Beiträge von papiertiger_2

    Guten Morgen,


    habe mal eine Frage zur PrüfVv 2017.


    In §6 Abs. 3 Satz 6 heißt es:

    Eine Erweiterung des Prüfgegenstandes ist dem Krankenhaus anzuzeigen.


    Wir haben jetzt den Fall, wo die Erweiterung eines Prüfauftrages eines Falles aus 2017 (im Januar 18 angefordert und Unterlagen versendet), am 14.11.18 durch den MDK angezeigt wurde.

    Das Gutachten des MDK ist allerdings ebenfalls vom 14.11.18....(natürlich negativ für uns)


    In § 7 Abs. 5 heißt es:

    Sollte eine Begutachtung durch den MDK vor Ablauf der Frist des Satzes 2 beendet sein, ist eine Korrektur oder Ergänzung von Datensätzen nur bis zum Ende der Begutachtung durch den MDK möglich. In den Fällen der Prüfung vor Ort finden die Sätze 2 und 3 mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Korrektur oder Ergänzung nur bis zum
    Abschluss der Prüfung vor Ort möglich ist.

    Unabhängig hiervon kann das Krankenhaus bei Erweiterung des Prüfgegenstandes nach § 6 Absatz 3 Satz 6 eine einmalige Korrektur oder Ergänzung des Datensatzes innerhalb von 5 Monaten nach dieser Erweiterung vornehmen, die Sätze 3 und 4 gelten entsprechend.


    Hab ich nun 5 Monate Zeit, um noch Korrekturen zu machen? Oder darf der MDK eine Erweiterungsanzeige am gleichen Tag wie das Gutachten versenden?

    [...]

    Selbst wenn er keinerlei "Störung" aufweist, könnte er ja z.B. suizidgefährdet sein.

    [...]

    Hallo.


    Diese Aussage ist mir etwas zu pauschal.


    Dann könnten Sie Samstag Nacht RTWs vor jede Disko/Club stellen, und jeden der rauskommt, einsammeln, denn theoretisch könnte der ja suizidale Gedanken entwickeln.


    Da das aber so nicht ist, ist das eine sehr schwache Begründung für eine stationäre Aufnahme.


    Oder war Ihnen der Patient bekannt, und ist in seiner Vorgeschichte eine Suizidalität bekannt?


    Mal ein anderes Beispiel:

    Jemand schneidet sich mit einem Messer in die Fingerbeere, blutet wie Hulle. Nach Versorgung der Wunde nehmen Sie den stationär auf?

    Wenn nein, warum nicht? Theoretisch könnte der ja eine Sepsis entwickeln....


    Viele Grüße

    Guten Morgen,


    warum muss da überhaupt diskutiert werden:


    PD002a Hauptdiagnose

    Die Hauptdiagnose wird definiert als:

    „Die Diagnose, die nach Analyse als diejenige festgestellt wurde, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes des Patienten verantwortlich ist.” Der Begriff „nach Analyse” bezeichnet die Evaluation der Befunde am Ende des stationären Aufenthaltes, um diejenige Krankheit bzw. Störung festzustellen, die hauptsächlich verantwortlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes war.


    Der BMI <40 war nicht veranlassend für den Aufenthalt.


    Viele Grüße

    Hallo,


    die Pflegekassen sind bei den KKn untergebracht.


    Welcher Aufwand entsteht denn?


    Abgesehen davon: Am sinnvollsten wäre die Lösung, den Pflegegrad nach Eingang der Aufnahmeanzeige bei der KK direkt wieder über den 301 Datensatz zurück zu melden.

    Lieber GW,


    keine Panik. Arbeite seit 15 Jahren im Bereich Kodierung / Medizincontrolling. Wie lange sind Sie denn dabei? (Wenn Sie sich schon auf dieses Niveau begeben wollen?)


    Habe bisher einige tausend OP Berichte bearbeitet, und auch wenn ich nicht im OP stehe, war ich oft genug dabei, um den Unterschied zu kennen.


    Was gemacht wurde war eine diagnostische Laparoskopie mit PE, also eine Biopsie durch Inzision.


    Viele Grüße

    Hallo,


    wäre eine Metastase exzidiert worden, sähe ich das auch als eine atypische Leberresektion.


    Aber so.


    Eine PE ist eine Biospie, hier durch Inzision.


    Hört sich überhaupt wie eine diagnostische Laparoskopie an, in deren Rahmen Biopsien entnommen wurden.


    Viele Grüße

    Hallo,


    mal wieder was zur PrüfVV.


    Was ist, wenn ein begutachtender Arzt nicht in der Lage ist ein Medikament zu googeln, und daher eine Nebendiagnose streicht, und dummerweise die 6 Wochen Frist zum Widerspruch abgelaufen ist?


    Klage einreichen?


    Viele Grüße

    Hallo,


    wir haben gerade ein interessantes Problem.


    Es kommt vor, dass Patienten oder Angehörige uns nicht mitteilen können, ob ein Pflegegrad vorliegt.


    Ansprechpartner für uns ist dann die entsprechende Krankenkasse.


    Jetzt kommen Kassen auf die glorreiche Idee zu sagen: Wenn ihr das wissen wollt, dann schickt uns eine Schweigepflichtsentbindung von dem Patienten zu, dann teilen wir euch den Pflegegrad mit.

    :cursing:


    Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht?


    Weiß zufällig jemand, ob es für den 301 Datensatz geplant ist, den Pflegegrad automatisch zu übermitteln, wenn wir eine Aufnahmeanzeige gesendet haben?


    Viele Grüße