Beiträge von papiertiger_2

    Hallo,


    ich finde das Gesetz ist da ziemlich eindeutig:

    (2) Im Jahr 2020 darf eine Krankenkasse bis zu 12,5 Prozent der bei ihr je Quartal eingegangenen Schlussrechnungen für vollstationäre Krankenhausbehandlung eines Krankenhauses nach Absatz 1 durch den Medizinischen Dienst prüfen lassen (quartalsbezogene Prüfquote). Maßgeblich für die Zuordnung zu einem Quartal ist das Datum der Schlussrechnung.


    Streitig wäre nur das Datum der Schlussrechnung vs. Eingang bei der KK

    Guten Morgen,


    wenn KF nur noch das kodieren, was die Ärzte wirklich irgendwo schriftlich niedergelegt haben, dann dürften die Krankenhausausgaben der GKV in den nächsten Jahren sinken.


    Eine gute KF zeichnet sich dadurch aus, dass sie prüft, ob z.b. die Troponinerhöhung durch etwas anderes ausgelöst sein könnte, und wenn das nicht der Fall ist, den Arzt anruft, und ihn direkt darauf anspricht.

    Denn, auch wenn viele Ärzte das nicht gerne hören, die ärztliche Dokumentation ist ganz oft ziemlicher Mist. Das fängt schon bei "Kleinigkeiten" wie der schritlichen Niederlegung einer Hypothyreose oder einer Hyperthyreose an.

    Moin.


    Ich widerspreche meinen Vorrednern mal


    "Dann im Verlauf Fieber und Somnolenz. "


    Daraus schließe ich, dass bei Aufnahme keine Somnolenz vorlag.


    Sie wurde mit Vag. Blutungen aufgenommen und diese wurden therapiert. Wie war der Hb bei Aufnahme?

    M.E. ist die vaginale Blutung bzw. D68.33 HD.

    Guten Morgen,


    ich bin gerade auf der Suche nach Tools, die bei der Kodierung unterstützen.


    Ich habe mir MOMO angeschaut, ASCO von AGFA, Lohmann und Birkner checkpoint x (noch nicht gesehen) und oben steht etwas von MetaKIS, welches ich auch in die Prüfung einbeziehen werde.


    Gibt es sonst noch welche, die ich noch nicht "gefunden" habe?


    Viele Grüße

    in 2020 bezieht sich der Aufschlag auf die Differenz (strittigen Betrag). Das stelle ich (für 2020) auch so dar. Erst ab 2021 bezieht sich der Aufschlag auf den gekürzten Rechnungsbetrag.

    :?:

    Sicher?


    "Ab dem Jahr 2021 haben die Krankenhäuser bei einem Anteil unbeanstandeter Abrechnungen unterhalb von 60 Prozent neben der Rückzahlung der Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem geminderten Abrechnungsbetrag einen Aufschlag auf diese Differenz an die Krankenkassen zu zahlen. Dieser Aufschlag beträgt ....25 Prozent im Falle....jedoch mindestens 300 Euro und höchstens 10 Prozent des auf Grund der Prüfung durch den Medizinischen Dienst geminderten Abrechnungsbetrages, wobei der Mindestbetrag von 300 Euro nicht unterschritten werden darf."


    Den Aufschlag auf den unstrittigen Betrag zu erheben, wäre, .... keine Ahnung, da fehlten mir die Worte....


    Die 10% beziehen sich auf den übrig gebliebenen "unstrittigen" Rechnungsbetrag, oder?


    UPDATE:


    OK, jetzt konnte ich es nachvollziehen, was gemeint war.. .

    Versuche gerade auszurechnen, was das nächstes Jahr für uns bedeutet und kann nicht mehr klar denken. (Und nein, von den <60% sind wir zum Glück weit entfernt, im für uns positiven Sinne :-) )

    Hallo,


    im Text des Gesetzes heißt es:


    "(3) Im Jahr 2020 haben die Krankenhäuser neben der Rückzahlung der Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem geminderten Abrechnungsbetrag einen Aufschlag in Höhe von 10 Prozent dieses Differenzbetrages, mindestens jedoch in Höhe von 300 Euro an die Krankenkassen zu zahlen. Ab dem Jahr 2021 haben die Krankenhäuser bei einem Anteil unbeanstandeter Abrechnungen unterhalb von 60 Prozent neben der Rückzahlung der Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem geminderten Abrechnungsbetrag einen Aufschlag auf diese Differenz an die Krankenkassen zu zahlen. "


    Vielleicht bin ich da etwas paranoid, aber ich lese daraus NICHT, dass der Aufschlag von 10 % / respektive 300 € für Krankenhäuser, die über 60% korrekte Abrechnungen geliefert haben, wirklich wegfällt. Da steht nur, dass bei denen, die ab 2021 unter 60% liegen höhere Strafen fällig werden.

    Vor allem, weil in 3.1 und 3.2 die 25% bzw. 50% Aufschlag fällig werden, und es dann weiter heißt "[...] jedoch mindestens 300 Euro und höchstens 10 Prozent des auf Grund der Prüfung durch den Medizinischen Dienst geminderten Abrechnungsbetrages, wobei der Mindestbetrag von 300 Euro nicht unterschritten werden darf.[...]" Wie soll ich denn 25/50% Aufschlag berechnen dürfen, wenn der Aufschlag danach gleich wieder auf 10% Obergrenze festgelegt wird?


    Kann mir das jemand erklären?