvoller, Einnahmen zu generieren und darauf Steuern zu zahlen, statt bei schlechter Auslastung auf den hohen Fixkosten vollständig sitzen zu bleiben. Vielen Dank aber trotzdem für den Hinweis.

    Hallo liebe Kollegen,


    bei uns ist die Frage aufgekommen, wie und vor allem zu welchem Preis man den OP an niedergelassene Ärzte vermieten könnte, ohne daß das KH mit irgendwelchen Leistungen (Anästhesie, OP-Pflege...) mit beteiligt ist.
    Es wäre also quasi ein reiner Mietvertrag. Gibt es dazu irgendwelche Anhaltspunkte? Ich habe schon hier und im Netz recherchiert, es gibt praktisch keine konkreten Informationen.


    Vielen Dank

    Hallo liebe Forumsschreiberlinge,
    da es sich eng an die Thread-OPS anlehnt, habe ich mal eine Frage zur OPS 8-98b:
    In der Formulierung steht folgendes:
    \"...fachliche Behandlungsleitung durch einen Facharzt der Neurologie oder einen Facharzt der Inneren Medizin (in diesem Fall muß im Team der neurologische Sachverstand kontinuierlich eingebunden sein)...


    Was ist nun unter kontinuierlicher Einbindung des neurologischen Sachverstandes im Team zu verstehen?
    Bei uns kommt der (Konsil-)Neurologe meist direkt nach dem CT und wenn keine Auffälligkeiten sind, dann nicht mehr. Reicht das für diese Formulierung aus?
    Gibt es andere Erfahrungen mit dieser für mich recht schwammigen Formulierung?


    Vielen Dank
    Gruß RW 2010

    Zum Beispiel von Willy:
    Insofern würde ich eine Voll-Digitalisierung aller Untersuchungen begrüßen, bei denen die Untersuchungsergebnisse eine Woche vorher an das betreffende Krankenhaus übermittelt werden. Dann würde in den meisten Fällen noch Zeit genug sein, um fehlende Befunde nachzuholen.


    Als Nichtarzt bin ich jetzt ein wenig böse:
    Aus meiner Erfahrung heraus gibt es aber unter den Medizinern überdurchschnittlich viele, die sich organisatorisch auf einem extrem niedrigen Niveau befinden. Dies wird dann aber oft durch die \"Wichtigkeit\" des Arztes überspielt und durch Improvisation klappt es dann schon irgendwie.


    Deshalb dürfte meine Idee wohl ein Wunschtraum bleiben.

    Es heißt doch auch: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.


    Also kann es doch auch gut heißen: Hinter der Linie ist vor der Linie. Kommt eben immer auf den Standpunkt an...

    Das wird aber ein schwererer (eventuell unverdaulicher) Brocken als das halbgare englische Steak. Die Argentinier spielen nämlich wirklich Fußball. Nicht auszudenken, was passiert, wenn die \"Hand Gottes\" alle argentinischen Spieler zusätzlich noch rechtzeitig mit Koks versorgt.