Beiträge von papiertiger_2

    Guten Morgen,


    "keine positiven BK aus Blut; nur aus Galle"


    Sepsis Gesellschaft:

    "Bei Verdacht auf eine Sepsis sind regelhaft geeignete Materialien für die mikrobiologische Diagnostik (einschließlich Blutkulturen!) zu entnehmen"


    Keine BK, keine Sepsis. Außer Sie können belegen, dass es sich beim Gallensaft um ein "geeignetes Material" handelt.

    Für mich wäre das, sofern kein Stein nachgewiesen, eine K81.0.


    Viele Grüße

    Hallo,


    mir ist ein Schreiben einer PKV auf den Tisch geflattert, wo ich etwas am überlegen bin.


    Zum Fall:


    Wir haben einer PKV am 22.07.20 eine Rechnung gestellt. Am 05.08.20 wurde festgestellt, dass ein ZE für Blutprodukte nicht erfasst war. Die Rechnung wurde also storniert, und neu berechnet.


    Die PKV lehnt die neue (höhere) Rechnung mit dem Verweis auf §17c Abs. 2a KHG ab.


    Ich hab §17c jetzt mal wieder mehrfach gelesen, und die PKV wird 2 mal erwähnt, und zwar in in Abs. 5, und da geht es um die Datenübermittlung zur direkten Abrechnung...


    Fällt die PKV nicht unter das BGB? Und ist damit die Rechnungskorrektur nicht innerhalb von 3 Jahren möglich?


    Für Antworten wie immer dankbar...

    Hallo,


    "der mehr als einen COVID-19 Abstrich innerhalb von 24 Stunden bekommen hat" das hatte ich tatsächlich überlesen.


    Welchen Sinn macht das?

    Oder war es einer mit Symptomen und einem negativen Nachweis, so dass zur Sicherheit wiederholt wurde?

    Guten Morgen,


    Mir fallen spontan drei Gründe ein


    1. VST der erste Test, Aufnahme aber dann mehr als eine Woche (nicht festnageln, kann mehr oder weniger sein) nach diesem Test, so dass neu getestet werden muss

    2. Langlieger mit Auffälligkeiten

    3. Entlassung/Verlegung in Reha, Altenheim, Pflegeheim oder anderes Krankenhaus (bei uns der größte Anteil mit Mehrfachtestung)


    Oh, Nummer vier: Wiederaufnahmen.

    Guten Morgen,


    so etwas ist tatsächlich frustrierend.


    Da der Chefarzt sagte, dass der Muskel komplett zerstört war, würde ich jetzt mal vermuten, dass eine Schichtübergreifende Inzision, bzw. Debridement durchgeführt wurde. Sofern die Schichten identifizierbar waren, ist jede Schicht für sich zu kodieren. Haut/Unterhaut, Faszie, Muskel. Sofern nicht identifizierbar käme, wenn ein Debridement gemacht wurde, die 5-869.1 in Frage.


    Die Blutstillung würde ich tatsächlich als Bestandteil der 1. OP sehen. Die Tamponadenentfernung wie von Herrn Breitmeier vorgeschlagen.

    Guten Morgen.


    Wenn mich nicht alles täuscht sagt unsere KG genau das Gegenteil.


    "Lediglich der Zuschlag für den nachträglichen pauschalen und abschließenden Ausgleich etwaiger nicht refinanzierter Tarifsteigerungen im Bereich des Pflegepersonals nach § 8 Abs. 11 KHEntgG bzw. § 8 Abs. 7 BPflV ist gemäß DTA-Vereinbarung i.H.v. 0,42 % auf den Gesamtrechnungsbetrag aller ENT-Segmente außer dem Segment mit dem Zuschlag selbst zu berechnen."


    Schön, wenn sich alle so einig sind 8o