Beiträge von Suse

    Guten Morgen Frau Christians,

    ich habe bei uns nicht direkt etwas mit der Abrechnung zu tun, sondern mit der Kodierung der PEPP Fälle. Ich weiß aber von der "Abrechnungskollegin", dass bei uns für alle Patienten in 14-tägigem Abstand Zwischenrechnungen erstellt werden.

    Die Endrechnung wird erst erstellt wenn seit der Aufnahme mehr als 90 Tage, oder nach der letzten Entlassung mehr als 14 Tage vergangen sind. Dann werden auch erst die Fälle zusammen geführt.

    Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Suse

    Guten Morgen zusammen,

    meiner Ansicht nach bedeutet hebephrene Schizophrenie doch nicht nur den Beginn der Erkrankung im jugendlichen Alter, sondern auch der Verlauf und die Ausprägung der Symptome sind anders. Und ein Jugendlicher mit dieser Diagnose wird ja auch älter...

    Allerdings müssten dann für die Kodierung doch entsprechende Unterlagen oder Vordiagnosen vorliegen.

    Einen 66jährigen Patienten mit Alzheimer würde ich auch mit frühem Beginn kodieren, wenn entsprechende Belege für den Beginn vor dem 65 Lebensjahr vorhanden sind. Schließlich ist auch hier der Verlauf ein anderer.

    Viele Grüße

    Suse

    Guten Morgen Himmelblau,

    wir sind noch nicht bei den Erhaltungstherapien. Unsere Patienten sind noch alle stationär und bekommen täglich die Behandlung. Dazu kann ich also leider keine Auskunft geben.

    Wir haben bei der Behandlung mit Esketamin (bei der 14 tägigen Gabe) mit einer KK vereinbart 1 tagesklinischen Tag abzurechnen. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei rTMS auch so sein wird.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Suse

    Guten Morgen,

    zu diesem Thema hätte ich noch eine Frage.

    Wir werden demnächst mit dieser Behandlung beginnen. Was wird als Nachweis für anstehende MD Gutachten benötigt??

    Für EKT`s verschicken wir Einverständniserklärung, Anästhesiekonsil, Narkoseprotokolle und die entsprechende Dokumentation.

    Reicht dann für die rTMS Einverständniserklärung und Dokumentation in der Patientenakte?

    Viele Grüße

    Suse

    Hallo ck-pku,

    meiner Meinung nach sollte die Einstufung so erfolgen wie die Eingruppierungsempfehlungen es vorgeben und wie es der Realität, bzw. der Dokumentation, entspricht. . Und wenn in der Behandlungswoche keine 3 TE anfallen und in der kalendarischen schon, stufe ich den Patienten in P1 ein.

    Das gefällt aber dem psychosomatischen Chefarzt nicht weil er meint, mit einer P2 könne er seinen Personalbedarf begründen.

    Auch in unserer Psychiatrie herrscht die Meinung vor, je mehr Intensivpatienten um so besser.

    Ihre Argumente habe ich auch schon vorgebracht.


    Jetzt wünsche ich erstmal ein schönes Wochenende

    Viele Grüße

    Suse

    Hallo Thomas,

    danke für die Rückmeldung.

    So lese ich die Eingruppierungsempfehlungen auch.

    Aber unser psychosomatischer Chef mag die P1 Einstufungen nicht akzeptieren weil in seiner Behandlungswoche von Mo-Fr die 3 TE erreicht werden!

    Bei uns wird auch 1 Woche nach dem Stichtag eingestuft damit die Behandlungswochen abgeschlossen sind.


    Viele Grüße

    Suse

    Hallo zusammen,

    bei uns gibt es eine Diskussion über die richtige Einstufung in P1/P2.

    Unsere Psychosomatiker haben als Ziel die Einstufung aller Patienten in P2 .

    Die Strukturmerkmale werden erfüllt. Der Knackpunkt sind die 3 TE ärztl./psychologische TE pro Woche. Der Therapieplan umfasst 2 TE Einzel und den Rest Gruppentherapie pro Woche. Die 3 TE wären also erfüllt. Jetzt ist es aber so, dass der Therapieplan auf die Tage von Montags bis Freitags konzipiert ist. Die Einzelgespräche aber an unterschiedlichen Wochentagen stattfinden können.

    Bei der Stichtagserhebung gehe ich danach in welcher Behandlungswoche nach Aufnahme der ST liegt und ob in diesem Abschnitt die TE erreicht wurden. Dadurch kann es dazu kommen, dass in einer Behandlungswoche nur 1 TE Einzel erreicht wurde, in der Folgewoche dafür aber 3 und ich den Patienten entsprechend in P1 oder P2 einstufe.

    Dies führt zu ärztlichem Widerspruch...

    Unser KIS berechnet die Therapiewochen natürlich auch nach dem Aufnahmetag.


    Hat jemand dazu eine Idee? Vielleicht nur Montags Patienten aufnehmen^^:?:

    Es wäre nett wenn ich erfahren würde wie andere Kliniken damit umgehen oder ob das in anderen Kliniken überhaupt ein Thema ist.


    Viele Grüße und einen sonnigen Nachmittag

    Suse

    Guten Morgen ck-pku,

    Ihre Argumente hören sich für mich schlüssig an und da keine Gegenstimmen aus dem Forum gekommen sind werde ich die Einstufung bei uns so umsetzen!

    Vielen Dank!

    Viele Grüße

    Suse

    Guten Morgen,

    und noch eine Frage zur Einstufung:

    Wie stufen Sie Patienten ein die in der psychiatrischen TK behandelt werden und entweder Psychotherapie oder eine entsprechende Komplexbehandlung bekommen? In der Psychosomatik gibt es dafür ja die P3 oder 4!


    Viele Grüße

    Suse