Beiträge von Suse

    Guten Morgen,

    zu diesem Thema hätte ich noch eine Frage.

    Wir werden demnächst mit dieser Behandlung beginnen. Was wird als Nachweis für anstehende MD Gutachten benötigt??

    Für EKT`s verschicken wir Einverständniserklärung, Anästhesiekonsil, Narkoseprotokolle und die entsprechende Dokumentation.

    Reicht dann für die rTMS Einverständniserklärung und Dokumentation in der Patientenakte?

    Viele Grüße

    Suse

    Hallo ck-pku,

    meiner Meinung nach sollte die Einstufung so erfolgen wie die Eingruppierungsempfehlungen es vorgeben und wie es der Realität, bzw. der Dokumentation, entspricht. . Und wenn in der Behandlungswoche keine 3 TE anfallen und in der kalendarischen schon, stufe ich den Patienten in P1 ein.

    Das gefällt aber dem psychosomatischen Chefarzt nicht weil er meint, mit einer P2 könne er seinen Personalbedarf begründen.

    Auch in unserer Psychiatrie herrscht die Meinung vor, je mehr Intensivpatienten um so besser.

    Ihre Argumente habe ich auch schon vorgebracht.


    Jetzt wünsche ich erstmal ein schönes Wochenende

    Viele Grüße

    Suse

    Hallo Thomas,

    danke für die Rückmeldung.

    So lese ich die Eingruppierungsempfehlungen auch.

    Aber unser psychosomatischer Chef mag die P1 Einstufungen nicht akzeptieren weil in seiner Behandlungswoche von Mo-Fr die 3 TE erreicht werden!

    Bei uns wird auch 1 Woche nach dem Stichtag eingestuft damit die Behandlungswochen abgeschlossen sind.


    Viele Grüße

    Suse

    Hallo zusammen,

    bei uns gibt es eine Diskussion über die richtige Einstufung in P1/P2.

    Unsere Psychosomatiker haben als Ziel die Einstufung aller Patienten in P2 .

    Die Strukturmerkmale werden erfüllt. Der Knackpunkt sind die 3 TE ärztl./psychologische TE pro Woche. Der Therapieplan umfasst 2 TE Einzel und den Rest Gruppentherapie pro Woche. Die 3 TE wären also erfüllt. Jetzt ist es aber so, dass der Therapieplan auf die Tage von Montags bis Freitags konzipiert ist. Die Einzelgespräche aber an unterschiedlichen Wochentagen stattfinden können.

    Bei der Stichtagserhebung gehe ich danach in welcher Behandlungswoche nach Aufnahme der ST liegt und ob in diesem Abschnitt die TE erreicht wurden. Dadurch kann es dazu kommen, dass in einer Behandlungswoche nur 1 TE Einzel erreicht wurde, in der Folgewoche dafür aber 3 und ich den Patienten entsprechend in P1 oder P2 einstufe.

    Dies führt zu ärztlichem Widerspruch...

    Unser KIS berechnet die Therapiewochen natürlich auch nach dem Aufnahmetag.


    Hat jemand dazu eine Idee? Vielleicht nur Montags Patienten aufnehmen^^:?:

    Es wäre nett wenn ich erfahren würde wie andere Kliniken damit umgehen oder ob das in anderen Kliniken überhaupt ein Thema ist.


    Viele Grüße und einen sonnigen Nachmittag

    Suse

    Guten Morgen ck-pku,

    Ihre Argumente hören sich für mich schlüssig an und da keine Gegenstimmen aus dem Forum gekommen sind werde ich die Einstufung bei uns so umsetzen!

    Vielen Dank!

    Viele Grüße

    Suse

    Guten Morgen,

    und noch eine Frage zur Einstufung:

    Wie stufen Sie Patienten ein die in der psychiatrischen TK behandelt werden und entweder Psychotherapie oder eine entsprechende Komplexbehandlung bekommen? In der Psychosomatik gibt es dafür ja die P3 oder 4!


    Viele Grüße

    Suse

    Hallo Pierimo1,

    ich würde für diesen Patienten noch die Reanimation und vielleicht die Intubation kodieren.

    Für die anderen Patienten eine "Kriseninterventionelle Behandlung". 9-641.-.

    Aus meiner Zeit in der Pflege kann ich mich noch gut daran erinnern welchen Gesprächsbedarf in Gruppen und einzeln die anderen Patienten hatten...

    Viele Grüße Suse

    Guten Morgen,

    vielen Dank für Ihre Antwort, das war mir nicht so klar. Dann werden wir auch so verfahren.

    Leider haben wir Probleme mit unserer Software. Sie beachtet die Vorgabe von 3 TE nicht. Für den gesamten Aufenthalt wird die 9-63 übermittelt, egal wie viele TE erbracht wurden. :(


    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Suse

    Guten Morgen zusammen,

    ich habe eine Frage zur Einstufung in P1/P2.

    In den Eingruppierungsempfehlungen steht, dass die Mindestmerkmale des Codes 9-62 oder 9-63 erfüllt sein müssen. Insbesondere die 3 TE/Woche durch Ärzte oder Psychologen.

    Wenn der Stichtag am Beginn der Berechnungswoche liegt kann es ja durchaus sein dass noch keine Therapie erbracht wurde. Der Patient wäre also in P1 einzustufen. Betrachtet man aber rückwirkend die gesamte Behandlungswoche in der der Stichtag liegt, müsste der Patient in P2 eingestuft werden weil nach dem Stichtag noch 3 TE erbracht wurden.

    Warte ich dann das Ende der Behandlungswoche ab um einzustufen oder zählen die Therapien die bis zu dem Stichtag gelaufen sind??

    Oder denke ich ganz falsch??

    Ratlose Grüße

    von Suse